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Leselupe.de > Gereimtes
Vollmond
Eingestellt am 30. 01. 2002 19:51


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wolfsfrau
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Nov 2001

Werke: 137
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Wieviel Vollmonde
m├╝ssen noch durch
mein Fenster scheinen
wieviel Tr├Ąnen
m├╝ssen noch ├╝ber
meine Wangen fliesen
wie lange h├Ąlt
mein Herz diese Trauer aus

Du hast in mir eine
neue Seele geformt
du hast in meine Eiszeit
eine Lilie gepflanzt
Dein Tod macht mich sprachlos

ich rauchte bis meine Lunge schrie
ich malte bis meine H├Ąnde schmerzten
ich schrieb Gedichte
├╝ber deine Liebe zu mir
├╝ber meinen Schmerz
├╝ber deinen Tod
bis mir die Augen tr├╝b wurden

Doch alles brachte
dich nicht zur├╝ck
in meine Zeit
ich dachte sogar
├╝ber Zeitmaschinen nach
jeden Strohhalm
ergriff ich
der vielleicht alles ungeschehen
machen konnte

wir kannten
uns schon sehr lange
hin und wieder trafen wir uns
deinen Geburtstag verga├č ich nie
wie ich mich aus meiner alten Welt
verabschiedete
warst du immer ├Âfter an
meiner Seite
wir gingen ins Kino
wir gingen klettern
wir kochten zusammen
wir lasen dieselben B├╝cher
du spieltest Musik f├╝r mich
- wir waren Kumpels -
bis ich dir Liebessand
in die Augen warf
meine Seele kanntest du schon
es war an der Zeit
die Frau zu entdecken
nach unseren N├Ąchten
strahlten wir wie K├Ânigskinder
ich vermiss dich so
__________________
Wo ist das letzte Einhorn?

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Anamida
???
Registriert: Jan 2002

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zu vollmond

so traurig, aber das rad des lebens dreht sich unaufhaltsam. beim letzten vers warst du wohl von den gef├╝hlen ├╝berrannt, aber einige abs├Ątze w├Ąren f├╝rs auge nicht schlecht.
liebe gr├╝├če
yasmin

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Stephan G├Âtze
M├Âchtegern-Schreiber
Registriert: Nov 2001

Werke: 59
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Liebe wolfsfrau

Dein Text ist ergreifend,
Deine Bilder schmerzhaft,
Deine Qualen nachempfindbar,
Dein Verlust sp├╝rbar.

Doch der Mensch der von Dir ging,
hat Dich nicht verlassen,
weil er Dir so viele Erinnerungen
hinterlassen hat.
Das ist vielleicht nicht trostspendend,
aber es befreit zu wissen,
dass man nicht im Streit,
sondern in Liebe die Zeit geteilt hat.

Ich habe im Januar einen sehr lieben,
mir sehr nahen Menschen verloren,
es tut sehr weh - dennoch wei├č ich
um den Lauf des Lebens und muss
akzeptieren, muss loslassen,
die Liebe fortbestehen lassen,
die in mir verweilt.

es gr├╝├čt Dich lieb
Stephan






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wolfsfrau
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Nov 2001

Werke: 137
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Vollmond

Hi Anamida

Vielen Dank f├╝r deine Zeilen. Mit den Abs├Ątzen hast du recht ein bischen un├╝bersichtlich. Die Traurigkeit vergeht schon wieder hoff ich. Kelten da kommt noch info mu├č erst recherschieren.

Hi Stefan

Danke f├╝r deine Worte. Kannst ja dann auch mit mir mitf├╝hlen.
Loslassen k├Ânnen da mu├č ich noch dran arbeiten.

Viele liebe Gr├╝├če
an euch beide
die Wolfsfrau
__________________
Wo ist das letzte Einhorn?

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loona
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Oct 2000

Werke: 0
Kommentare: 402
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Hey Wolfsfrau...

Treffer, versenkt. Die Entwicklung nachgezeichnet, ohne dabei in zwei Dimensionen zu bleiben, Dich ge├Âffnet, ohne Dich plump in den Vordergrund zu stellen. Ich finde den Text so besonders, wie Du jenes, was Du darin in Worte fasst.

Vielleicht liegt's gerade an der gew├Ąhlten Reihenfolge, erst das Jetzt und den Schmerz greifbar zu machen und dann den Hintergrund "nachzuliefern". Umgekehrt w├Ąre es wohl trivial gewesen.

Ber├╝hrte Gr├╝├če

loona

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