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Leselupe.de > Gereimtes
Vom Dackel
Eingestellt am 07. 09. 2006 19:24


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Ecki
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Registriert: Nov 2005

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Vom Dackel " Ehrlosblut"

Zerrt euch! Schafft! ich habe die Macht,
Wollt ihr mir für zwei Knochen nicht dienen,
Kann ich euch nicht weiter halten und lieben.
Denkt an die Macht und horcht wie es kratzt.
Draußen, an der Eingandspforte,
Harrt schon die armselige, hungrige Horde.

Der Dackel "Ehrlosblut" ist gescheit:
Zwei Knochen heut und morgen mehr,
Mein lieber Herr,
Ich lechze, schnalze und krieche gut,
Auch die Hundekarriere
Braucht ein sehr gesundes Blut.

Bald als Ehrlosblut stadtbekannt,
Da rar und unsagbar wichtig,
Wurde er kostbar herum gereicht,-
Als Herrschaftenabtreter, Parolenverräter,
Gerade, weil brauchbar und nötig,
In höchsten Kreisen anerkannt.

Bis sich die Hochkonjunktur einstellte,
Alle wedelten mit ihrem Schwanz,
Zum Freudentanz, ob klein, ob groß,-
Bloß Ehrlosblut furchtbar bellte,
Der Verrat sich pur zu ihm gesellte,
Die hungrige Horde ging auf ihn los.







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