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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
Vom Feind und dem eigenen Volk (Gedicht eines Afghanistan-Veteranen im Jahr 2017)
Eingestellt am 03. 12. 2016 01:18


Autor
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Daginius Lard
Hobbydichter
Registriert: Oct 2016

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Ich wollt im Ausland meine Heimat sch├╝tzen,
mit dem Kostbarsten das ich geben kann
wollte f├╝r Gutes dieses Leben n├╝tzen.
Von meiner Hand es starben dann
5 Feinde und noch mehr Zivilisten.
Ich kam nach Deutschland heim - da feierten die Populisten.

Ich wurde dekoriert man lie├č mich mit den Worten gehen
ich sei ein Held und k├Ânnt noch gr├Â├čer werden,
ich k├Ânnt ja das Dilemma an der Grenze sehen.
"Schie├č doch f├╝r uns auf diese Menschen-Herden!
Denn sei gewahr
unsere Nachtruhe ist ernsthaft in Gefahr."

"Warum tust Du es nicht,
soll┬┤n wir etwa selber helfen? Wir? Bessre unter Gleichen.
Auf Arbeit und Denken sind wir nicht erpicht,
dienen lieber unsren Reichen.
Wir sind christlich demokratische Neo-Statisten
und nur gegen Andersdenkende selbst Rassisten."

Kann ich Held sein?
Oder bin ich das Schwein?
Soll ich mich vor einem popul├Ąren "F├╝hrer" b├╝cken?
Jenen folgen die sich unverdient mit "christlich" schm├╝cken?
Oder soll ich -nur ein wenig- der Bequemlichkeit entsagen
und vielleicht Fehler machend noch mehr zu helfen wagen?

Epilog

Wir brauchen Rechte, Rechts- und Linkspopulisten und Faschisten, denn erst durch sie wird unsere Menschlichkeit, unsere Hilfsbereitschaft und unsere Solidarit├Ąt daraufhin gepr├╝ft wie sehr wir Menschen sind.





__________________
Heirate oder heirate nicht, du wirst beides bereuen. (Socrates)

Version vom 03. 12. 2016 01:18
Version vom 06. 12. 2016 16:15
Version vom 08. 12. 2016 12:29

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anbas
H├Ąufig gelesener Autor
Registriert: Mar 2006

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Hallo Daginius,

Du hast dieses Gedicht im Experimentellen Bereich der Leselupe gepostet. Ich bin mir nicht sicher, ob Du es hier gepostet hast, weil diese Art zu dichten f├╝r Dich ein Experiment ist, oder ob es ein experimenteller Text im Sinne dieses Unterforums sein soll (siehe "Forentext" am Anfang der ├ťbersicht - oder Hier klicken )?

Doch nun zum Gedicht selber. Es ist ein sehr ambitioniertes Gedicht - und da besteht die Gefahr, dass man schnell zu viel auf einmal sagen und vermitteln will. Passiert mir selber auch immer wieder mal .

Ein solches Gedicht zu ├╝berarbeiten ist schwierig, finde ich. Man k├Ânnte es "eindampfen", wie Tula es empfiehlt - doch dann fallen Aspekte und Ideen weg, die gar nicht so schlecht sind, die nur in der Gesamtheit, also der L├Ąnge deutlich werden.

Auf jeden Fall w├╝rde ich mir ├╝ber den Vorschlag Gedanken machen, es als ungereimtes Gedicht aufzubauen. In der aktuellen Form macht es den Eindruck, als w├Ąre es metrisch v├Âllig misslungen und m├╝hsam auf Reim hingedrechselt. Klar, man kann die Metrik sperrig gestalten, um so den Inhalt zu unterst├╝tzen - aber hier scheint diese ├ťberlegung keine Rolle gespielt zu haben.

Soweit meine Gedanken dazu.

Liebe Gr├╝├če

Andreas


... ach ja, wir sind uns hier bisher noch nicht "├╝ber den Weg gelaufen": Herzlich willkommen in der Leselupe !
__________________
Wenn der Weg das Ziel ist, kann man nicht falsch abbiegen.
(anbas)

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