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Leselupe.de > Ungereimtes
Vom Sehen
Eingestellt am 11. 06. 2002 07:41


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pleistoneun
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Apr 2002

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Eine Kerze baut uns eine Br√ľcke zu den dunklen Ecken unseres Lebens, f√ľr die N√§he der Entfernung. Einzig nur der Wind br√§chte die Flamme der Kerze ins Wanken und das Vertrauen ins Stabile ebenfalls. Wenn der Wind das Licht der Kerze l√∂scht, wird's still und dunkel und die √Ąngstlichkeit hat wieder ihren Aufzug.

Blind w√§ren wir ohne Kerzenschein und suchen m√ľssten wir, was uns geborgen macht. Suchend nach dem Schein der Kerze, die uns da so mutig macht, die uns wieder N√§he, W√§rme und all den Zauber reichlich spendet. Wir wollen nur immer sehend sein. Ob das die andern Sinne nicht geringer sch√§tzt? Die vielen Dinge, die das Auge √ľbersieht, wandern spurlos, verborgen an uns vor√ľber, weil die andern Sinne taubgemacht. Ein Sinn ist das Herz, ein Sinn das Atmen und oft sieht ein Ohr sogar mehr als zwei Augen.

Man maßt sich an, jemanden zu kennen, und gerade diese Sicht ist pure Blindheit. Eine Kerze erhellt nicht nur Gesichter, sie macht, dass Herzen strahlend sehen. Man lernt sich kennen, bei Kerzenlicht vielleicht und vergisst, welche Sinne man gebrauchen muss, damit man sich auch sehen kann. Man sieht sich nur, wenn man sich sehen lässt. Und verschließt man diesen Weg des Lichts von innen, wird man sich niemals sehend kennenlernen.

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lester
Routinierter Autor
Registriert: Apr 2002

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..ich habs einige Male gelesen. Man merkt, dass du eigentlich ein Erz√§hler bist und br√§uchtest nicht die Lyrikform (wobei hier keine Form ist, bis auf die Einteilung in 3 Abs√§tze, aber das sind √Ąusserlichkeiten). Mir gef√§llt die Melancholie in den S√§tzen. Ich wei√ü, damit kannst du wenig anfangen, dennoch, ein wenig Resonanz und Lob braucht jeder.

Gruss
lester

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