Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, m├╝ssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5438
Themen:   92255
Momentan online:
278 Gäste und 9 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Gereimtes
Vom Winde verweht
Eingestellt am 12. 06. 2003 18:39


Autor
Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.
Elmar Feische
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Sep 2001

Werke: 111
Kommentare: 46
Die besten Werke
 
Email senden
Profil

Es ist mir als s├Ąhe ich Engel
In flie├čend wei├čem Gewand
Bewachen meine bleichen Gebeine
Im flirrenden W├╝stensand

Die ewige Sonne der Tage
Verkl├Ąrte mein irdenes Kleid
Gereinigt bin ich von Schmerzen
Und tiefem, l├Ąhmendem Leid

Nachts wacht ein Sternengew├Âlbe
Und leise wehender Wind
K├╝hlt mich von der Hitze des Tages
Und ich schlafe, tief wie ein Kind

Nur ich wei├č, wo ich liege
Der Platz, den ich brauche, ist klein
Ich h├Âre die Stimmen der Stille
Und ich bin ├╝berhaupt nicht allein

Ich sehe eine unendliche Vielfalt
In diesem ewigen Sand
Ich finde Worte der Weisheit
Die ich vorher nicht fand.

Sp├Ąter dann im Laufe der Jahre
Vom Wind und mir nicht gez├Ąhlt
Bin ich Teil der unendlichen Weite
Ich bin vom Winde verweht.

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Elijah
Festzeitungsschreiber
Registriert: Apr 2002

Werke: 83
Kommentare: 43
Die besten Werke
 
Email senden
Profil
Hallo Elmar,

Dein Gedicht ist "Weisheitsschwanger" von der Sch├Ânheit der W├╝ste und wundersch├Ân f├╝r einen "Traumnomaden" wie mich!!!

Viele liebe Gr├╝sse
Elijah

__________________
"Ged├Ąchtnis ist das Tagebuch, das wir immer mit uns herumtragen."
Oscar W i l d e

Bearbeiten/Löschen    


Schakim

Wird mal Schriftsteller

Registriert: Jan 2002

Werke: 3
Kommentare: 2501
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Schakim eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo, Elmar!

Mancher hinterl├Ąsst gerne Spuren
im heissen W├╝stensand.
Andere lesen lieber Suren
oder falten still die Hand.

Bald bl├Ąst ein warmer W├╝stenwind,
t├╝rmt D├╝nen meterhoch.
Das geht alles so geschwind,
die Tr├Ąume streiten noch.

Erinnerungen haften an den Felsen,
Abbilder vergangener Jahre -
Tr├Ąnen beginnen sanft zu schmelzen -
Die W├╝ste handelt man wohl bald als Ware ...

Am Sand bleibt man gern kleben,
die Natur ist windgeschliffen.
Bald ist das eigene Leben
wie W├╝stensand vergriffen.



Das sind meine Gedanken, die mir zu Deinem Gedicht eingefallen sind.
Ich w├╝nsche Dir sch├Âne Sonnentage!
Schakim


__________________
┬ž┬ž┬ž> In jeder Knospe zeigt sich ein kleines Wunder beim Aufbl├╝hen <┬ž┬ž┬ž

Bearbeiten/Löschen    


Zur├╝ck zu:  Gereimtes Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!