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Leselupe.de > Ungereimtes
Vom uralten Knorrenbaum
Eingestellt am 21. 03. 2005 14:36


Autor
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Khalidah
Fast-Bestseller-Autor
Registriert: Sep 2001

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Als die Feder noch im Vogel steckte
und nicht an W├Ârter dachte

da schuf sie schon Freiheit
sprach der uralte Knorrenbaum

__________________
"Naddel, ich habbn Fadden verloren...!"

Bohlo Mann

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Montgelas
???
Registriert: May 2004

Werke: 1
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liebe khalidah,
dein text ist f├╝r mich,
wie ein uraltes afrikanisches m├Ąrchen,
das vom senegal - quer durch den kontinent - bis s├╝dafrika erz├Ąhlt wird.

der knorrenbaum wird noch mehr
erz├Ąhlen k├Ânnen, vermute ich.

lg

montgelas

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Vera-Lena
Routinierter Autor
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Hallo Khalidah,

eine Verbindung zwischen Fliegen und Freiheit stellt Dein Text her.

Wenn das Wort mit der Feder aufgeschrieben ist, b├╝├čt es in gewisser Weise schon an Freiheit ein, denn jeder erlebt und liest W├Ârter ja ganz individuell, und die Freiheit ist dadurch in den Kerker des Wortes eingeschlossen.

So lese ich Deinen Text.

Liebe Gr├╝├če von Vera-Lena
__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Khalidah
Fast-Bestseller-Autor
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Hallo zusammen,

zuerst mal danke f├╝r die netten Kommentare.

F├╝r mich ging es in dem Text haupts├Ąchlich darum, dass die Feder schon dem (ohne sie nackten und in seiner Bewegung eingeschr├Ąnkten) Vogel Freiheit gab, bevor der Mensch ├╝berhaupt daran dachte, damit W├Ârter aufzuschreiben und ihnen Bedeutung zu geben. Dass es, im R├╝ckblick des alten Knorrenbaums schon eine sehr einfache Form von Freiheit gab, bevor sie zu etwas Abstraktem gemacht und mit menschlichen Theorien und Gedanken beh├Ąngt wurde.
Urspr├╝nglich wollte ich die zeweite Zeile und ihren Inhalt etwas ausf├╝hrlicher gestalten, jedoch erschien es mir dann zu pathetisch, da das Wort "Freiheit" f├╝r meine Begriffe auch in Lyrik sehr oft verwendet wird und schon ziemlich aufgeladen ist. So entschied ich mich f├╝r die ganz schlichte Variante. Auch deshalb, weil ein zur├╝ckhaltender Ton besser zu einem alten Baum passt, als reichbebilderte Ausf├╝hrungen ├╝ber eine Feder, die unter der Achsel einer Stockente w├Ąchst und noch keine Ahnung hat, was f├╝r Symbolgehalt man ihr dereinst zuschreiben wird. Diese Ausf├╝hrungen hebe ich f├╝r meine Kommentare auf. *grins*

@montgelas: So gesehen ist der m├Ąrchenhafte Touch, den du hier siehst wirklich mit hineingelegt, obwohl ich selbst nicht bewu├čt auf den Gedanken gekommen w├Ąre, es so zu nennen. Ja, im R├╝ckblick wirkt der Text tats├Ąchlich etwas fabel-m├Ą├čig. Wom├Âglich lasse ich den Knorrenbaum auch noch mehr erz├Ąhlen, das ist eine gute Idee.

@Vera-Lena: Auf deine Lesart w├Ąre ich selbst auch nicht gekommen, wie oben gesagt, mir scheint es, als ginge es mir um das genaue Gegenteil. Nein, moment, richtiger w├Ąre: das, was du darstellst, ist das, wovon die Feder in meinem Text eben noch keine Ahnung hatte (damals, noch ahnungslos unter der Achsel der Stockente)...


LG

Khalidah
__________________
"Naddel, ich habbn Fadden verloren...!"

Bohlo Mann

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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

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Liebe Khalidah,

stimmt, ich habe das Entegengesetzte herausgelesen zu dem, was Du meinst, und ich wei├č auch warum.

F├╝r mich ist es unvorstellbar, dass der Vogel durch seine Federn eine Freiheit gewinnt, weil ich ihn nicht im Gegensatz zum Menschen zu betrachten pflege, sondern er ist dieses Wesen, dem es geschenkt ist, fliegen zu k├Ânnen. Er hat ein vergleichsweise zum Menschen ├╝beraus schweres und m├╝hseliges Leben.

Ja, so sind kurze Texte imstande, die unterschiedlichsten Assoziationen hervor zu rufen, wenn sie gut sind.

Liebe Gr├╝├če von Vera-Lena
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Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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MDSpinoza
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jul 2004

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Wenn du dem Vogel die Schwungfedern abschneidest, ist es mit der Freiheit zum Fliegen dahin...
__________________
Lieber ein verf├╝hrter Verbraucher als ein verbrauchter Verf├╝hrer...

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San Martin
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Das ist mal Kurzlyrik, die mir gef├Ąllt. Wo ein Bild dargestellt wird, hinter dem ein klarer Gedanke steht. Allerdings gef├Ąllt mir weder das Wort "Knorrenbaum" noch die Formulierung "im Vogel steckte". Letztes klingt, als ob jemand die Feder reingeschossen h├Ątte. Wenn die Feder im Fittich oder im Fl├╝gel oder der Schwinge gesteckt h├Ątte... aber im Vogel?

Trotz meines Gemeckeres gef├Ąllt mir dein Gedicht gut.
__________________
"I still can remember the way that you smiled on the fifth day of May in the drizzling rain."

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