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Leselupe.de > Ungereimtes
Von der Bekanntschaft aus dem Treppenhaus
Eingestellt am 08. 03. 2005 14:55


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Alpha
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Bin
im Treppenhaus
einem Teddybären
begegnet.

Er
saß auf den Stufen
verblasstbraun
das Weiche war
schon aus dem Fell
gekuschelt

da schnaufte ich
erschöpft.

Er
senkte den Kopf
ein wenig um dann
bittend knopfäugelnd
aufzuschauen

da hatte ich
ihn schon auf dem Arm.

Habe im Bett ihn
zu den anderen gesetzt
sie sagen still Hallo.
der Hund
weint

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"Widme dich dem Klang meiner Kehle, wenn sie bricht; Es soll das letzte sein, was ich zu sagen habe" aus Wolf

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Antilope
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Hey,

warum weint der Hund?
Weil er jetzt auf dem Abstellgleis steht?

Nicht - das ist so traurig...

lg
Antilope
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Alpha
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Nein, nicht deswegen, sondern weil er sich erinnert und dabei alte Wunden aufreißen. Lg, A
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Antilope
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Ich finde dein werk wirklich knuddelig.
Aber irgendwie fällt die letzte Strophe da raus. Es scheint mir sowas wie einen Bruch zu geben.
Der Ausdruck "Hallo sagen" klingt etwas lapidar. Mir fält jetzt auch kein besserer ein. Aber vielleicht klingt es besser das "Still" an den Anfang zu setzen.

Still sagen sie Hallo...

Oder : Leise sagen sie Hallo
Sie sagen leise Hallo...

Vielleicht liegt es auch daran, das diese Strophe -auch wenn du es nicht so gemeint hast- Irgendwie furchtbar traurig klingt durch diesen Ausdruck "still hallo sagen".
Es ist zwar bei Plüschtieren klar, daß sie (für menschliche Ohren) nur unhörbar sprechen. Da wir aber keine (?) sind, assoziieren wir mit solchen Ausdrücken aus menschlicher Perspektive.Und aus dieser Sicht klingt "still ...sagen" eher deprimierend. Es klingt nicht so, als ob sie ihn freudig begrüßen. Ich dachte da zuerst an Neid.

der Hund
weint


Ich glaube ichwürde folgendes Ändern:

Titel: Bekanntschaft im Treppenhaus

(...)

Leise sagen sie Hallo
der Hund weint

Vielleicht kannst du nochmal drüber nachdenken
Wie schon gesagt, alles andere fand ich sehr schön.

Für heute erstmal tschüß
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Alpha
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Es klingt sehr traurig ... JA GENAU DAS IST ES JA AUCH! Ich habe in nicht einem Vers etwas anderes bezwecken wollen. Und erst in der letzten Strophe kommt das Leid, die Verweiflung, die Hoffnungslosigkeit (etc.) zum Ausdruck.
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Antilope
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Aber er ist doch jetzt wieder in besten Henden, und alles wird gut. oder ?

Ich meine, er kann froh sein, daß sich überhaupt jemand seiner erbarmt hat.


In diesem Sinne

die Plüschantilope
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Alpha
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Das Hauptmerk liegt weniger darauf, dass er jetzt in einem Bett sitzt, sondern darauf, dass er nicht mehr im Treppenhaus sitzt. Glücklich ist er deswegen nicht. Er ist im Bett vielleicht sicher, aber seine Vergangenheit lässt sich dadurch auch nicht mehr ändern? Und die anderen? Den ging es genauso. Sie leiden alle noch ... und nun sehen sie den neuen, der da zu ihnen kommt (der Teddy). Sie sind freundlich zu ihm, sie sitzen ja alle in einem Boot, sie verstehen alle die qualen eines ausgesetzten Kuscheltiers ... und plötzlich erinnern sich alle und werden in ihre eigene Vergangenheit zurück gesetzt. Nach außen hin freundlich, innen leiden sie alle plötzlich wieder auf ... Und der Hund? Nur der Hund kann den Schmerz nicht verbergen. Er muss weinen.
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