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Leselupe.de > Gereimtes
Vor-lieben
Eingestellt am 22. 01. 2001 09:37


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pilgrim969
Schriftsteller-Lehrling
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Vor-lieben

In der Liebe, so sagt man,
geht es um geben und nehmen,
doch ich wage zu bef├╝rchten,
dass man dieses leicht falsch versteht.


Wer liebt der gibt, und wenn man wirklich liebt,
dann darf man nicht erwarten wieder geliebt zu werden.
Man muss sich seiner Liebe bewusst sein und nicht etwa sagen:
Wenn du mich liebst, dann lieb ich dich auch -
Wenn du mich liebst, dann lieb ich dich zur├╝ck!
Zur├╝ck lieben? - Was f├╝r ein Schwachsinn!
Vor-lieben! - Das muss dein einziger Gedanke sein.

Man muss von sich aus lieben,
nicht f├╝r oder wegen dem Anderen.
Man muss sich zuerst in sich fallen lassen
um erst die F├Ąhigkeit zu erlangen,
sich dann im Anderen fallen lassen zu k├Ânnen.

Lass deine Gef├╝hle fallen
und dein K├Ârper wird folgen.
Lass dich in dir alleine fallen,
dann erst schaff Platz f├╝r den Anderen.


Wer liebt der nimmt, und wenn man wirklich liebt
dann wird man nehmen was der Andere einem gibt.
Und man wird sich auch bewusst sein, wie viel das eigentlich ist:
Es wird niemals weniger sein als alles was dieser zu geben hat.
Auch wird er es von sich aus geben und nicht etwa zur├╝ck.
Vor-lieben! - Lass den Anderen solcher Art frei.

Man muss den Anderen lieben
so wie er einem begegnet,
nicht zu ├Ąndern versuchen,
sondern bewahren und lieben,
so vollkommen wie ein jeder ist.

Lass dich im Anderen fallen,
deinen Geist, deinen K├Ârper, dein Herz.
Aber erdr├╝cke den Anderen nicht,
lass ihm stets Platz f├╝r sich selbst.


Liebe ist sehr wohl geben und nehmen -
Doch darf das niemals einhergehen
mit der Erwartung oder gar
der Forderung danach!


-----------------------------------------------
aus Kleinigkeiten (2.2000 - 8.2000)

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pilgrim969
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Man soll nie aufgeben an etwas zu glauben, von dem man wei├č, dass es richtig ist.
Nur weil man etwas noch nicht gefunden hat, hei├čt das noch lange nicht, dass es das nicht gibt ..

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Feder
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Hallo Bernhard,
ich bin - S P R A C H L O S -.
So, wie du es hier beschrieben hast, ist die Liebe vollkommen. Gerne h├Ątte ich es so geschrieben, aber mir fehlten dazu die Worte. Ich bin froh, dass du es so formulieren konntest. Danke, dass hier drucke ich mir aus!

Lb. Gru├č,
Feder

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pilgrim969
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Ich denke die Liebe ist stets vollkommen - wir sehen sie nur viel zu oft im Schatten anderer Dinge stehen und viel zu selten in ihrer Gesamtheit.

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Feder
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Wortdreher meinerseits, sorry! Ich meinte, du hast die vollkommene Liebe vollkommen beschrieben ! Das ist wohl ein Berufsproblem von mir - Wortwiederholungen vermeiden !
Ganz eindeutig wei├č jeder, den das Gef├╝hl schon einmal ganz umfa├čt hat, dass du nichts ausgelassen hast. Aber trotzdem bin ich der Meinung, dass die Vollkommenheit der Liebe - sei sie auch in sich vollkommen - immer zwei Menschen ausmachen, geben und nehmen im Wechsel oder auch geben und annehmen k├Ânnen; du kennst den UNTERSCHIED! Zur Vollkommenheit kann sie erst reifen (aus Verliebtheit zur Liebe, selbst, wenn die Abst├Ąnde dazwischen unvorstellbar kurz sein k├Ânnen, bei der Situation "auf den ersten Blick", wo man etwas noch nicht fassen kann, nicht glauben kann und das Gef├╝hl selbst einen dann ├╝berzeugt, dass es real ist) wenn das Gegen├╝ber das von einem selbst entgegen gebrachten Gef├╝hl annehmen kann und zur├╝ckgeben. Wenn einer nur das Feuer sch├╝rt, geht tiefes Gef├╝hl entweder irgendwann in Traurigkeit ├╝ber oder verrinnt zwischen den Beiden.

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