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Leselupe.de > Kindergeschichten
Vor vielen Monden
Eingestellt am 05. 11. 2005 13:48


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coxew
???
Registriert: Jun 2005

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Vor vielen Monden – eine BĂ€rengeschichte

Die alte BĂ€rin schaut auf den Mondkalender und schlĂ€gt die Tatzen ĂŒber dem ergrauten Kopf zusammen. "Du lieber BĂ€r, heute, genau vor vielen Monden haben wir uns kennen gelernt, Theo."
Der alte BĂ€r wendet seinen Blick vom Bienenstock im Baum gegenĂŒber. "Das stimmt. Biba, wie die Zeit vergeht. Ich weiß noch, als wir das erste mal unsere HonigfĂ€sschen getauscht haben. War das ein Spaß."
"Theo, das mĂŒssen wir feiern", sagt Biba fröhlich."
"Ja, und wir laden alle BĂ€renkinder und BĂ€renenkelkinder dazu ein", meint Theo, "ich will gleich den Hasen bitten, die Botschaft allen Verwandten und Freunden zu ĂŒberbringen.

Und dann geht es erst richtig los. Es mĂŒssen Beeren gesammelt, Saft gepresst, die BĂ€renhöhle aufgerĂ€umt, die Waldmusik-Kapelle bestellt und was weiß der BĂ€r nicht noch alles erledigt werden.

Der Hase schaut in die Höhle von Familie BraunbĂ€r. Vom schnellen rennen ist er ganz außer Atem.
"Oma Biba und Opa Theo schicken mich. Sie laden euch ein zu ihrem Hochzeitstags-Fest und schöne GrĂŒĂŸe soll ich auch sagen. Und jetzt muss ich weiter." Aber so lĂ€sst Mama Barbara den Hasen nicht weg. Erst nachdem er seine FĂŒĂŸe gekĂŒhlt und frischen Blaubeersaft getrunken hat, darf er gehen.

"Hurra, Hurra, wir feiern mit Oma Biba und Opa Theo ein Fest." Lili und Jonathan tanzen durch die BĂ€renhöhle. Jonathan sagt, "Wir mĂŒssen Oma und Opa unbedingt ein Geschenk mitbringen." "Ja, aber was", meint Lili, "sie haben doch schon alles." "Wie wĂ€r's, wenn ihr etwas bastelt", schlĂ€gt Papa Boris vor. "Gute Idee", meint Lili.

Die BÀrengeschwister machen sich gleich ans Werk. Als sie fertig sind, klettert Jonathan an der Wand hoch, um aus einem Erdloch getrocknete BlÀtter zum einwickeln zu holen. Dabei rutscht er aus und fÀllt.
"Au, aua", schreit Jonathan und reibt sich den Po. Papa Boris stĂŒrzt herbei. "Was ist passiert?" Lili schluchzt. "Jonathan ist herunter gefallen." Sie tröstet ihren Bruder. Jetzt kommt auch Mama Barbara. "Was ist denn hier los", fragt sie erschrocken. "Unser Jonathan ist herunter gefallen. Ich muss ihn zum Tierarzt bringen", antwortet Papa.

Auf dem Weg zum Waldkrankenhaus jammert Jonathan unaufhörlich. "Oh, tut das weh, oh, mein armer Po!" "So ein Pech aber auch", entgegnet Papa, "wo wir doch morgen zu Oma und Opa wollen."
Papa BĂ€r trĂ€gt Jonathan in die Unfallstation. Dort legt er ihn auf ein frisch aufgeschĂŒttetes Laubbett. Da kommt auch schon Doktor BĂ€r. Er untersucht Jonathan grĂŒndlich.
"Aua, aua", jammert Jonathan. "Hmm, ein typischer Fall von Absturz", brummt Doktor BĂ€r, "dagegen hilft nur KĂŒhlung. - Pfleger Michael, ach, holen sie doch bitte eben mal eine Packung aus dem Eiskeller.

Der Doktor verteilt kleine EisstĂŒckchen auf dem Laubbett und Jonathan muss sich drauf legen. Huu, ist das kalt. Aber Jonathan ist tapfer. "Ich bin ein EisbĂ€r, ich bin ein EisbĂ€r", brummelt er immerzu bis es ihm reicht und er aufspringt. "Jetzt bist du wieder gesund, Jonathan", sagt Doktor BĂ€r zufrieden.

Zuhause warten Mama Barbara und Lili. Lili ist ganz traurig, denn sie mag ihren Bruder sehr gern. Gerade da kommt Papa BĂ€r mit Jonathan zurĂŒck. Lili springt auf. "War es sehr schlimm? Was hat der Doktor gemacht? Bist du jetzt wieder gesund?" Alles will sie auf einmal wissen. Jonathan lacht. "Es war gar nicht schlimm, nur ein bischen kalt. Aber jetzt ist alles wieder gut." "Ich habe schon unsere Geschenke eingepackt", sagt Lili erfreut.

Vor Aufregung können Jonathan und Lili am Abend fast nicht einschlafen. Am nĂ€chsten Morgen machen sich alle zusammen auf den Weg zu den Großeltern. Sie laufen durch den Wald bis ans andere Ende. Oma Biba und Opa BĂ€r begrĂŒĂŸen sie fröhlich. "Hallo, ist das eine Freude euch wiedersehen." Bei Saft und frischen FrĂŒchten haben sie sich jede Menge zu erzĂ€hlen. Und immerzu kommen neue GĂ€ste. Bald ist kein Platz mehr. So zieht die ganze Gesellschaft hinaus auf die Waldwiese. Und wer gerade vorbeikommt, ist auch noch eingeladen. Mit den letzten GĂ€sten kehrt auch der Hase zurĂŒck. Er erhĂ€lt fĂŒr seine MĂŒhe eine große Portion köstliche SalatblĂ€tter. Und Oma Biba und Opa Theo freuen sich auch sehr ĂŒber das Geschenk von Lili und Jonathan. Ratet ihr, was es ist?

Das ganze Wochenende wird gefeiert. Und es wird reichlich gegessen und getrunken. Und als Jonathan und Lili und Mama Barbara und Papa Boris gegangen sind, lehnt sich Oma Biba glĂŒcklich und zufrieden an Opa Theo und sagt, "Du lieber BĂ€r, hĂ€ttest du dir das vor vielen Monden trĂ€umen lassen, Theo?"

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flammarion
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hm,

ne geschichte fĂŒr die ganz kleinen, gelle. irgendwas fehlt mir da aber noch. wenn ich nur drauf kĂ€me, was es ist . . .
lg
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Old Icke

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coxew
???
Registriert: Jun 2005

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stimmt flammarion, und was fehlt, das sind die illustrationen dazu.

liebe grĂŒĂŸe

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flammarion
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du,

das kann sein. aber gemeint hatte ich bestimmt was literarisches. wenns mir einfÀllt, schreib ich s auf.
lg
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Old Icke

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coxew
???
Registriert: Jun 2005

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vor vielen monden

vielleicht meinst du den "kick"? das aufregende moment, die pointe?
hab ganz bewußt die geschichte so "glatt" geschrieben, eben, weils unerhört ist, ...

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Stoffel
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Hallo,

wie kann man das verstehen, gÀbe nÀmlich zwei Möglichkeiten..

"eben, weils unerhört ist..." ??

Ok,versteh die Flammarion schon. *smile*
Ich hab auch viele Kindergeschichten geschrieben und achte bei mir drauf, dass da eine "Message" drin steckt.Meist eben auch ein sozialer Hintergrund und Pointe.

Ich kann das hier schlecht beurteilen.
Vielleicht habe ich auch was ĂŒber-lesen?

Witzig fand ich Mama Barbara und Papa Boris. *lach* Zumindest in dieser Geschichte sind sie noch traut vereint.*g*

lG
Sanne

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