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Leselupe.de > Ungereimtes
Vorahnung
Eingestellt am 23. 05. 2010 18:21


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Estrella fugaz
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jan 2010

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Der Sturm hat sich gelegt,
fast t├Âdlich die Stille.
Grauen macht sich breit.

Was ist geschehen?
Wo sind die Schmetterlinge?
Vergebens mein Aufschrei!


__________________
Ich schlie├če meine Augen, um zu sehen. (Paul Gauguin)

Version vom 23. 05. 2010 18:21
Version vom 21. 06. 2010 08:36
Version vom 27. 06. 2010 09:56

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JackoF
???
Registriert: Jun 2010

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Hallo Estrella,

Dein Text hat mich gut mitgenommen - diese pl├Âtzliche schallende Ruhe, wie ein gerade Jetzt zu ruhig da ist, zur falschen Zeit. Irgendwie eine falsche Ruhe - obwohl es anders (lebendig) ruhig sein soll.
Diese Ahnungen - da ist eine, diese Stille nun doch passiert - kein Aufschrei will mehr geh├Ârt sein,
nur noch sich selbst h├Âren...., sich erstickend f├╝hlen,
N├Ąhe, Liebe, Freundschaft - nun doch wohl ein zu Ende....

In meinem Reingehen in Dein Gesamtbild wurde ich teilweise von einer verk├╝rzten Sprache begleitet, als w├Ąre da(klar ÔÇô in meiner Leseweise :-)) )
an mancher Stelle ein zuviel Worten.....

Habe es mal umgekrittelt,
und wirklich - keine Kritik - einfach mal so.....

Guck doch mal :


Vorahnung

Der Sturm hat sich gelegt,
verd├Ąchtig ruhig ist es,
fast t├Âdlich, diese Stille.

Grauen macht sich breit.
Was ist geschehen?
Wo sind die Schmetterlinge?

Ich ahne Schrecken - suche
meinen Aufschrei, vergebens,
kein einziger hat ├╝berlebt.

Vielleicht gef├Ąllt Dir ja etwas davon - ansonsten, einfach wegtillen :-)))
Auch ist mir klar, dass ich in der letzten Strophe Daktylen habe wegfallen lassen - bis auf die letzte Zeile....


Estrella,
habe hier gerne mitgelesen und mich mitziehen lassen ,

und wieder ein Tsch├╝ss, Jacko

--

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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

Liebe Estrella,

mir tut es immer richtig weh, wenn ich dir was "Schlechtes" schreiben muss. Aber ich finde, dass dieses Gedicht sehr stark gek├╝rzt werden sollte, um die Bedrohlichkeit der Situation deutlicher zu machen.

Mein Vorschlag hierzu w├Ąre:

quote:
vorahnung

fast t├Âdliche stille

vergeblich mein aufschrei -
kein schmetterling hat ├╝berlebt

Sei jetzt bitte nicht verstimmt, und droh nicht gleich wieder mit der Textwerkstatt. - Ich wei├č schon, dass dies eine sehr starke Ver├Ąnderung bedeutete, l├Ąuft sozusagen au├čer Konkurrenz. - Aber in dieser Version w├Ąre alles gesagt.

In deiner hingegen enth├Ąlt das Gedicht m. E. zu viele F├╝llsel (Wiederholungen), die sich voneinander ableiten und deshalb ├╝berfl├╝ssig sind.

Ich finde auch, dass dieses Gedicht nicht besonders gut klingt.

Liebe Gr├╝├če
Heidrun


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Perry
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Hallo Rhea, hallo Heidrun,

ich sehe auch Bildwiederholungen (1. und 2. Zeile, bzw. 4.und 7. Zeile, aber so stark w├╝rde ich den Text nicht eindampfen. Mein Vorschlag w├Ąre:

Der Sturm hat sich gelegt,
fast t├Âdliche die Stille.
Grauen macht sich breit.

Was ist geschehen?
Wo sind die Schmetterlinge?

Vergebens mein Aufschrei,
kein einziger hat ├╝berlebt.

LG
Manfred

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Estrella fugaz
Manchmal gelesener Autor
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Danke, euch allen zusammen,

es ist schon witzig. Ich hatte den Text mit dem Titel "Tote Schmetterlinge" eine ganze Zeit in der Schreibwerkstatt und mit einigen Helfern dran herum gebastelt. Wenn sich doch dort mal mehrere zu Wort gemeldet h├Ątten. Aber egal, dann arbeite ich hier weiter daran. Ihr habt tolle Vorschl├Ąge gemacht, die ich mir in aller Ruhe ├╝berlegen werde. Ich komme heute leider erst jetzt dazu, alles zu lesen.

Erst einmal ein Dankesch├Ân,
Estrella
__________________
Ich schlie├če meine Augen, um zu sehen. (Paul Gauguin)

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Estrella fugaz
Manchmal gelesener Autor
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Ihr Lieben,

es ist so eine Freude, eure Mitarbeit hier zu erleben.

@ Jacko

Als ich deinen Beitrag las, war mir sofort klar, dass ich die Zeile "fast t├Âdlich diese Stille" von dir ├╝bernehmen m├Âchte. Viel besser so! Also, danke f├╝r die wichtige Zeile in diesem Text und ├╝berhaupt mit der Auseinandersetzung. Mit dem Aufschrei, das meinte ich jedoch nicht so, wie du es verstanden hast.

@ Heidrun

Ach Heidrun, ich freue mich ├╝ber Vorschl├Ąge, will doch lernen. Ich musste laut lachen, weil du schreibst: Drohe nicht wieder mit der Textwerkstatt. Ich habe das nie als Drohung sondern als besch├Ąmtes Zur├╝ckziehen empfunden. Ich liebe inzwischen - durch revilos 10-Wortgedichte - ja auch die K├╝rze. Dies hier ist jedoch so schmerzhaft, dass es etwas mehr braucht, als du vorgeschlagen hast. Ich danke dir jedoch.

@ Rhea

Wie lieb, dass auch du dich mit hineingest├╝rzt hast in die ├ťberlegungen.

@ Manfred

Ja! Da ist es wieder, dieses Mittelding. Eine sanfte Kastration, alles da, was gesagt werden muss und dennoch kein Zuviel. Manfred, ich danke dir sehr und ├Ąndere dementsprechend meine Version.

Ganz herzliche Gr├╝├če an euch alle
Estrella


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