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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
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Eingestellt am 13. 11. 2004 10:11


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Tochter des Ozeans
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Vorbei
es ist vorbei
aus
finitto
Nein, italienisch kann ich nicht.
Ja, es tut mir leid.
Nein, es geht mir gut.

----

Warum?
Du - vor dir liegt noch so viel!
Nein, keine Sorge mein Kind.
Ja, du hast Zeit - aber worauf warten?

-----

Die Uhr tickt. Ich sollte rennen, mich beeilen.
Was hält mich hier?
Mir wird schwindelig. Ich kann nicht mehr

----

Führ dich nicht so auf, Süße!
Zeit - Zeit ist der Schlüssel zum Glück

-----

Meine Augen sind trocken. Das Salz ist ausgeweint.
Klebt auf meinen Wangen.
Ich will gehen. Fort von hier....

------

Komm, setz dich auf meinen Schoß!
Komm zu mir.

----

Die Hand krallt nach mir. Krallt sich in meine Schenkel.
Bloß weg von hier!
Weg!

-----

Was sträubst du dich denn so?
Kleine..!
Du brauchst mich doch!

-------

Aus!
Finitto!
Aua! .... das tut doch weh....

------

Ah, ich halt dich doch!

---

Nein!
Weg!
Frei!

-----

Hilfe! Nein! Niiiiccchhtttt......!!!!!!!

-----

Puh... Ich atme auf.

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Stern
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Zwei Tage,

liebe Tochter des Ozeans,

drücke ich mich nun um diesen Text herum, weil sich mir eine Interpretation aufdrängt, derer ich mir aber nicht sicher bin.
Ist das eine Missbrauchssituation und deren Nachklang im späteren Leben? So kommt es bei mir an. Komprimiert auf wenige Worte und Satzfetzen aus dem Kopf der missbrauchten Person und aus dem, was sie im Laufe der Jahre zu diesem Thema so zu hören bekommt. Vorbei - und doch nicht ganz vorbei.

Ist das eine sehr gewagte Interpretation?
Soll der Hintergrund im Dunkeln bleiben?

Fragende Grüsse

Stern

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Tochter des Ozeans
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Nein, auf solcher Erfahrung beruht der Text nicht.

Eigentlich hat der Text keinen Wirklichen "Hintergrund", sondern entstand wirklich als Experiment.

Im Nachhinein kann ich es aber verstehen, dass du es so verstehst, bzw. dir solche Bilder kommen...

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