Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, mĂŒssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5438
Themen:   92216
Momentan online:
415 Gäste und 16 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Gereimtes
Voreilig
Eingestellt am 26. 06. 2005 19:46


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Olsen
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jul 2004

Werke: 3
Kommentare: 61
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Olsen eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Auf vielfachen Wunsch eines einzelnen Moderators stelle ich also mal wieder was hier ein. Das habt ihr jetzt davon!


Voreilig
(ĂŒberarbeitete Version)

Herr A. bekommt von einer Dame
ganz unverhohlene Selbstreklame,
was hastig in die Flucht ihn treibt:
Die Dame ist ihm zu beleibt.

Zwar hat sie Herz und Hirn zu bieten,
doch A. ist damit nicht zufrieden,
denn er begehrt nur seinerseitig
'ne andere, schlank und augenweidig,
mit BrĂŒsten, weich wie Sofakissen.
Doch Pech: Die will von ihm nichts wissen.
So steht am Ende dann Herr A.
mit völlig leeren HÀnden da.

Herr A., kein Mann von langer Trauer,
bedenkt die Lage nun genauer
und sagt sich, nicht mal ungewitzt:
"Bei der bin ich zwar abgeblitzt.
Doch neu gewagt!! Als echter Mann
mach’ ich die erste wieder an."
Jedoch: Das Leben ist nicht fair,
denn nun will DIE Herrn A. nicht mehr.

Vielleicht gelingt es diesem Werk
Ihr hochgeschÀtztes Augenmerk
auf folgende Moral zu lenken:
Ein Mann kann besser schaun als denken.

__________________
SÀmtliche Schreibfehler sind beabsichtigt und Ausdruck meiner IndividualitÀt

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Zeder
Administrator
Fast-Bestseller-Autor

Registriert: Nov 2001

Werke: 14
Kommentare: 3841
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Zeder eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo Olsen,

es freut mich wirklich sehr, dass du wieder da bist und an unserer Anthologie teilnehmen willst! :-)

Ein paar winzig kleine VerbesserungsvorschlÀge hÀtte ich:

Voreilig

Herr A. bekommt von einer Dame
ganz unverhohlene Selbstreklame,
was hastig in die Flucht ihn treibt. (Doppelpunkt)
Die Dame ist ihm zu beleibt.

Zwar hat sie Herz und Hirn zu bieten,
doch A. ist damit nicht zufrieden,
denn er begehrt nur seinerseitig
'ne andere, schlank und augenweidig,
mit BrĂŒsten, weich wie Sofakissen.
Doch Pech: Die will von ihm nichts wissen.
So steht am Ende dann Herr A.
mit völlig leeren HÀnden da.

Herr A. (kein Mann von langer Trauer)(, kein Mann von langer Trauer, - keine Klammern!) )
bedenkt die Lage nun genauer
und sagt sich, nicht mal ungewitzt:
"Bei der bin ich zwar abgeblitzt; (besser: Gedankenstrich)
drum nehm, weil ich nicht anders kann,
ich's Angebot der ersten an."
Jedoch: Das Leben ist nicht fair,
denn nun will die (DIE) Herrn A. nicht mehr.

Vielleicht gelingt es diesem Werk
Ihr hochgeschÀtztes Augenmerk
auf folgende Moral zu lenken:
Ein Mann kann besser schauen (schaun) als denken (Punkt)

Viele GrĂŒĂŸe von Zeder

Bearbeiten/Löschen    


Olsen
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jul 2004

Werke: 3
Kommentare: 61
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Olsen eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo Zeder,

vielen lieben Dank fĂŒr deine Anmerkungen und VorschlĂ€ge. Sie erscheinen mir (fast) alle sinnvoll und sind dementsprechend schon eingearbeitet.

Lediglich dein letzter Vorschlag, das Werk mit einem Punkt zu beenden (revolutionÀr!!!), ist hinfÀllig, weil er auf nicht vollstÀndigem Kopieren des Gedichts in deinen "Zitatenspeicher" beruht. Da ist nÀmlich schon ein Punkt.

Viele GrĂŒĂŸe
Oli
__________________
SÀmtliche Schreibfehler sind beabsichtigt und Ausdruck meiner IndividualitÀt

Bearbeiten/Löschen    


label
Guest
Registriert: Not Yet

grandios , Herr Olsen

diese art humor mag ich sehr

die willhelmbuscheugenroth qualitÀt

hier habe ich ein kleines schleifpapier anzubieten:

"Bei der bin ich zwar abgeblitzt -
drum nehm, weil ich nicht anders kann,
das Angebot der ersten an."

freundlich grĂŒĂŸt
label

Bearbeiten/Löschen    


Olsen
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jul 2004

Werke: 3
Kommentare: 61
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Olsen eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Vielen lieben Dank fĂŒr das Lob. Vor allem der Vergleich geht runter wie Öl.

Vielen Dank auch fĂŒr das Schleifpapier. Du hast dir zielsicher die Zeile ausgesucht, mit der ich selbst am wenigsten zufrieden bin.
In der ursprĂŒnglichen Version lautete diese Zeile sogar wie die von dir vorgeschlagene. Mein Problem war nur: Es fehlte in dieser Version grammatikalisch das Subjekt.

Ungereimt und ohne Nebensatz: "Drum nehm das Angebot der ersten an."
Das hat mir nicht gefallen.

Also dachte ich mir, lass ihn doch mit sich selbst sprechen, also: "Drum nimm das Angebot der ersten an." Das scheitert aber an dem Nebensatz: "Weil ich nicht anders kann", denn der mĂŒsste dann lauten "Weil du nicht anders kannst" - und schon reimt sich's nicht mehr.

Ich bin verzweifelt!

Mich wĂŒrde hier mal die Meinung der anderen interessieren.

Nochmal vielen lieben Dank fĂŒrs Lesen und Kommentieren.
__________________
SÀmtliche Schreibfehler sind beabsichtigt und Ausdruck meiner IndividualitÀt

Bearbeiten/Löschen    


label
Guest
Registriert: Not Yet

wie wÀre es mit

ich nehm, weil ich nicht anders kann,
das Angebot der ersten an."


das wegfallende darum ergibt sich aus dem weil.
das doppelte ich wÀre aber grammatisch korrekt

liebe grĂŒĂŸe
label

Bearbeiten/Löschen    


ZurĂŒck zu:  Gereimtes Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!