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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Vorfahrtsstreit im Supermarkt
Eingestellt am 15. 08. 2002 16:33


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A.B.Bauer
One-Hit-Wonder-Autor
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Vorfahrtsstreit im Supermarkt
Zwei Männer konnten sich in einem Supermarkt nicht über die Vorfahrt der Einkaufswagen einigen. Sie gerieten sich so in die Haare, dass die Polizei gerufen wurde. Im Streit, bei dem „nicht jugendfreie Schimpfworte“ fielen, musste „ein T-Shirt sein Leben lassen“, so die Polizei.



(Ein Vorwort,

ich habe versucht dem Erzähler einen Berliner Dialekt zu geben. Für mich als Süddeutschen keine leichte Aufgabe.
Falls es mir nicht gelungen ist, so möchte ich mich bei allen Geschädigten entschuldigen. Ist es mir aber doch gelungen so verzeiht auch dann.
Das nicht ganz jugendgeeignete Schimpfwort habe Ich zensiert Die Entscheidung, ob es der Geschichte schadet , ĂĽberlasse ich eurem Urteil.
Und jetzt , mein Versuch.)



Ach,wissen se Herr Wachmeester.Es war nee Mischung aus väterlichen Unglück un Dummheit. Wobei dieser Herr---wie sachten sie hesst der?---Rumpel?-Na ja dieser Herr Rumpel dat väterliche un ich die Dummheit einbrachten. Wieso ich mir der Dummheit bezichtige? Nu lassen se mir mal erzähle.

Also et war nen schöner Tag. Und meine Liese und ich wollten raus an den See , de Sonne jeniesen und wat leckres grillen. Wir hatten schon alles wat man so braucht zusammenjepackt, da fiel meiner Liese ein das wir noch wat brauchen wejen der ville Mücken die da am See sollen rummachen, also so nen Mückencreme, zum vertreiben, dat se nich auf die Idee kommen einen zu piesacken verstehn se? Ja ,also was meine Liese ist, so nee resolute, die sagte Adolf spring ma schnell zu Merkel ne Autan holen un bring noch nen Sack Grillkohle mit .Na und wenn Liese sagt spring na denn spring ich .Also ich schnell en T-Shirt überjestreift un rüber zu Merkel, nehm so nen Wägelchen un rin in den Laden.
War ja recht ville los bei Merkel, wollten wohl alle zum See oder so und schnell noch Creme holen fĂĽr de Sonne oder och MĂĽcken. Wess man ja nich. Also hab ich mir beeilt um noch was zu kriejen. Bin ick also so im Eiltempo losgezockelt, denn einen ma links ĂĽberholt den andern ma rechts ging ja ganz gut.
Na ja bis ich zum zweeten Quergang kam. RUMS machte es da und ich mittemang mit`n Wägelchen in de Regale mit die Zahnpaste. Nu da war icke denn, hab ma schnell noch `n Blick in de Regale geworfen, war ja allet noch in Ordnung na ja ein wenig verschoben det Zeugs aba nix kaputt oder so. Wollt mir ja auch noch entschuldigen. War ja auch irgendwie mein Fehler aber bevor ich mich aufraffen konnt blafft mir eener ins linke Ohr. „HABEN SIE DENN KEINE AUGEN IM KOPF, SIE BLINDGÄNGER“
--Wie Herr Wachtmeester?- Ick solle nicht so brĂĽllen?- Ja klar,mach ich .--Nur das se mal nen Eindruck davon bekommen was mir da zugemutet wurde.
Also nu ja. Blafft mir da einer an “Haben sie denn keine Augen im Kopf, Sie Blindgänger „
Und sehn se da kommt meine Dummheit ins Spiel. Statt zu denken:- „Leck mich“ - un zu sagen- „Tut mir leid mein Fehler“- , ham sich doch meine Testerone uffjebäumt.
Nee so nich, Mäneken, mit mir nich,denk ich mir Richt mich zur vollen Grösse auf und sage: „---??!!“ Erst ma nichts . Steht da so en halber Mensch vor mir, nicht grösser als`n Dackel zur Brunftzeit konnt kaum über`n Griff von sein Wägelchen schaun und schreit rum wie nee Kompanie von Spießen.
--Nee,nee Herr Wachtmeester ick will hier keenen verunglimpfen is nur des was ich gesehen habe.--
Also nu ja. Steht also diese ha- ,dieser kleingewachsene Mensch vor mir und schreit wie ne Armee von Spießen. War ich natürlich erst ma platt. So von der Stimme her hätt mer doch ein wenig mehr erwarten dürfen, und nich so watt. Nu ja, hätt ick mir ja auch beruhigt, weil da wär keine Ehr für mich gewesen. Da fängt doch seine, ick hat sie jetze erst bemerkt, Begleiterin, een junges Mädchen an, mir zu beleidigen: „Was nicht nur blind ,auch noch dämlich wie? Komm Alter lass denn Xxxxxxxxxxxxxxx.“
Also dämlich dat is umgang, aber Xxxxxxxxxxxxxxx? Also Herr Wachtmeester XXXXXXXXXXXXXXX mein Lebtag hab ich keinen Xxxxxxx gelutscht ja nicht einmal in den Händen hab ich einen gehalten . Det war zuville ,da sind se durchgegangen de Pferde.Ick greif mir de Göre. Nee nich wirklich, so verbal, wissen se, und sage „Also dat mit Xxxxxxxxxxxxxxx det nimmst de zurück du Mistfliege, sonst, ja sonst ballere ich dir eene“ Meldete sich der Kleene „Sie Herr Sie reden Sie nicht so mit meiner Tochter und überhaupt was rasen sie so mit ihren Wagen. Man könnte ja glauben man wäre hier auf der Autobahn. Eine rücksichtslose Fahrweise ist das jawohl rücksichtlos. Wenn sie so mit ihrem Auto unterwegsgewesen wären hätten sie längst ihren Führerschein los gehabt“. „Wat sagst du da? Mäneken Wer ist hier wem reinjefahren? Ick ehnen? Sie mir, aber wie ! Richtijehend rinjeschleudert ham se mir in de Regale. Und da kommen se mir mit rücksichtslos, ja rücksichtslos war det, aber von Ehnen. Sie hätten kiecken müssen ob da jemand kommt,Sie wollten ja aus de Nebenstrass raus uff de Vorfahrtsstrasse un da haben Sie uffzupassen.“.
„Nun kommen sie mir nicht so. Das ist hier keine Verkehrsstrasse.Wir sind hier in einem Kaufhaus“. „ Öffentlicher Raum Mänecken ,Öffentlicher Raum Un wir fahren, mit den Wägelchen. Also jelten hier die Verkehrsrejeln“. Wollt er mir lächerlich machen „ So wenn das so ist dann zeigen sie mir doch das Verkehrsschild das diesen Gang hier als Vorfahrts berechtigt ausweist“ Na aber nich mit mir „ Bist de doof .Rechts vor links. Icke kam von rechts also hatte ich Vorfahrt,also is der Weg auf dem ich unterwegs war die Vorfahrtstrasse, ist doch logisch,oda? “. „Ist doch Unfug. Hier gelten keine Verkehrsregeln, hier gilt die Vernunft. Und es ist unvernünftig so zu rasen“. „Wat unvernünftig soll ick sein,det sagste nich noch ma, du Zwerg“. Da hab ick ehn jetroffen. Det kam ihm sauer an. Det merkte man . Janz ruhig war er und weeß um die Neese rum. „Da entschuldigen Sie sich besser, aber sofort“ Nu ick bin normalerweise een janz friedlicher aba jetze war icke sauer „Wat willst denn machen ,mir in die Knie beissen?“ Kaum hatte ich det jesagt hat ick ehn schon am Halse. Also so nen Satz machte der det hätte ich ihn ja nich zujetraut. Nun ja Reaktion hab icke ja auch und so erwischte er mir nur am Ausschnitt meines T-shirts statt am Halse wie er ja wollte. Nu er verkrallte sich in mein T-shirt .Dabei riss es ein wenig ein aba nich ganz .So das er mir vor der Brust hing und da hing er, trat mit seine Beene in meine Weichteile und schlug mir sein Kopf imma wieder gegen de Brust. Und dabei schrie und fauchte er wie ne Wildkatz, un seine Tochter jing mir von hinten an trat mir an de Beene und schlug mir uff den Rücken un de Kopp ein ,dat et mir schon recht schummerig wurde Na und dann kame Sie Herr Wachtmeester un ich kann ehnen sagen dat ick ehnen dankbar bin . Die hätten mir fertig jemacht und dat nur wejen meiner Dummheit.




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unbekannt2581
???
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das ist gar nicht schlecht. als "auch mundArt-schreibender aus sĂĽddeutschland frage ich mich nur, warum nimmst du denn um himmels willen einen fremden dialekt und nicht deinen ?

das geht mir gegen den sĂĽddeutschen-stolz ;-). nix gegen berliner und berlin, aber ihren dialekt immitieren, das wollen die bestimmt auch nicht.

g

mike ( noch'n bauer ! )

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A.B.Bauer
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Hi Mikel


Ich wollte eine schnelle Geschichte, rasch erzählt, rasch gelesen. Dazu brauchte ich einen Typus dem man glaubhaft abnimmt das er schnell handelt und schnell spricht . Und ich glaube das die Mentalität und der Jargon des Berliners ,dafür bestens geeignet ist.

Hätte ich einen Frankfurter oder Nürnberger als Erzähler genommen, wäre es eine andere Geschichte geworden.

mfg.

A.B.

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peto-berlin
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Berliner Dialekt

Ersmal zu deine Jeschichte, ja die is nich übel. Nur wenn schon Schipfwörter, denn kannste die och ausschreiben. Wat mich aber am meisten amüsierte, is, ick schreibe hochdeutsch, komme janich uff die Idee mit det Berlinern und du schreibst in dem Jargon. Nich schlecht. Nur det ich würde ick immer och als ick schreiben.

mfg
ein zujezogener Berliner.
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Ich nehme nicht in fĂĽr mich in Anspruch perfekt zu sein. peto-berlin, anno 2002

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A.B.Bauer
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Nur det ich wĂĽrde ick immer och als ick schreiben

Ach ,ich weiß nicht vielleicht ist mein Erzähler kein echter Berliner sondern wie wir hier sagen, ein noigeplackter (zugezogener),lebt schon an die 34 Jahre in Berlin aber in Zeiten höchster Erregung bemerkt man es ,das er nicht mit Spreewasser getauft wurde.

Man könnte aber auch sagen, das ich recht schludrig gearbeitet habe !!

Das nächste Mal mach ich’s besser.
Auf jeden Fall danke fĂĽrs aufmerksame Lesen und das meine kleine Geschichte dich amĂĽsiert hat, aus welchem Grund auch immer, freut mich.

Mfgr.

A.B.

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