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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Voyeuristische Gelüste
Eingestellt am 05. 08. 2002 15:39


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Nina Walker
Festzeitungsschreiber
Registriert: Aug 2002

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Voyeuristische Gelüste

Als Mira ihm öffnete, war sie für eine Sekunde verlegen. Sie fühlte sich sofort zu ihm hingezogen, genauso wie damals und seitdem jedes Mal wenn sie ihn sah. Sie wusste dass er es ihr ansehen konnte und dass es ihm Vergnügen bereitete. Sie trafen sich erst seit zwei Monaten, obgleich sie sich schon eine Weile kannten und von Anfang an begehrten.
Jedes Mal, wenn sie ihn sah, strahlte er so viel Sinnlichkeit aus, dass Schauer über ihren Rücken liefen. Heute Nacht würde sie sich Lestat voll und ganz hingeben. Es würde das letzte Mal sein und sie gedachte alles zu nehmen und ihm alles zu geben.
In ihrer Wohnung verbreitete sich ein Dunst elektrisierender Spannung und Geilheit. Aus den Augen beider sprachen niedere Beweggründe purer Lüsternheit. Es war ein Spiel mit dem Beide eine Menge riskierten. Sie würden sich trennen und ihre heutige Nacht unendlich genießen.
Es rieselte verheißungsvolle Küsse, flüchtige Berührungen und heiser geflüsterte Worte der Wollust. Sie lockten, verführten und waren innerlich so erregt, dass sie fieberhaft nach Erfüllung langten. Sie wollten es bis zur Unerträglichkeit ausreizen- sich wie ihm Wahn verspüren. Jetzt war es noch nicht so weit.
Sie fuhren zu Sophie, Miras besten Freundin. Lestat vermutete mehr als keusche Freundschaft zwischen ihnen. Sophie versprühte wie Mira eine atemberaubende Sinnlichkeit. Nur dass sie mit ihrer sehr viel offenherziger umging. Miras erschien irgendwie unterdrückt. Aber er wusste, dass dies ständig unvorhersehbar wechselte. Von plötzlicher Hitze zu unnahbarer Kühle und anders herum.
Mira und Sophie umarmten sich einen Kick zu innig, als das dies eine platonische Freundschaft sein konnte. Als er die beiden beobachtete, rührte sich unersättliches Begehren in ihm. Die beiden hatten anscheinend nur Augen für sich doch in Wirklichkeit wussten sie sehr genau um seine Empfindungen und eröffneten ein Spiel voyeuristischen Verlangens. Hände strichen über üppige Rundungen, glänzende Lippen suchten sich zu einem ungestümen, feuchten Kuss und ihre Hüften drangen dicht aneinander. Lestat grinste schelmisch und schloss die Tür hinter sich. In der Küche wartete ein Tisch voller Köstlichkeiten und gutem Wein. Die drei schlemmten, lachten und genossen ihre hedonistische Veranlagung. Sophie kokettierte ungeniert sowohl mit Mira als auch mit Lestat. Mira antwortete noch etwas schamhaft. Lestat fühlte seine harte Erregung und genoss diesen verheißungsvollen Abend. Er beobachtete Mira und fand sie unglaublich schön. Je länger er den beiden zusah, ihrer verhüllten Verbalerotik lauschte und Miras Verlangen sich immer mehr steigerte, sie immer hitziger wurde, konnte er seine Erregung kaum verstecken und hätte Mira am liebsten vor Sophies lüsternen Augen gepackt und auf den Tisch zwischen all den Delikatessen erobert. Er sah Mira in ihre dunklen, funkelnden Augen, sah das wissende Lächeln auf ihren Lippen. Er wollte diese Lippen beben sehen, sich verlangend nach ihm öffnen sehen. Er wollte ihre Lippen wollüstig seinen harten Schwanz auf- und abgleiten sehen. Wollte in die weiche, schlüpfrige Wärme ihres Mundes eindringen. Im Geiste glitt seine Hand ihre Schenkel entlang, schob ihren Slip zur Seite, berührte ihre heiße, lüsterne Feuchtigkeit. Er schaukelte sich immer höher und sein Verlangen wurde zu einer animalischen Gier. Doch er ließ ein kleines Licht in seinem Kopf brennen und stand langsam auf. Mira saß eng umschlungen von Sophies Armen auf einem hölzernen Stuhl. Sophie erhob sich ebenfalls, räusperte sich und verschwand im Bad. Lestat kam ganz nah an Mira heran, berührte sie jedoch nicht und flüsterte: “Komm, lass uns gehen, wir kommen vielleicht wieder- die Nacht ist lang und sie gehört uns.“ Mira nickte, ließ sich von ihm hochziehen, war kaum in seinen Armen, als es keinen Halt mehr für die beiden gab. Er küsste sie hart auf ihre süßen, weichen Lippen, biss verspielt in ihre volle Unterlippe. Ihr Mund öffnete sich weit, suchte den seinen, wollte ihn ganz und gar schmecken. Doch Lestat war im Moment der dominierende Part, er spielte ein grausames Spiel mit ihrer unverhüllten Gier. Er zog ihren Kopf nach hinten, ihr wunderschöner langer Hals gestreckt vor sich, biss er leise in ihre Schlagader. Ihre Brust bäumte sich auf, ihr Körper drängte sich dichter an ihn, ihr Schoß drückte sich in rhythmischen, fordernden Bewegungen an seine Härte. Sie war keines Gedankens fähig und schwelgte in diesem puren Zustand absoluter Lüsternheit. Er hob sie auf den Tisch, Geschirr fiel krachend zu Boden, ihre Beine umschlungen ihn fest, er küsste sie wild und ungezähmt übers ganze Gesicht. Dann ließ er von ihr ab, sah sie an und begann sie sehr langsam und zärtlich auszuziehen. Er zog ihr die Bluse aus, umfasste ihre Brüste, das Kerzenlicht ließ ihre Haut golden schimmern, er spürte die Feuchtigkeit ihrer Haut, sog ihren Duft tief in sich hinein, schob ihren Rock hoch und sah- sah das sie nichts darunter trug! Wie teuflisch frivol sie doch unter ihrem Kostüm der Züchtigkeit war. Er kniete vor ihr nieder und ließ seine schlängelnde Zunge hauchzart über ihren Venushügel gleiten. Er spreizte mit der Zunge ihre heißen Lippen, hob den Kopf etwas, sah ihre stark durchblutete, nasse Pforte der Lust. Wieder ließ er seine Zunge über ihr Geschlecht gleiten, ihre Beine spreizten sich weit, ihre Hände vergruben sich in seinem Haar, sie stöhnte auf, zitterte, nahm sein Gesicht in die Hände und küsste ihn. Küsste seine Lippen die gerade noch ihren Scham liebkosten. Es fühlte sich an, als besäße er hundert Hände, sie waren überall gleichzeitig, an ihrem Po, auf ihren Brüsten, an ihrem Mund, zwischen ihren Schenkeln. Sie hielt eine Sekunde inne, sah auf und blickte direkt in Sophies große Augen. Sie hatte so schöne Augen! Lange Wimpern und einen Blick der sie wahnsinnig machte. Sie fing an Sophie leidenschaftlich zu küssen und war sich dem unbekannten Terrain auf dem sie sich gerade bewegte, sehr bewusst. Es stachelte sie nur noch mehr an. Es gefiel ihr auch, weil sie wusste, dass es Lestat die Sinne raubte. Er sah ihnen zu und kreiste mit seinen Fingern um ihre feuchte Öffnung. Sie wollte ihn so sehr in sich spüren! „Bitte, “ dachte sie, „Bitte dring in mich ein, lass mich deine ganze Härte spüren, indessen ich diese Weichheit küsse, bitte!“ Sie hörte auf Sophie zu küssen, öffnete Lestats Hose, nahm sein Glied wie eine Kostbarkeit in die Hände, betrachtete es, sah ihm tief in die Augen und ihre Augen sagten alles was er wissen musste. Er drang hart in sie ein, beide verloren sich in den Augen des anderen. Sie beobachteten einander lustvoll, sahen den Heißhunger, die Gier und die Zärtlichkeit in ihren Gesichtern. Sophie betrachtete das Liebesspiel mit unverholener voyeuristischer Neugier. Sie entkleidete sich, stieg auf den Tisch kuschelte sich an das Paar, das in wilden Bewegungen sich ihrem körperlichen Verlangen hingaben. Sie keuchten, stöhnten und nahmen Sophie gar nicht wahr. Aber das störte sie nicht. Sie würde dieses Liebesspiel nicht stören, nein, sie würde es erweitern, ein wenig lenken- Lestats Lippen waren an denen von Mira und Sophie fügte ihre hinzu. Mira wurde gleichzeitig von zwei Personen geküsst. Sie hielten inne, Lestat ließ Mira los, entzog sich voller Härte ihres Schoßes, zog sie vom Tisch herunter, wieder klirrte Geschirr. Es war egal. Mira stand nun über dem Tisch gebeugt, ihr Gesicht Sophies Gesicht zugewendet. Sie sahen das Feuer, dass in ihnen loderte, Mira hatte das Gefühl ihr ganzer Körper würde lichterloh brennen. Lestat zog Miras süßen kleinen Hintern zu sich und drang sehr langsam und bestimmt in sie ein. Es nahm ihr den Atem und Sophie sah es in ihrem Gesicht widerspiegeln. Sie zog Sophie an sich berührte sie hungrig, küsste sie fordernd, öffnete ihre langen schwarzen Locken, zog Sophies Haar an ihr Gesicht, streichelte sich damit. Lestats Stöße in sie blieben barbarisch langsam, tief und hart. Plötzlich hielt er inne, drückte noch tiefer in sie hinein, kreiste, presste ihren Leib hart an sich -heftige Schauer überfielen ihn. Mira hatte das Gefühl, sie würde zerfließen, doch das war der Triumph ihrer gemeinsamen Nacht. Sie konnte bis zur völligen Erschöpfung ihren Orgasmus zurückhalten. Bei Lestat wusste sie, dass er heute Nacht noch viele Male kommen würde. Er würde sie immer wieder nehmen, immer wieder würde er sich heiß und wollüstig in sie hineinwerfen, bis sie beide in vollkommener Ekstase dem letzten Höhepunkt entgegen ritten.





For SEX is not the answer.
SEX was the the question and
YES was the answer.

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Nina Walker
Festzeitungsschreiber
Registriert: Aug 2002

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Liebe Leser,
dies ist für mich nun das erste Mal. Und anders als bei dem "ersten Mal", freue ich mich über Be- bzw. Anmerkungen, ganz gleich wie sie ausfallen.
Anfängergrüße,
Nina

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stresa
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Hallo Nina!

Puh. Das "erste Mal"? Und dann gleich Erotik - noch dazu ein Dreier ;-) - mit dem Namen eines "Helden", der natürlich alle möglichen Assoziationen auslöst -
Mutig.
Ich möchte den Text nicht bewerten - aber ein paar Bemerkungen machen. Er strotzt vor Klischees - die glaube ich sogar passen würden hier und da, aber vielleicht ein bißchen anders formuliert werden könnten. Und im Rausch der Leidenschaft - hab ich mich gefragt, moment mal, wer da jetzt mit wem? Ein bisserl ein Durcheinander wie man in Wien sagen würde ;-). Aber ein Durcheinander, aus dem man einiges machen kann ;-).
UND: Irgendwie hat dieser Text etwas - hat mich auch durchaus erregt, wobei ich noch nicht genau sagen kann, warum. Ich werd ihn noch einmal lesen, ich würd ihn auch gern lektorieren, aber ich hab leider viel zu wenig Zeit *seufz*. Trotzdem - ein bissel was vielleicht gehen.

einstweilen gruß
stresa

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Nina Walker
Festzeitungsschreiber
Registriert: Aug 2002

Werke: 8
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Liebe stresa,
ich danke dir für deinen input. Gestern Abend hat mir ein recht zynischer Bekannter mein "Werk" mit dramatischster Betonung vorgelesen. Ich wär gern im Erdboden versunken oder in der Couch auf der ich saß. Und "männlich" wie er ist, versuchte er anhand des Gelesenen auf meine "tiefst verborgenen Vorlieben" zu schließen. Ich denke meinen Bekannten entkannte ich, aber über ein lektorieren deinerseits, würd ich mich sehr freuen. Vielelicht findest ja doch noch ein "bißerl" Zeit.
Anfängliche Grüße,
Nina

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stresa
Guest
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Hallo Nina!

Oh weh - das klingt tough, was du da erlebt hast. Vielleicht nicht gerade das, was man konstruktive Kritik nennt, die gerade am Anfang überlebenswichtig ist? Aber - du bist ja noch da :-).

Was das Vorlesen betrifft - vielleicht machst du es schon, aber ich sags trotzdem: lies dir deine eigenen Werke vor, wenn du sie bearbeitest bzw. bevor du sie veröffentlichst. Das ist ein ganz wichtiger Schritt. Man nimmt mit den Ohren ja wieder ganz anders wahr, als mit den Augen - zum Überarbeiten ist das unerläßlich.

Was die heimlichen Vorlieben betrifft, hoffe ich du hast zu deinem Bekannten gesagt: "Hast du nicht gewußt, dass Frauen auf Männer stehen, die ihnen beim Sex das Gefühl vermitteln es wär ihr letztes, dafür aber ihr schönstes Mal? Kein Wunder - solchen Frauen begegnest du vermutlich nicht-" oder so etwas in der Art ;-).

Sobald ich Zeit hab, schau ich mir deinen Text an!

gruß
stresa

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stresa
Guest
Registriert: Not Yet

erster Teil, zweiter folgt

Voyeuristische Gelüste
zum Titel: du wiederholst ihn zwar im Laufe des Textes - aber ich bin mir nicht sicher - geht es wirklich um Voyerismus oder um etwas anderes? Zwei Frauen - ein Mann - das was kommt und das was der Titel sagt, stimmt für mich nicht überein, das kannst du vielleicht noch mal überdenken.

Als Mira ihm öffnete, war sie für eine Sekunde verlegen.
was tut sie? starrt sie ihn zuerst an und blickt dann zu Boden, feuerrot, blaß? Sagt sie etwas - wie ein Wasserfall oder bringt sie kein Wort heraus? Probier mal aus - aber Achtung auf Klischees! Sieh sie vor dir - und beschreibe, was du siehst!

Sie fühlte sich sofort zu ihm hingezogen, genauso wie damals und seitdem jedes Mal wenn sie ihn sah.
Sie begehrte ihn, wie beim ersten Mal. Wie jedes Mal.
Sie wussteBeistrich! dass er es ihr ansah, dass es ihm Vergnügen bereitete.


Sie trafen sich erst seit zwei Monaten, obgleich ein furchtbares Wort!Stilbruch! einfacheres, geläufigeres Wort nehmen! sie sich schon eine Weile kannten und von Anfang an begehrten.
ist dieser Satz in irgendeiner Weise wichtig für die Geschichte? Falls nicht, raus mit ihm

Jedes Mal, wenn sie ihn sah, strahlte er so viel Sinnlichkeit aus, dass Schauer über ihren Rücken liefen.
läufts ihr wirklich über den Rücken oder spürt sie es möglicherweise (wo)anders? Irgendwo/ irgendwie wie frau sich es vielleicht nicht schreiben traut, aber die Schauer - sind ein Klischee. Die laufen als Regen über die Scheibe.

Heute Nacht würde sie sich Lestat voll und ganz hingeben. Es würde das letzte Mal sein und sie gedachte alles zu nehmen und ihm alles zu geben. Das letzte Mal. Sie würde alles geben - und alles nehmen.


In ihrer Wohnung verbreitete sich ein Dunst elektrisierender Spannung und Geilheit. wirklich in der ganzen Wohnung? Dunst klingt nach Schweiß oder Küchengerüchen - "elektrisierende" Spannung und Geilheit ist sehr gut.

Aus den Augen beider sprachen niedere Beweggründe purer Lüsternheit. einfach "Lust" statt Lüsternheit - das Wort ist unnötig kompliziert

Es war ein Spiel mit dem Beideklein geschrieben! eine Menge riskierten. Sie würden sich trennen und ihre heutige Nacht unendlich genießen. ist glaube ich für den Text auch nicht unbedingt nötig. Das Risiko wird ja nachher mehr als deutlich - das es die letzte Nacht ist, weiß man schon.

Es rieselte verheißungsvolle Küsse, flüchtige Berührungen und heiser geflüsterte Worte der Wollust. Sie lockten, verführten und waren innerlich so erregt achtung: wenn du das liest: da sind die Worte erregt!, dass sie fieberhaft nach Erfüllung langten.
Es rieselte Küsse, Berührungen, heiser geflüsterte Worte. Verheißungsvoll und Wollust sind eh klar - und Klischee!

Sie wollten es bis zur Unerträglichkeit ausreizen- sich wie ihm Wahn verspüren. Punkt - also zwei ganze Sätze - glaube ich besser. Sie wollten.... ausreizen. Sich wie im Wahn verspüren. Oder: Sich wie im Wahn - spüren.
Jetzt war es noch nicht so weit.Stolpert ein bißchen. Es war noch nicht so weit oder: Noch war es nicht so weit.

Sie fuhren zu Sophie, Miras besten Freundin.

Lestat vermutete mehr als keusche Freundschaft zwischen ihnen. ich empfinde das als ziemlichen Wechsel in der Erzählperspektive - hast du bisher nicht eher aus Miras Perspektive geschrieben? Das solltest du überhaupt überlegen - und für einen so kurzen Text die Perspektive durchhalten. Vermeidet Verwirrung.

Sophie versprühte wie Mira eine atemberaubende Sinnlichkeit. Nur dass sie mit ihrer sehr viel offenherziger umging. Miras erschien irgendwie unterdrückt. Aber er wusste, dass dies ständig unvorhersehbar wechselte. Von plötzlicher Hitze zu unnahbarer Kühle und anders herum.

ein Versuch: Sie fuhren zu Sophie, Miras bester Freundin.
Atemberaubende Sinnlichkeit - Sophie versprühte im Übermaß.
was bei Mira manchmal unterdrückt schien; doch Mira konnte sich verändern, innerhalb von Sekunden, von plötzlicher Hitze zu unnahbarer Kühle und wieder zurück -
Achtung wieder auf die Perspektive "er wusste"!


Mira und Sophie umarmten sich einen Kick auch ein Stilbruch: ein Wort, dass hier überhaupt nicht herpasst! zu innig, als das dies eine platonische Freundschaft sein konnte. Als er die beiden beobachtete, rührte sich unersättliches Begehren in ihm. auch ein Klischeessatz - einfacher, kantiger, deutlicher, beschreiben - ich weiß, das ist schwer in der Erotik, aber ausprobieren! Wird er hart? Vermutlich!Wie fassen wir das in Worte, die nicht abgedroschen klingen?

Die beiden hatten anscheinend nur Augen für sich doch in Wirklichkeit wussten sie sehr genau um seine Empfindungen und eröffneten ein Spiel voyeuristischen Verlangens. hier wieder das Problem der Perspektive - das ist jetzt eher wieder ein allwissender Beobachter. Das "Spiel voyeuristischen Verlangens" gefällt mir gut.

Hände strichen über üppige Rundungen wieder Klischee - Brüste, Brustwarzen, Hintern, Rücken - wo streichen sie denn?, glänzende Lippen suchten sich zu einem ungestümen, feuchten Kuss und ihre Hüften drangen dicht aneinander drängten gegeneinander/ Becken drängten dicht aneinander, auf jeden Fall nicht "drangen"

Lestat grinste schelmisch und schloss die Tür hinter sich. In der Küche wartete ein Tisch voller Köstlichkeiten und gutem Wein. wenn die beiden erwartet wurden, kannst du das vielleicht oben schon einbauen bei "Sie fuhren zur Freundin", da ist eh ein ziemlicher Sprung.

Die drei schlemmten, lachten und genossen ihre hedonistische Veranlagung passt hier nicht hier die "Veranlagung" - lass den Leser selbst entscheiden, ob Veranlagung oder nicht, ob hedonistisch oder unmoralisch, falls er darüber nachdenken will.

Sophie kokettierte ungeniert sowohl mit Mira als auch mit Lestat. Mira antwortete noch etwas schamhaft. Sophie flirtete mit Mira und lockte Lestat. Ihre Freundin reagierte noch ein wenig zurückhaltend.

aber: abgesehen vom Perspektivenproblem: Was tut Sophie? Trinkt sie aus einem Glas mit Lestat? Gibt sie Mira die Hälfte der Olive, von der sie gerade gekostet hat usw.
In so einem erotischen Mahl ist einiges an Verführungsmöglichkeiten drinnen!Beschreibe was du vor deinem inneren Auge siehst oder was du mit deinem inneren Mund schmeckst!


Lestat fühlte seine harte Erregung und genoss diesen verheißungsvollen Abend. Er beobachtete Mira und fand sie unglaublich schön. Je länger er den beiden zusah, ihrer verhüllten Verbalerotik lauschte und Miras Verlangen sich immer mehr steigerte, sie immer hitziger wurde, konnte er seine Erregung kaum verstecken und hätte Mira am liebsten vor Sophies lüsternen Augen gepackt und auf den Tisch zwischen all den Delikatessen erobert.

Er sah Mira in ihre dunklen, funkelnden Augen,du hast bist jetzt nicht beschrieben, wie sie aussieht, also lass es auch jetzt, das passt schon, der Leser wird vermutlich eigene Bilder haben
sah das wissende Lächeln auf ihren Lippen.
Er wollte diese Lippen beben sehen, sich verlangend nach ihm öffnen sehen.sich verlangend öffnen, ja - aber ich hab Lippen noch nie beben sehen (Klischee!) außer vor Kälte
Er wollte ihre Lippen wollüstig seinen harten Schwanz auf- und abgleiten sehen. Wollte in die weiche, schlüpfrige Wärme ihres Mundes eindringen. mmh. sehr schön, finde ich.

Im Geiste glitt seine Hand ihre Schenkel entlang, schob ihren Slip zur Seite, berührte ihre heiße, lüsterne Feuchtigkeit.das ist hart am Rande des Klischees - probiers doch auch mal mit konkreterer Beschreibung - was genau berührt, dringt er mit dem Finger ein, was spürt er usw.

zweiter Teil folgt - sind natürlich alles nur Vorschläge/ Möglichkeiten!
gruß stresa

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