Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, m├╝ssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5468
Themen:   92972
Momentan online:
217 Gäste und 8 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Anonymus
Wachsamkeit
Eingestellt am 26. 11. 2003 15:05


Autor
Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.
Anonymous
Unbekannter Verfasser
Registriert: irgendwann

Wachsamkeit

Es ist kurz vor drei, ich bin zur Wachsamkeit verdammt.
Wie ein Vampir wache ich ├╝ber die Nacht und die Nacht ├╝ber mich.
Wie eine dunkle Nachtgestalt, sitze ich an meinem Tisch.
Die anderen Menschen schlafen. Nur eine Katze faucht in die Nacht.

Es ist lang nach Mitternacht, ich bin zur Wachsamkeit verdammt.
Die Nacht ist still und friedlich, nur der Wind singt jetzt sein Lied.
Die Sterne stehen hinter dunklen Wolken und zeigen sich mir nicht.
Die anderen Wesen schlafen, die Nacht lebt nur f├╝r sich.

Es ist kurz nach drei, ich bin zur Wachsamkeit verdammt.
Die Zeit verrinnt nur langsam in dieser Dunkelheit.
Die Nacht hat Zeit und dreht ihr Stundenglas nur ganz gem├Ąchlich.
Die anderen Seelen schlafen, f├╝r sie verrinnt so schnell die Nacht.

Und immer denke ich Wachsamkeit, ich brauche jetzt Wachsamkeit.
Die Nacht ist lang, der Morgen sp├Ąt und die Wachsamkeit verrinnt.
Und leise schleicht der Schurke der M├╝digkeit heran und fragt leise:
„Du Narr, wie lange noch willst Du die Wachsamkeit erdulden?“

Ein G├Ąhnen macht sich breit und wird zum Feind der Wachsamkeit.
Die Nacht belauert mich und wartet sanft auf meine Schw├Ąche.
Und der Schurke lockt und lacht: „Komm, komm in Morpheus Reich!“
Doch ich, ich w├Ąhl die Wachsamkeit und sch├╝ttele nur den Kopf.

Der Schurke weicht...

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Schakim

Wird mal Schriftsteller

Registriert: Jan 2002

Werke: 3
Kommentare: 2501
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Schakim eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hi, Ano...!


Wenn die Nacht durch Wachen sch├╝ttelt
und wie Wind an L├Ąden r├╝ttelt,
dann sind alle Tr├Ąume fern -
Und man h├Ątte sie doch gern!

Wenn man keine Ruhe findet,
jeder Geist sich zeigt und windet
wie ein Wurm, der serbelt,
ist der Schlaf wohl fern und scherbelt.

Wenn die Tr├Ąume nicht erscheinen,
k├Ânnte man verzweifelt weinen.
Meist am Ende von so Stunden,
hat man doch noch Schlaf gefunden.



Ich w├╝nsche einen wundersch├Ânen Tag nach einer hoffentlich sch├Ânen Nachtruhe!
Schakim
__________________
┬ž┬ž┬ž> In jeder Knospe zeigt sich ein kleines Wunder beim Aufbl├╝hen <┬ž┬ž┬ž

Bearbeiten/Löschen    


Zur├╝ck zu:  Anonymus Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!