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Leselupe.de > Feste Formen
Wachstum (Sonett)
Eingestellt am 02. 02. 2011 19:17


Autor
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Janosch
???
Registriert: Feb 2005

Werke: 152
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Und wenn die Dinge sich mir offenbaren,
so ists ein Weilchen her, da ich sie schaute;
es ist, als wenn sich was zusammenbraute,
ein Bild in mir, ein stilles Aufbewahren.

Die Dinge sind wie Schleierhaftigkeiten:
Wenn ich sie sehe, kann ich sie nicht halten,
doch gehn sie in mich ├╝ber und verwalten
sich selbst f├╝r ein Vielleicht in andern Zeiten.

Wenn Rausches hohe Fluten mich umsp├╝len,
darauf der Ebbe n├╝chtern manches d├╝nkt,
so schwemmt sich Bild und Ahnung in mir an.

Doch kann ich meist auf Anhieb gar nichts f├╝hlen.
So bin ich keiner, der sogleich ertrinkt,
doch wachsen Dinge still in mir heran.

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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Janosch,
ein feines Sonett (8).

Ich habe nur im ersten Terzett, 1. Vers, etwas Schwierigkeiten. Vielleicht kannst du da noch mal dr├╝ber gehen?

quote:
Wenn Rausches hohe Fluten mich umsp├╝len,
darauf der Ebbe n├╝chtern manches d├╝nkt,
so schwemmt sich Bild und Ahnung in mir an.
Das h├Ârt sich etwas verkorkst an. Leider habe ich im Augenblick keine Alternative darzureichen ... aber dir f├Ąllt bestimmt selber etwas ein.

Den ganzen Rest finde ich top und sch├Ân verspracht.

Gr├╝├čle
Heidrun

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Marlene M.
Guest
Registriert: Not Yet

LIEBER JANOSCH;
Das Sonett hat was.
Es beschriebt jemanden, der feinsinnig R├╝cksprache h├Ąltmit sich selbst, der sich analysiert und dr Abstand h├Ąlt.
Ein vorsichtiger mnsch, ur├╝ckhatnd und doch mit tiefen gef├╝len, Leidenschaft:
Rausch
Sympatisch und fein gescrieben.
Eion paar Dinge fielen mir auf, :
das ine, was heidrun schon monierte.
Zudem:

es ist, als wenn sich was zusammenbraute,
ein Bild in mir, ein stilles Aufbewahren.

Ein Bild ist was Stilles, es kann sich nicht zusammenbrauen.
Ich w├╝rde es eher so schreiben, dass es sich um das stille Bild herumbraut, das sonst in ihm liegt.

Wenn Rausches hohe Fluten mich umsp├╝len,
darauf der Ebbe n├╝chtern manches d├╝nkt,

der Ebbe kann nichts d├╝nken,GG

so schwemmt sich Bild und Ahnung in mir an.
hier m├╝sste schwemmen hin Pl.

Da du das Sonett nicht in Terzetten, sondern nur in Paarreimen gereimt hast ( was eigentich nicht sein soll),
m├╝sste sich doch ein anderes Wort auf "f├╝hlen" reimen lassen.

TiPP:

Im Rausch mag hohe Flut mich sanft umsp├╝len,
was n├╝chtern, ach, die karge Ebbe misst,
die m├Âcht sogleich das hei├če M├╝tchen k├╝hlen,

das voller Ahnung,voller Sehnsucht ist.
So manchs schwemmt das weise Meer uns an,
doch wachsen Dinge still in mir heran.


LG von Marlene



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Janosch
???
Registriert: Feb 2005

Werke: 152
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hallo heidrun und marlene,

ich bin sehr dankbar f├╝r eure tipps, so wei├č ich wenigstens wo ich ansetzen muss. ich werde das gedicht nun ein weilchen ruhen lassen, um es mit distanz und unter ber├╝cksichtigung eurer hinweise und sch├Ânen ideen (danke marlene!) noch einmal zu ├╝berarbeiten.
viele gr├╝├če
janosch

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