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Leselupe.de > Gereimtes
Wachtraum
Eingestellt am 13. 02. 2003 15:29


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Feder
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Es schien wie Nachtgesang gespeist aus leeren Träumen.
Die dunkle Stimme darin lieĂź mir keine Ruh.
Sie sprach von Gegenwart wie deren Zwischenräumen.
Da ich nicht schlafen konnte, hörte ich ihr zu:

Es sei höchst selten, dass, wie wir, sich Menschen finden.
So gäbs, wenn überhaupt, nur einmal solch ein Glück.
Wenn man’s erhalten dürfe, könnte man begründen,
warum es vorwärts strebt und keinesfalls zurück.

Die Melodie dazu war mahnend, wenn auch leise.
Da war ein Zwischenton, der pochte – unentwegt.
Er stand fĂĽr Seelengleichgewicht wie deren Reise.
Wenn Körper kopfregiert sind; starr und unbewegt.

Ich fĂĽhlte mich zugleich zum Tanze aufgefordert.
Nur sollt dies barfuĂź sein, ein Schuh war mir verhasst.
Ich fühlte Hände, die zum Gleichen wohl beordert.
Da dacht ich still bei mir: „Ob noch der Rhythmus passt?“

Dann folgte ein Refrain. Schon wollt ich stehen bleiben.
Denn mir war warm geworden, und ich war bewegt.
Doch in dem Text hieß es: „Komm her und lass dich treiben!
Hör auf dein Bauchgefühl, und tu, wozu’s dir rät!“

Und plötzlich wusste ich: „Der Gleichtakt wird gelingen!“
Und wieder merkte ich: „Das Rätsel löst sich auf!“
Und wieder sah ich ihn – nur diesmal nicht zerrinnen.
Den Tropfen Zuversicht, und nahm ihn dankbar auf.

Noch immer lag ich wach und stellte tausend Fragen.
Nach dieser Melodie, dem Ton, dem Zwischenklang.
Und durch das Dunkel hörte ich dich plötzlich sagen:
„Bist du bereit für mich und einen Neuanfang?“

__________________
copyright by Feder______________________Die Dinge sind nie so, wie sie sind.Sie sind immer das,was man aus ihnen macht.*Jean Anouilh*http://www.feder-online.de

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Brigitte
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Auch wach kann Träume man geniessen,
hat man die Augen auch nicht zu dabei.
Doch nichts dagegen, willst du sie schlieĂźen,
dann eilen gleich auch Bilder noch herbei.

So lass sie ruhig wirken auf die Seele,
und höre gleichwohl auf dein Bauchgefühl.
Wovon der Traum auch immer dir erzähle,
so halte dieses niemals fĂĽr ein Spiel.

Vielleicht bewegen dich so die Gedanken,
die dir den wachen Traum verleihn?
Sie ĂĽberfliegen selbst ganz hohe Schranken,
und lassen niemals einen Menschen allein.

Manchmal da ist es auch wie ein Schock,
wird man mit Gewalt aus dem Traum gerissen.
Dann schau dich um, da ist dein GlĂĽck,
Wirst mit ihm dein Leben doch genieĂźen.


Ist wie immer ein schönes Gedicht, liebes Federchen,
macht Spass, es zu lesen und ich mag eben diese - deine - Art zu schreiben besonders gern.

Liebe GrĂĽsse
deine Brigitte


__________________
Brigitte

Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist fĂĽr das Auge unsichtbar.

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Schakim

Wird mal Schriftsteller

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Schön!

Hallo, Feder!


Schöne Gedanken wollen bleiben!
Schön! Kann einer sie so schreiben!
Schön! Darf einer sie dann lesen...
Und er sagt: Schön ist's gewesen!


VG
Schakim
__________________
§§§> In jeder Knospe zeigt sich ein kleines Wunder beim Aufblühen <§§§

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Feder
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BauchgefĂĽhle - es ist etwas Wahres daran


Träume lassen uns nicht handeln.
Träume sind nie einstudiert.
Was sie lassen, ist uns wandeln.
Tanzen, herzstromdirigiert.

Träume wollen manchmal leben.
Sehnen sich nach Wirklichkeit.
Sie entfĂĽhren und verweben
sich und uns in dieser Zeit.

Manche Träume möchten bleiben.
Wähnen sich gewollt im Hier.
Wollen Möglichkeiten zeigen.
Chancen stehen dort Spalier.

BauchgefĂĽhle, die uns lenken.
Manchmal bringen sie uns GlĂĽck.
Leben fĂĽr das Sichverschenken.
Fallen sanft auf uns zurück …


Hallo ihr Lieben,

mir ist dies an einem ganz bestimmten Tag einmal vor Augen geführt worden und ich erfuhr das Beste. Seither verlasse ich mich auf mein Bauchgefühl und bin noch nie enttäuscht worden.

Liebe GrĂĽĂźe,

Feder
__________________
copyright by Feder______________________Die Dinge sind nie so, wie sie sind.Sie sind immer das,was man aus ihnen macht.*Jean Anouilh*http://www.feder-online.de

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B.Wahr
???
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B-AU-CHGEFĂśHLE

Hallo Feder(chen),
schön, hier wieder neu von Dir zu lesen.
Auch dieses Gedicht von Dir gefällt mir. Und über Bauchgefühle gibt es viel zu wenig schöne Literatur.
Manchmal ist man(n) ratlos...
Danke, daĂź Du dies Elend vermindert hast. Und das wir das lesen durften!
LG
B.Wahr

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Feder
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DANKE

fĂĽr das Kompliment!

Hallo B.Wahr!

Ja, ich würde auch gerne mehr darüber lesen und du hast Recht, es gibt diesbzgl. wenig Literatur. Ich hatte da mal einen Artikel der aussagekräftig war und guter Stoff für ein Gedicht. Mal sehen, wenn ich ihn finde, will ich versuchen, den Inhalt mal zu beschreiben. Das heißt, wenn meine kleine Tochter, die mich derzeit voll beanspruch, dies zuläßt :-)!

Liebe GrĂĽĂźe,

Feder(-chen)
__________________
copyright by Feder______________________Die Dinge sind nie so, wie sie sind.Sie sind immer das,was man aus ihnen macht.*Jean Anouilh*http://www.feder-online.de

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