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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Während du schliefst
Eingestellt am 23. 10. 2001 19:07


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Lady Darkover
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Jun 2001

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Gefesselt vom Alltag und unserer fast eingefrorenen Beziehung riskierte ich in jener Nacht, dass die letzten Gefühle, die du noch für mich hattest, verloren gingen, doch ich konnte nicht mehr.
Leise verließ ich das Haus und fuhr in den Club in der benachbarten Stadt. Es war mir wichtig, dass man dort anonym bleiben konnte. Ich parkte den Wagen auf dem Parkplatz für Personal und nahm meine braune Reisetasche aus dem Kofferraum. Am Hintereingang wartete der Türsteher schon auf mich. „Du kommst spät, ist etwas vorgefallen“. „Nein, ich konnte nicht früher los“ und so verschwand ich in dem Umkleideraum. Der Clubbesitzer hatte schon viele Attraktionen gehabt, doch ich war für ihn eine lohnende Abwechslung. Die anderen Mädchen saßen vor dem Spiegel und machten sich für ihren Auftritt fertig. Als sie mich sahen begrüßten sie mich herzlich und ich setzte mich an meinem Platz. Ich kannte alle hier, jede von ihnen lebte im Club seine Fantasien aus und die Kunden waren großzügig mit dem Trinkgeld. Ich hatte nicht mehr viel Zeit und so machte ich mich fertig um das Publikum zu begeistern. Für das Gesichtsmake-up brauchte ich immer etwas länger als die anderen, denn es musste sorgfältig aufgetragen werden. Meine Haut bräunte ich regelmäßig unter der Sonnenbank, so dass ich immer einen gleichmäßig gebräunten, ebenen Teint hatte. Den Schmuck, den ich trug, ließ ich nach Originalen aus dem Kairoer Museum anfertigen. Das Kostüm war ebenfalls nach Originalen geschneidert. Das einzige, was nicht ganz echt war, waren meine Haare. Ich musste mit einer Perücke nachhelfen. Der Kopfschmuck ließ sich dort aber besser platzieren . Fast fertig, schaute ich nochmals prüfend in den Spiegel und wusste, dass ich nichts vergessen hatte. Ich nahm meine Maske vom Spiegel, setzte sie mir auf und spähte hinter dem Vorhang, um zu sehen wie die Stimmung war und ob mein Lieblingskunde mich wieder beehrte. Meistens saß er ganz vorn, um nichts zu verpassen. Er sah sehr gut aus, war um die vierzig Jahre, also im besten Alter, seine Schläfen waren schon leicht ergraut, hatte aber noch volles, lockiges Haar. Sein Teint war von südländischer Natur und hatte eine sportliche Figur. Er war der Einzige, den ich ganz nah an mich heran ließ, sonst war das Motto, anfassen verboten. Es dauerte auch nicht lange, bis ich ihn entdeckte, wie immer saß er auf seinem Stammplatz und war allein. Er trank Whisky und war oft großzügig. Die orientalische Musik setzte ein und ich hörte, wie ich angesagt wurde. „Begrüßen sie mit mir die ägyptische Wüstenprinzessin Shahia“. Ich stellte mich in Position und der Vorhang ging auf. Das Publikum und die gesamte Belegschaft konzentrierte sich mit ihren Blicken auf die Bühne.




Ich liebte es, so im Mittelpunkt zu stehen, begehrte und heiße Blicke zu bekommen, die mich sicher sein ließen, dass mein Körper gehörig einheizte. Die orientalischen Klänge versetzten mich in Trance und mein Körper gehörte nicht mehr mir. Ich fuhr zärtlich über ihn, bewegte mich geschmeidig, wie eine Schlange, dann warf ich meine Hüften und Bauch rhythmisch schwingend den lüsternen Blicken des Publikums entgegen. Ich tanzte mich heiß, bis ich mit Schweißperlen bedeckt war. Die Klänge wurden eindringlicher und so verdoppelte ich das Tempo. Ich begann an meinen üppigen Brüsten zu spielen, fuhr langsam zwischen meine gebräunten Schenkel und leckte mit der Zunge über meine Lippen. Gekonnt vollzog ich einen Strip. Das Publikum war gebannt, denn die mich kannten, wussten, dass das noch nicht alles war. Vollkommen entblößt setzte ich mich auf den Podest und spreizte meine Schenkel, bis alle sehen konnten, was ich zu bieten hatte. Zärtlich streichelte ich die labende Oase und heizte dem Publikum mit meinem stöhnen ein. Ich suchte den Blickkontakt mit meinem Lieblingskunden und als ich ihn fand, legte ich an Geschwindigkeit zu. Angeschärft von den orientalischen Klängen und seiner Blicke, vollzog ich meinen Höhepunkt. Es kam mir gewaltig und das Stöhnen holte mich in die Realität zurück. Die Musik wurde leiser und ich holte mir meine Belohnung ab. Wie immer nahm der Applaus kein Ende. Heute Nacht schien das Publikum besonders spendabel zu sein.
Ich duschte, zog mich um, packte meine Reisetasche und fuhr wieder nach Haus. Kurz vor unserem Haus, schaltete ich das Licht aus und ließ den Wagen ausrollen.
Leise schlich ich mich zurück, schlüpfte unter die Decke und hoffte, dass du nicht bemerkt hattest, dass ich fort war.

__________________
Ich bitte um eure Meinung zum Text.

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