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Leselupe.de > Kurzprosa
Währenddessen
Eingestellt am 29. 02. 2008 20:04


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Pola Lilith
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Währenddessen


Er ist in ihr. Und fortgetrieben.
Sie lauscht seinen Gedanken, die nicht greifbar sind, folgt den verwischten Spuren. Draußen brodelt das Leben. Hier ist es warm. Aber nicht heiß. Nicht kalt. Bevor die Lust sie befällt, warten sie auf das Etwas. Dies lauert in ihren Handlungen danach. Es ist die Existenz, die sie verzehrt. Das Unding der Macht.
Dann hört er auf. Beendet das Spiel, das sie begann.
Das Etwas ist nicht eingetreten. Es wird sich zeigen oder nicht. Es wird ihre Liebe erhitzen oder die Distanz zwischen ihnen vergrößern.
Sie sehnt sich nach einer stetigen Umarmung. Er sucht den Sinn.
Am Morgen überfällt sie das Vergessen. Dann vergehen sie sich an dem Tag, an den Stunden, an den Minuten kostbaren Lebens.
Das greift sich das eine oder andere. Das schlägt zurück.
Punktet in Ungewissheit.
Währenddessen entfallen ihr die Träume, übermannt ihn der Schlaf, verinnen die Sekunden, stellt sich die Nacht blind.

Nicht der Morgen erwacht, sondern die Vorstellung muß erwachen.
Noch ist Zeit. Immer. Bis dahin zumindest.

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Pola Lilith
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kryptisch....?!

Hallo, nofrank

(was bedeutet eigentlich das "No"?)

danke für Deine Lesebereitschaft und Kritik.

"Das Unding der Macht" - du hast recht, ist plakativ und sollte raus. "Die Existenz, die sie verzehrt" - nein, das lass ich stehen. Existenz kann allgemeinbedeutend gewollt sein, hier ist sie ganz konkret gemeint und gewollt. Aber vielleicht fehlt hier noch ein Satz, der dies rüberbringt.

Und das Abstrakte? Da hab ich jetzt nicht den Kopf hierfür, das geh ich mal bei Gelegenheit durch.

Merci, Pola


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