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Leselupe.de > Kurzprosa
Wahnvorstellung
Eingestellt am 16. 12. 2003 13:08


Autor
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Hanna Stern
Festzeitungsschreiber
Registriert: Nov 2003

Werke: 20
Kommentare: 2
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Wenn ich niemandem in die Augen sehe, werden sie mich nicht bemerken.
Sie werden mich nicht erkennen. Sie werden nicht das erkennen, was wirklich in mir ist.
Mein Aussehen soll ihnen verborgen bleiben.
Ich sch├Ąme mich daf├╝r.
Ich kann keinem Blick stand halten, kann mein Spiegelbild nicht sehen, es raubt mir den Atem, auf unsch├Âne Weise.
Ich f├╝hle mich klein, unscheinbar, wertlos. Ich f├╝hle wie alle Lebensfreue aus mir schwindet. Ich f├╝hle, wie mich andere anstarren. Es kann keine Einbildung sein.
Ich stelle Vergleiche an mit anderen. Sie hat dieses und jenes... ich habe nichts.
Sie hat diese langen wundersch├Ânen Haare, meine sind kurz und haben nichts weibliches an sich.
Ihr Gesicht ist sehr sch├Ân geschnitten... alles passt zusammen, nichts f├Ąllt aus der Reihe. Man k├Ânnte sie ewig anschauen und k├Ąme nicht hinter ihr Geheimnis.
Mein Gesicht ist rund und meine Augen stehen in keinem guten Verh├Ąltnis zur Nase, welche viel zu lang ist und mein Mund macht die Sache nicht besser.
Ich f├╝hle mich in den letzten Tagen weniger als Mensch... vielleicht bin ich eine Art Gnom. So kommt es mir vor... so leide ich.
Ich finde mich alles andere als h├╝bsch.
Ich finde, vielleicht ist alles auch nur eine Sache des Selbstbewusstseins, welches ich nicht habe.
Vielleicht aber ist es
die ungeschminkte Wahrheit.




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Trage dein Herz mit Verstand

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Sahag Sakasian
Bl├╝mchendichter
Registriert: Oct 2003

Werke: 5
Kommentare: 18
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Hi Hanna als ich dein Werk gelesen habe, ging mir ein Zitat von Oscar Wild durch den Kopf.
ÔÇ× Sch├Ânheit, die wirklich Sch├Ânheit h├Ârt da auf, wo der geistvolle Ausdruck anf├Ąngt.ÔÇť

__________________
Das Universum ist der widerspruch, zum allem!!!!

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