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Leselupe.de > Tagebuch - Diary
Wahre Freundschaft?
Eingestellt am 04. 11. 2005 20:01


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enknach
M├Âchtegern-Schreiber
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mein Freund K.

Jahrzehnte waren wir die besten Freunde. Wir lachten und weinten gemeinsam. Ich glaubte, ja, war mir sicher ,alles von ihm und ├╝ber ihn zu wissen.Er wu├čte alles ├╝ber mich. Wir waren uns so vertraut, dass es einfach keine Geheimnisse gab.
Er war in meiner Ehe integriert, weil es sie eben gibt. die Freundschaft zwischen Mann und Frau. Platonisch, aber doch Liebe. Anders halt als man allgemein erwartet.
Mein Freund K. sitzt im Rollstuhl. Seit 50 Jahren.
Er meistert sein Leben fabelhaft und ich habe viel von ihm gelernt. Es war ein st├Ąndiger Austausch bis........
ja, bis er vor einigen Jahren die Damen vom Stra├čenstrich kennen lernte. oder besser sie ihn.
Mein Freund K. ist keineswegs dumm, aber dennoch naiv genug um diesen Damen zu vertrauen. Sie haben ihn bestohlen, immer wieder, dennoch hat er sie zu sich ins Haus geholt, weil sie ihn beschworen ihn zu lieben.
Mein Freund K. ist verm├Âgend, er hat vielmehr ein gro├čes Erbe zu erwarten. Damit prahlte er bei den um vieles j├╝ngeren Zigeunerinnen. Bis ihn die Eine heiraten wollte. Er war ger├╝hrt. Einen Rollstuhlfahrer, 40Jahre ├Ąlter.
Da habe ich ihn dann verloren. Ich habe sein Vertrauen mi├čbraucht, indem ich seine Schwester einweihte.
Ich habe es als meine Pflicht gesehen, als einzig wissende nicht zu zusehen ,wie mein bester Freund ins Verderben rennt.
Er hat mir brieflich die Freundschaft gek├╝ndigt Ich vermisse ihn sehr und dennoch glaube ich keinen Fehler gemacht zu haben.

__________________
purzl

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NewDawnK
???
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Urspr├╝nglich ver├Âffentlicht von enknach
und dennoch glaube ich keinen Fehler gemacht zu haben.


Hallo Enknach,

wer glaubt zu wissen, was einem anderen schadet und was ihm gut tut, macht immer einen entscheidenden Fehler: Er schlie├čt von sich auf den anderen.

Gru├č, NDK




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rmdp
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Registriert: Oct 2005

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Urspr├╝nglich ver├Âffentlicht von NewDawnK
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Urspr├╝nglich ver├Âffentlicht von enknach
und dennoch glaube ich keinen Fehler gemacht zu haben.


Hallo Enknach,

wer glaubt zu wissen, was einem anderen schadet und was ihm gut tut, macht immer einen entscheidenden Fehler: Er schlie├čt von sich auf den anderen.

Gru├č, NDK


Hallo Enknach...

eine problematische sache. deinen zeilen entnehme ich eine story die...nun ja ziemlich ungew├Âhnlich ist...aber was ist schon "ungew├Âhnlich"? etwas an das manche unter uns sich nicht und andere schon gew├Âhnen k├Ânnen. dein freund...der ja schon ├╝ber sechzig sein muss, sitzt, wenn ich dich richtig gelesen habe seit dem teenageralter im rolli. das ist bitter. du warst ├şn einer zwickm├╝hle. seine h├Ârigkeit (zu ihr) war klarer weise st├Ąrker als seine freundschaft (zu dir). oder vielleicht doch nicht. h├Ąttest du seinem ungl├╝ck zusehen k├Ânnen ohne dabei selbst zu verzweifeln? ich denke nein und somit waren eure respektiven schritte die richtigen: in dem er dir die freundschaft k├╝ndigte wollte er dich sein kommendes schicksal nicht miterleben lassen (auch wenn dies f├╝r ihn vielleicht nur unbewusst der grund zur k├╝ndigung der freundschaft war). an seinem fragw├╝rdigem "gl├╝ck" h├Ąttest du sicher nie wohlwollend teilnehmen k├Ânnen. du hast eure unweigerliche zukunft nur vordatiert - eine kleine zeitreise ins schicksal deines geliebten freundes. du bist zur├╝ck und mit eine wenig trauer - in sicherheit: im jetzt!

gute nacht
dein ralf
__________________
Ich wei├č, dass ich nichts wei├č. (Sokrates)

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