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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Waldhexle & Nasenbär
Eingestellt am 04. 11. 2009 15:41


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Elaria
Festzeitungsschreiber
Registriert: Oct 2009

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Waldhexle und Nasenbär

Sie trafen sich in einem Gamerchat. Im Internet. So liest man heute! Keine Post, keine Marke, nichts dergleichen braucht man. Nur ein PC, Laptop oder sonstiges mit Tatstatur-und ganz wichtig- Internet!
Eigentlich war Waldhexle nie auf der Suche. Aber nette Profile lesen gefiel ihm gut. Eines Tages las es diese Zeilen, die die Einsamkeit des Nasenbärs beschrieben und sein Nicht-suchen nach einer Versorgerin. Nein. Sondern jemandem, zum Leben teilen, Späße machen, träumen. Gefühl über Gefühl beschrieb er und fügte es dem Waldhexle zu durch seinen Text.
Eine freundliche Mitteilung wollte es im Netz hinterlassen an den liebe Arbeitsbär, welcher beschrieb, wie er selbst im Stande war Wohnung und Stall in Ordnung zu halten, und sonst nur ans frohe Schaffen dachte. Das tat es dann auch.
Jedoch nächst täglich Mitteilungen abfragend fand es Nachricht vom Nasenbär. Worte, herzerwärmend! Volle Freude über jemanden außerhalb des Waldes, der so ein gutes und offenes Herz haben musste, empfand Waldhexle es fast als Pflicht wieder einige nette Zeilen zu verfassen.
So entstand schnell eine Art Sucht. Eine Abhängigkeit. Jeden Abend und jeden Morgen lasen beide fleißig, wie viel Wort, Charme, Witz und vor allem Gefühl der andere ausschüttete. Gedichte wurden verfasst, Tage beschrieben, Lebenseinstellungen und später auch Fotos ausgetauscht.
Einige Zeit später steigerte sich die Sehnsucht, endlich zu wissen, was oder wer dahinter stecken möge. So beschlossen beide die nächste Stufe zu betreten. Technisch gesehen ein Schritt zurück. Man bediente sich des guten alten Telefons. So mit Tasten und dann wählen und Stimme hören.
Waldhexle war ganz erfreut, denn Nasenbär klang sehr nett bärig und warm und freundlich. Und auch ihm muss die Stimme vom Waldhexle sehr gut gefallen haben. Denn von nun an wurde zwar zu frühmorgendlicher Stunde noch geschrieben, aber sobald es dunkel wurde im Wald, griff man zum Telefonhörer.
Stundenlanges Erzählen, Fragen und Zuhören. Jeden Tag mit noch mehr Vorfreude. Die Stimmen wurden vertraut, das Leben des anderen kam näher und man verstand sich prächtig.
Der Wunsch wurde größer sich endlich zu sehen. Nein. Nicht nur sehen. Das war schon zu wenig. Man wollte sich in die Arme schließen! Vergessen alle Warnungen und Ermahnungen über Fremde aus dem Internet. Dahin die Scheu des Waldhexles sich keinem mehr anzuvertrauen. Das Herz war voll und wollte endlich wieder nur noch fühlen. Nasenbärs Worte waren warm, weich, voller Sehnsucht und er rief immer und immer wieder an. Sogar von unterwegs. Mit Handy. Ein Geschäftstermin des arbeitsreichen Tieres brachte ihn zuerst noch weiter außer Lande; man wollte sich doch treffen!
Natürlich nicht ganz ohne Sicherheitsmaßnahmen... Die Adresse vom Nasenbär wurde kontrolliert und seine Telefonnummer stand im Telefonbuch. Ganz offiziell. Ein Böser wäre nicht so offen. Und ohnehin, man kannte sich schließlich seit gefühlten Ewigkeiten und kaum etwas, was der andere nicht von einem wusste. Alle Informationen wurden noch zur Sicherheit bei der besten Freundin vom Waldhexle hinterlegt.

Nichts hielt die beiden mehr zurück. Spontan beschlossen machte er sich noch in der Nacht auf den Weg zum Waldhexle. Und es hatte nicht übertrieben. Lange Wege führten durch den dunklen Wald und plötzlich mitten auf der Straße dann sein Haus. Nasenbär rief kurz vor der Türe nochmal an, gleich wäre es so weit. Ein kurzer Zweifel machte sich nochmal breit im Waldhexle. War das richtig? Fremder Mann im Haus? War alles ordentlich? Sah es gut aus? Das Klingeln brach die Gedanken und die Neugier öffnete die Tür. Da stand er. Endlich. Besser als seine Fotos ihn hätten je beschreiben können. Gepflegt und ein hinreißendes Lächeln, warme, nette Augen. Kurze Scheu noch, aber dann ein wohliges ineinander fallen lassen. Alles war gut.
Schreiben, lesen, hören, sprechen, sehen, fühlen. Alles das war möglich ab diesem Tag der ersten Begegnung. Es wurde tiefer, schöner, vertrauter. Es wurde geredet, spaziert, geträumt,gefühlt und jede Menge geliebt. Alltägliches kam dazu. Arbeitsstress und Frust, putzen, duschen, einkaufen. Aber alles schien möglich. Vertraut und problemlos. Wie alte Bekannte. Schon immer so nah.

Aber eines Tages schlich sich in die perfekte Harmonie leise, ganz langsam kriechend, Stück für Stück etwas Unwohliges.
Waldhexle hatte, wie es sich gehört für ein rechtes Hexle, einen schwarzen Kater. Dem begegnete Nasenbär nicht so gerne. Und schon gar nicht im Schlafgemach. Da begann sein empfindliches Näslein zu laufen und zu schniefen. Da hatte er es viel lieber, wenn das Waldhexle in seine schöne moderne Stadt-Höhle kam. Da wurde geliebt und gekuschelt, und das Näslein schien in Ordnung. Nasenbär war glücklich. So oft es dem Waldhexle möglich war verbrachte es alle Zeit bei ihm. Jedoch verlor das Waldhexle immer mehr ihrer tollen Fähigkeiten, die sie brauchte, um im Wald zu überleben. Es wurde grau und verlor die schöne sprühende Farbe, die Nasenbär doch so sehr an ihm liebte. Aber durch seine schmutzige Brille fiel es ihm kaum auf.
Waldhexle schätze seine Ordnungsliebe und dass es sich bei ihm um nichts kümmern musste. Jedoch, wenn es Heim kam und die verlorene Farbe bemerkte war es traurig. Es dachte aber es sei, weil es weit weg war vom Nasenbär und wollte am liebsten gleich wieder hin. Jedoch die Arbeit im Wald musste auch getan werden. So kam Nasenbär wieder zu ihm und half sogar. Das freute das Waldhexle so sehr, dass es auch seine Freunde in den Wald einlud und kochte für alle. Da begann Nasenbär aber wieder zu schniefen. Er schniefte, schnäuzte und litt so sehr, dass Waldhexle arges Mitleid bekam und ihm Medizin gab. Und weil es sich so sehr um ihn kümmerte, ging es ihm schnell wieder besser.
Nasenbärs Freunden hatte es so gut beim Waldhexle gefallen, dass auch sie Nasenbär und Waldhexle einluden. Das war ein lustiger Abend! Der schönste Abend, den Waldhexle je erlebt hatte. So gemütlich, vertraut, freundlich. Einfach herrlich! Nasenbär und Waldhexle waren zum ersten Mal wieder selig und erzählten allen, wie glücklich sie doch seien, sich gefunden zu haben. Und wie viel Glück sie doch hätten, wo es doch so viele einsame Seelen auf dieser Welt gäbe, die so eine Liebe nie erfahren dürften.
Diese Zeit war wunderschön. Und fast hätte sich das Unwohlige wieder davongeschlichen. Aber das will es nicht. Nie. Es will sich unbemerkt in Beziehungen und Liebe einfressen und darin breit machen. Zerstören. Das tat es dann auch bei diesen beiden.
Als Nasenbär und Waldhexle wieder einmal bei seinen Freunden waren, bei denen es immer so schön war, fing sein Näslein abermals an zu laufen, so wie auch immer beim Waldhexle daheim. Und es wurde von Mal zu Mal schlimmer. Und wenn Waldhexle sich nicht sofort darum kümmerte und Medizin gab, dann litt Nasenbär so sehr, dass sie gehen mussten. In seiner Stadthöhle angekommen, war alles immer wieder gut.
Dort verlor das Waldhexle aber wieder seine Farbe. Nasenbär machte sogar Essen, aber Waldhexle merkte, dass es sein Essen gar nicht mochte. Es versuchte ihm die Farblosigkeit zu erklären und Nasenbär wurde wütend und fing an zu streiten. Waldhexle ging. Verspürte aber sofort wieder Sehnsucht sobald es gegangen war und rief Nasenbär an. Er entschuldigte sich, Waldhexle machte ihm Vorwürfe und umgekehrt. so quälten die beiden sich noch eine Weile. Plötzlich schien nichts mehr zu passen. Waldhexle war nur noch verärgert von Nasenbärs dauernder Schniefnase, und er war murrig, weil es ihm keine Medizin mehr geben wollte. Und überhaupt, so ohne Farbe würde ihm das Waldhexle gar nimmer gefallen, es solle gefälligst nicht mehr grau werden!

Und so wie damals der Tag gekommen war, an dem sie es nicht mehr ohne einander aushielten, kam nun der Tag, an dem sie sich nicht mehr sehen wollten. Es war einfach vorbei. Beendet.
Waldhexle löschte sein Profil im Internet und Nasenbär zog aus, ein anderes Hexle zu suchen.
Vielleicht erinnern sich beide manchmal noch an die Zeit, die anders war. Aber er meidet seither den Wald und schwarze Kater und Waldhexle spricht nur noch von Internet-Spießern.

Version vom 04. 11. 2009 15:41
Version vom 05. 11. 2009 12:41

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bluefin
Guest
Registriert: Not Yet

ein ganz süßes g'schichterl, liebe @elaria, in dem wohl sehr nah erlebtes nicht bloß simpel zu papier gebracht, sondern auf eine sehr geschickte, eigene art messerscharf beobachtet und statt mit moralinsaurer tonerde mit einem guten schuss humor gewürzt wurde. cool, wirklich!

ein bisschen misslungen vielleicht der beschriebenen farbverlust der waldbewohnerin - da ist ein bisschen zu viel feuerwerk dabei. eigentlich genügte doch, dass sie blass wird und still - für jeden hexenflüsterer untrügliche vorboten maligner entwicklung.

leider gibt's sprachlich eine menge patzerchen, die, so glaube ich aber, nur der eile und der schalmperei geschuldet sind - wie z. b.:

quote:
Nasenbärs Freunden hatte es so gut beim Waldhexle gefallen, dass auch sie Nasenbär und Waldhexle einluden. Das war ein lustiger Abend[ausrufezeichen]. Der schönste Abend, den Waldhexle je erlebt hatte. So gemütlich, vertraut, freundlich. Einfach herrlich! Nasenbär und Waldhexle waren erstmal zum ersten mal wieder selig und erzählten allen[komma] wie glücklich sie doch seien, sich gefunden zu haben. Und wie viel Glück sie doch hatten hätten, wo es doch so viele einsame Seelen auf dieser Welt gibt gäbe, die so eine Liebe nie erfahren dürften.
Diese Zeit war wunderschön. Und fast hätte sich das Unwohlige wieder davongeschlichen. Aber das will wollte es nicht. Es will wollte sich unbemerkt einfressen und breit machen[komma] und das tat es dann auch.
Als Nasenbär und Waldhexle wieder einmal bei seinen besser: diesen Freunden waren, bei denen es immer so schön war, fing sein Näslein wieder[wiederholung] an zu laufen. Bei ihr im Wald sowieso besser: "so wie bei ihr im wald". Und es wurde von Mal zu Mal schlimmer. (Und) wenn Waldhexle sich nicht sofort darum kümmerte und Medizin gab, (dann) litt Nasenbär so sehr, dass sie gehen mussten. In seiner Stadthöhle angekommen[komma] war alles immer wieder wieder gut.
tipp: liegenlassen und nach einer weile wieder durchkauen - das ist immer schon die halbe miete gewesen.

und mach ja weiter!

liebe grüße aus münchen

bluefin

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Lio
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Hallo Elaria,

zu Anfang hat mich dein flotter Schreibstill in die Geschichte gezogen. Wirklich, du erzählst gut!

Auch die Thematik finde ich tendenziell spannend. Wer hat nicht schon einmal gechattet oder sich über Online-Flirts Gedanken gemacht.

Am Ende der Geschichte bei der Peripetie angelangt, war ich dann aber sehr enttäuscht...das einzige Probelm von Nasenbär und Waldhexle scheint seine Katzenallergie bzw. ihre Unverträglichkeit mit seiner schicken Großstadtwohnung zu sein. Aber wenn das tatsächlich der Trennungsgrund der Beiden ist, dann ist die Darstellung ihrer großen Gefühle füreinander nicht konsequent.
Ich finde die Idee gut, dass die beiden nicht Mann und Frau, sondern Waldhexle und Nasenbär sind. Allerdings kommt es mir so vor, als wären die Gefühle der Beiden bei ihrer Metarmorphose verloren gegangen. Viel spannender hätte ich es gefunden, wenn ich erfahren hätte, was Waldhexle und Nasenbär wirklich dazu veranlasst hat sich zu trennen!

Nichts für ungut und mit Spannung auf deinen nächsten Text!


Lio

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bluefin
Guest
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ich glaube, @lio,

es wär' besser, wenn ein kritischer leser dir erklärt, woran du vorbeigehuscht bist, als dass elaria sich selbst erklären muss - das klingt immer gleich so, als ob man sich rechtfertigen müsste für einen unverständlichen text.

der hier ist es beileibe nicht. das katzerl, das naserl und die "medizin" sieht der walfisch als geschickt eingesetzte metaphern dafür, dass alles, was von der kreut(h)erhex' kommt, dem nasenbären viel zu kräftiger tobak ist - das coole mädel, das mitten im wald oder mitten unter "seinen" freunden zurechtkommt, macht ihn fertig. er braucht seine staub- und konkurrenzfreie schaumngummisitzgruppenwelt, in der's keine spinnen gibt und wo ein thermostat alles regelt. dumm nur, dass dieses klima die haut des waldhexerls so rissig macht.

der süße kleine text will dir erklären, wie schrecklich die folgen der emanzipation für manche kronen der schöpfung sind: ist sie zu stark, bist du zu schwach.

ich glaube, @lio, du suchst in jedem kurzprosastück sowas wie ein kurzabenteuer. das tu lieber nicht - manchmal, so wie hier, kommt's auf was ganz anderes an als auf äkschn.

liebe grüße aus münchen

bluefin

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Lio
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@Bluefin,

interessante Interpretation des Textes. Allerdings bleibt für mich die Frage offen, warum es plötzlich vorbei ist. Das die Beziehung an der Emanzipation des Hexles gescheitert ist, wird im Text nicht angesprochen. Wenn das Hexle wirklich so emanzipiert wäre, würde es dem Nasenbär in seiner Luxuswohnung doch die Nase lang ziehen und ihren Trübsinn nicht stillschweigend in sich hinein fressen.
Für mich hat der Text nur folgende Aussage: Nasenbär trifft Hexle, sie bleiben einige Zeit zusammen und trennen sich wieder, weil seine Nase bei ihr im Wald läuft und sie bei ihm ihre Farbe verliert. Auch wenn das Metaphern sind, fehlen mir nachwievor tiefere Beweggründe für die Trennung.

Oftmals gegrüßt!

Lio

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bluefin
Guest
Registriert: Not Yet

mein lieber @lio, bluefin interpretiert gar nix, sondern liest dir nur vor, was dasteht:

quote:
Aber eines Tages schlich sich in die perfekte Harmonie leise, ganz langsam kriechend, Stück für Stück etwas Unwohliges.
und
quote:
So oft es dem Waldhexle möglich war verbrachte sie alle Zeit bei ihm. Jedoch verlor das Waldhexle immer mehr ihrer tollen Fähigkeiten, die sie brauchte, um im Wald zu überleben. Sie wurde grau und verlor die schöne sprühende Farbe, die Nasenbär doch so sehr an ihr liebte. Aber durch seine schmutzige Brille fiel es ihm kaum auf.
von "plötzlich", wie du sagst, kann also überhaupt keine rede sein. was du unter "emanzipation" verstehst, weiß ich nicht. bei den walfischen gehört zur emazipation vor allem, dass man seine eigene welt und seinen eigenen lebensraum findet und haben darf. in einem tehrmostatgeregelten terrarium wie dem des nasenbärs liegen sie für das hexle offenbar nicht. und es machte auch keinen sinn für sie, den anderen dafür büßen zu lassen, wie du vorschlägst: die persönliche freiheit wird nicht dadurch wiedergewonnen, dass man sich an einem schwächling vergreift.

mit
quote:
Jedoch ihre Arbeit musste auch getan werden. So kam Nasenbär wieder zu ihr und half ihr sogar. Das freute das Waldhexle so sehr, dass sie auch seine Freunde in den Wald einlud und kochte für alle. Da begann Nasenbär aber wieder zu schniefen. Er schniefte, schnäuzte und litt so sehr, dass Waldhexle arges Mitleid bekam und ihm Medizin gab. Und weil sie sich so sehr um ihn kümmerte, ging es ihm schnell wieder besser.
macht uns elaria deutlich, dass der preis, den nasenbären zu halten, für das hexle darin bestanden hätte, sich selbst auf- und ihm hinzugeben. wie fortschreitend dieser prozess ist, sagt uns dann
quote:
Als Nasenbär und Waldhexle wieder mal bei seinen Freunden waren, bei denen es immer so schön war, fing sein Näslein wieder an zu laufen. Bei ihr im Wald sowieso. Und es wurde von Mal zu Mal schlimmer. Und wenn Waldhexle sich nicht sofort darum kümmerte und Medizin gab, dann litt Nasenbär so sehr, dass sie gehen mussten. In seiner Stadthöhle angekommen war alles wieder gut.
der nasenbär reagiert jetzt sogar auch außerhalb des waldes allergisch: bei den freunden, wenn die und das hexle gaudi haben. das mag er nicht - sie soll nur für ihn da sein.

und so, lieber @lio, kommt's halt, wie's immer kommen muss, wenn ein schnarcher an eine coole hexe gerät. wenn er glück hat, geht's so auseinander wie in elarias g'schichterl. wenn er pech hat, verwandelt er sich in eine maus und wird vom katzerl gefressen.

tipp: geschichten nicht überfliegen, sondern lesen. in manchen ist was drin, das zeit braucht. man nennt sie "anspruchsvoll", glaub ich.

liebe grüße aus münchen

bluefin

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