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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Warten
Eingestellt am 21. 02. 2002 00:37


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Atlantis
Hobbydichter
Registriert: Feb 2002

Werke: 1
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Seine Zunge streicht über meinen Hals. Die Sehnen unter der Haut gespannt, mein Kopf zur Seite geneigt. Erregung pur. Durch beinahe gar nichts. „Das machen die Gefühle“, hat er gestern gesagt. Da mag er wohl Recht haben. Wen stört’s, jetzt wo wir zuhause sind?
Seine Hand auf meinem Oberschenkel, im Kino vorhin. Erst nahe am Knie, dann weiter oben. Immer weiter oben. Warum trage ich wohl jetzt wieder öfter Röcke.
Beherrscht haben wir uns grade noch. Erst beim Essen, dann im Kino. Aber jetzt sind wir zuhause. Die Tage haben sich zu einem Spiel entwickelt.
Ein kleiner Gruß auf dem Frühstückstisch, eine Nachricht aufs Handy, irgendwann in der Mittagspause. All das ganz harmlos. Aber all das schreit danach: „Warte, bis wir allein sind. Bis wir Zeit haben.“ Und dann, wenn wir uns endlich sehen können, dann gehen wir aus, treffen Leute. Verzögern. Genau das ist es. Wir verzögern. Wir steigern den Reiz. Dann – irgendwann – sind wir allein. Und auch dann geht alles sehr langsam. Zuerst.




Er küsst meinen Hals, beginnt, ihn abzulecken. Seine Zunge rau auf meiner Haut. Dann seine Hände in meiner Taille, die sich so viel schmaler anfühlt, wenn er sie berührt. Auf meinen Hüften, die so viel weicher und zarter sind, wenn er darüber streicht. Dann beginnt er, mich auszuziehen, streichelt mich dabei und schmiegt sich an mich.
Solange, bis einem von uns die Sicherung durchbrennt. Von da ab wird es schneller. Dann werfen wir die restlichen Klamotten weg, kĂĽssen uns immer gieriger.
Heute abend kribbelt alles in mir, meine Haut steht unter Strom. Er presst sich von hinten an mich und ich kann ihn spüren. Wie lange kann er noch warten? Heute will ich länger warten, als er. Das ist das Spiel.
Von vorn fährt seine Hand unter meinen Rock. Den Slip schiebt er zur Seite und gleitet mit zwei Fingern in mich hinein. Meine Nerven sind bis zum Zerreißen gespannt. Seine andere Hand knöpft unbeholfen meine Bluse auf. Er greift nach meiner Brust, kneift langsam zu, bis der Druck fast unerträglich wird. Dann bewegt er langsam seine Hand in mir. Nur ein kleinwenig. Und alle Energie des Tages explodiert aus mir heraus.
Ich habe das Gefühl, dass er mich vom Boden hochhebt, dass ich auf seinen Fingern reite. Aber ich habe jeden Bezug zur Realität verloren. Er presst mich fest gegen sich, reibt seinen Körper an meinem. Er hat es wieder geschafft. Meine Nerven haben zuerst versagt.
Irgendwie landen wir auf der Couch. Er zieht sich aus, langsam, über mir, während ich wie gebannt zusehe. Dann küsst er mich tief und gleitet in mich hinein, wie seine Zunge in meinen Mund.



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Lady Darkover
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Jun 2001

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Hallo Atlantis,

die Erotik ist beim Lesen zu spüren und man kann sich gut hinein versetzen, doch an einer Stelle musste ich zweimal lesen. "Seine Hände in meiner Taille", sollte es nicht besser seine Hände an meiner Taille heißen? Sonst war es okay.

Liebe GrĂĽĂźe Lady Darkover
__________________
Ich bitte um eure Meinung zum Text.

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Atlantis
Hobbydichter
Registriert: Feb 2002

Werke: 1
Kommentare: 3
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Danke fĂĽr die Anmerkung. - und vor allem fĂĽr das Lob.
Ich habe mir wohl sowas gedacht, wie "er hatte die Hände in meine Taille gelegt", also tatsächlich "hinein". Aber ich weiß nicht, ob das in der verkürzten Formulierung noch paßt. "An meiner Taille", das klingt so, als ob sie daran nur vorüber kommen. Und eigentlich sollten sie schon eine Weile da liegen.
Aber das ist wohl Geschmackssache!

L.G.
Atlantis

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