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Leselupe.de > Ungereimtes
Warten-Kneten-Beten?
Eingestellt am 19. 07. 2010 17:49


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Vera-Lena
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Warten-Kneten-
Beten?


Und w├Ąrest du ein Stecknadelkopf gar,
einer von den dickeren roten,
dazu ohne Nadel,
demnach
g├Ąnzlich ├╝berfl├╝ssig,
so g├Ąbe es doch
ein Blickfeld,
im Auge behielte dich
Jemand,
w├╝sste schon etwas ├╝ber
deine k├╝nftigen Orte,
unverzichtbarer Platz in einem Mosaik
beispielsweise -

w├Ąhrend du
auf deinen Ungewissheiten
herumkaust,

sucht die Zeit gerade
nach ihren Pantoffeln,
irgendwann
nimmt sie dich wieder
in Siebenmeilenstiefeln mit.



__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

Version vom 19. 07. 2010 17:49
Version vom 27. 07. 2010 14:24

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Karl Feldkamp
Routinierter Autor
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Liebe Heidrun, liebe Vera-Lena,
das "Problem des Alleinseins" habe ich unter dem Titel "Lust auf Langeweile" im Forum Lupanum zur Diskussion gestellt. Wenn es euch interessiert ....??!!
Herzliche Gr├╝├če
Karl
__________________
Bei jedem Irrtum hat die Wahrheit eine neue Chance.

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Venus
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Liebe Vera-Lena,

sehr gerne hab ich dieses Werk gelesen und deinen Feinsinn f├╝r Rhythmen ersp├╝rt.

Wunderbar gelungen empfinde ich diverse Zeilenumbr├╝che und entsprechende W├Ârter, welche du geschickt einspinnst in die n├Ąchsten Gedanken:

quote:
im Auge behielte dich
Jemand,
w├╝sste schon etwas ├╝ber...

Ich habe dieses Gedicht mitnichten unter einem christlichen Aspekt (Gott - wie von Karl angemerkt) gelesen. Eher als Hommage empfunden, an soviele, welche ihre eigene Wertigkeit vergessen haben (das Video von Christina Aguilera - Beautiful wollte in meine Gedanken).

Nun habe ich erfahren, dass dieses Gedicht f├╝r dich einen besonderen Charakter hat und m├Âchte deshalb nur bedingt auf den Punkt eingehen, welcher mir etwas Kummer bereitet.
Derr vorletzte Absatz ist lyrisch bedingt schwach - erkl├Ąrt sich jedoch durch deine Erkl├Ąrung . Dennoch w├╝rde ich mir w├╝nschen, dass du hier noch ein bisschen arbeiten m├Âgest; vielleicht irgendwann, wenn der Grund sich auf den Grund gelegt hat.
Der Titel ist mir pers├Ânlich zu deutlich. Der Geist des Lesers (meiner in diesem Fall) sucht in der Tat nach der Verbindung zum Text: Warten-Treten-Rasten - ? Warten-Rasten-Treten? Nur so als Gedanke...

Recht herzliche Gr├╝├če,
Gabriele

__________________
den wind im r├╝cken, sterb ich mich ein
in den gro├čpassat -
und lebe erst recht

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Vera-Lena
Routinierter Autor
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Liebe Gabriele,

der Zeitpunkt, mir eine R├╝ckmeldung zu geben, war gut von Dir gew├Ąhlt, denn keine Sekunde eher h├Ątte ich mich so weit vom Text entfernen k├Ânnen, dass ich imstande gewesen w├Ąre, etwas zu ├Ąndern.

Auch mir kam der vorletzte Absatz unlyrisch vor, aber ich war froh, dass ich mir ├╝berhaupt etwas von der Seele schreiben konnte. Ich habe jetzt nur wenig ge├Ąndert, doch nun steht der Absatz nicht mehr so unverbunden da. Er ist jetzt besser in die Ganzheit eingef├╝gt und l├Ąsst dadurch auch mehr Raum f├╝r Hoffnungen.

Der Plural "Ungewissheiten" verdeutlicht auch, wie sich jemand in Verzweiflung geradezu zerfleischen kann.

"Warten- Beten-Fasten" der Hermann Hesse kam mir nun mal in den Sinn. Aber so, wie es jetzt da steht, hat es doch eine innigere Ber├╝hrung zum Text.

Danke f├╝r Deine hilfreichen Anmerkungen!
Ja, m├Âge sich doch bald alles lichten!

Ganz liebe Gr├╝├če
Vera-Lena


__________________
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Venus
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vielleicht noch ein bisschen,

liebe Vera-Lena, hm?

...
w├Ąhrend du
auf deinen Ungewissheiten
herumkaust

sucht die Zeit gerade
nach ihren Pantoffeln,
irgendwann
nimmt sie dich wieder mit
in Siebenmeilenstiefeln.


Ja, das Hirn mag man sich wundkneten, manchmal, wenn's nicht so sein soll, wie's sein will.

Ich danke dir, liebe Vera-Lena, f├╝r dein freundliches Feedback!

Erneut herzlich,
Gabriele

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Pola Lilith
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Der Titel

gef├Ąllt mir nicht -

doch was f├╝r ein herrlich Mut machendes Gedicht !

Liebe Gr├╝├če, Pola

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