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Leselupe.de > Kindergeschichten
Warum bin ich so?
Eingestellt am 01. 02. 2014 18:50


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HelenaSofie
???
Registriert: Apr 2010

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Warum bin ich so?

Jakob drehte sich im Bett von einer Seite auf die andere. Er konnte einfach
nicht einschlafen. Das Fu├čballspiel am Nachmittag ging ihm nicht mehr
aus dem Kopf. Er hatte nicht schlecht gespielt. Sein Freund Nick war
aber viel besser. Drei Tore hatte er geschossen. "Nick geht mehr in die
Zweik├Ąmpfe", hatte der Trainer ihm vorgehalten. Ein bisschen
Entt├Ąuschung glaubte Jakob in den Augen seines Vaters zu sehen.
Warum konnte er nur ein mittelm├Ą├čiger Spieler sein?
Warum war er ├╝berhaupt so, wie er war?

Viel lieber h├Ątte er glatte braune Haare gehabt anstatt seiner Locken.
Kaum hatte er sie an der Stirne etwas glatt gezogen, da kringelten sie
sich schon wieder. Seine Sommersprossen waren auch total ├╝berfl├╝ssig.
"Fliegenschisse" hatte Ben sie einmal im Streit genannt und dann
auch noch von seinen "Pudding├Ąrmchen" gesprochen, als er eine Kiste
nicht alleine tragen konnte. Ben schaffte es.
Was konnte er eigentlich besonders gut? Ihm fiel nichts ein. "Du musst mehr lesen, dann werden deine Aufs├Ątze besser,ÔÇť hatte die Lehrerin gemeint.
Lisa bekam immer eine Zwei oder sogar eine Eins. F├╝r ihn schienen nur
die Dreien vorgesehen. Er kam einfach nicht ├╝ber befriedigend
hinaus.
Klavierspielen sollte er eigentlich lernen. Das war Mamas Wunsch. Sie spielte
manchmal auf dem Klavier im Wohnzimmer. Aber das Thema war abgehakt.
M├╝he bereitete ihm schon das Fl├Âte spielen in der Schule. Bei jeder
Note musste er noch kurz ├╝berlegen, wie man sie spielt und dann hatten
seine Finger auch noch gelegentlich Schwierigkeiten, die L├Âcher
richtig zuzuhalten, w├Ąhrend sein Nachbar Jan schon in der
fortgeschrittenen Gruppe mitspielen durfte.

Es war schon sp├Ąt, aber Jakob war noch immer nicht m├╝de.
Schlie├člich stand er auf und ging ins Wohnzimmer zu seinen Eltern, die
noch fernsahen.

"Habt ihr euch schon mal ein anderes Kind gew├╝nscht?", fragte er sie.
Papa schaltete den Fernseher aus. "Wie kommst du denn
darauf? Du bist unser Wunschkind und wir wollen kein anderes Kind."
Und Mama f├╝gte hinzu: "Du bist gut so, wie du bist und wir haben dich
sehr, sehr lieb. Jetzt musst du aber schlafen, es ist schon sp├Ąt."
Kaum hatte Mama Jakob zugedeckt, da war er auch schon eingeschlafen.



Geschichte f├╝r Kinder ab 6 Jahren

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