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Leselupe.de > Essays, Rezensionen, Kolumnen
Warum es keinen Frieden gibt...
Eingestellt am 12. 10. 2004 21:37


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Twinanni
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Warum gibt es keinen Frieden?

Bei dieser Frage fĂŒhle ich mich klein, gerade zu winzig, unbedeutend, unerfahren.
Wahrscheinlich bin ich das auch.
Doch ich möchte, dass meine Stimme einmal in den Wind geworfen, ein Echo entwickelt, welches aus allen Himmelsrichtungen dieser Erde auf euch niederprasselt.
Ein Echo, so laut, dass die Frage auf ewig in euren Köpfen nachhallt, oder zumindest so lange, bis ich eine Antwort habe.

Warum gibt es keinen Frieden?

Lange habe ich selbst ĂŒber diese Frage nachgedacht und jeden Beweis der Friedlichkeit gesammelt, als wĂ€re er ein Souvenir aus einer lĂ€ngst vergangenen Zeit.
Mittlerweile weiß ich auch den Grund dafĂŒr:
Es gibt keinen Frieden, in keiner einzigen Handlung!
Noch nicht einmal dieser Text beinhaltet Frieden, denn er ist aus einem inneren Krieg heraus entstanden.

So wie alle eure Texte?!
Treibt nicht eine innere Unruhe euch dazu an zu schreiben, eine Unruhe, die sogar fast schmerzlich werden kann, wenn man ihr nicht nachgibt?

Vielleicht ist der Krieg der Worte der einzig positive.
Er ist und bleibt aber doch ein Krieg.
Ich kann hier keine Ausnahme machen, nur weil ich mittendrin stecke.
In einem Krieg.
Seht es ein, wir leben in keiner Zeit des Friedens.

Um mich herum schaue ich in unzufriedene Gesichter, die neidisch die ZĂ€hne blecken, wenn irgend jemand mehr hat als sie selbst.
Überall treffe ich auf Diskussionen, die keinen Sinn ergeben und trotzdem auf Leben und Tod ausgefochten werden.

Ich fĂŒhle mich unwohl, denn niemand lĂ€chelt mehr und unverbindliche Fragen lösen tödliche Abwehrmechanismen aus...
Keine Frage: Es ist dunkel und kalt hier geworden, ich spĂŒre es ganz deutlich und bin dankbar fĂŒr die Wenigen, die mit freundlichen Blicken meinen Tag erhellen -
Diejenigen, die nur einmal zu einem Thema mit den Achseln zucken... .

Schon spĂŒre ich Gedanken, die sich in meinen Hinterkopf bohren:
Hast du nichts besseres zu tun, als dich ĂŒber die Probleme anderer Menschen zu mokieren?

Sollte es euch nicht zu denken geben, dass ich diese Aufgabe anderen voranstelle?
Heißt es nicht, die Lage ist bedenklich?

Ja, das ist sie auch, schließlich leben wir im Krieg, einem grausamen Krieg des vergessenen Miteinanders.

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jon
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Unsinn in Beispielen


Autsch!

Was um alles in der Welt möchte der Autor angestrebt wissen? Allumfassende GlĂŒckseeligkeit und wohlige Antriebslosigkeit? Aber nun ja, das ist eine inhaltelihc Frage – kommen wir zum Handwerk:



1. Hier hagelt es "Appelle statt Argumente".

„Ja, dass ist sie auch, schließlich leben wir im Krieg, einem grausamen Krieg des vergessenen Miteinanders."
* Der Schwenk zum "vergessenen Miteindander" (was ĂŒbrigens noch meilenweit von Zustand "Krieg" entfernt ist!) kommt nicht nur etwas plötzlich, sondern appelliert (seid nett zueinander!) statt zu argumentieren (warum ist das wichtig?) oder gar zu differenzieren (Friede, Freude, Eierkuchen mit allen und jedem!)


2. Hier wird in einem nicht nur unzulĂ€ssigen, sondern in einem kriminell-propagandistischen Maß vereinfacht.

"Warum gibt es keinen Frieden?"
* Wer sagt das denn? An meine Schreibtisch herrscht _ meistens jedenfalls – Frieden, in meinem Inneren, in meiner Familie, in meinem Stadtviertel, in Deutschland zu 90 bis 100 % der Zeit (je nach Ort und Saison)


„Es gibt keinen Frieden, in keiner einzigen Handlung!“
* Wie wĂ€r's mit Tee trinken, vor sich hindösen, Kuscheln, den Sonnenuntergang beobachten, SandmĂ€nnchen gucken



3. Hier wird nicht nur unzulĂ€ssig ĂŒberspitzt, sondern die Sprache vergewaltigt.

Krieg ist NICHT das Gegenteil von „alles wohl sortiert, liebesprall und wunderschön". Nicht jeder Kampf ist Krieg, nicht jede Unruhe ist Krieg und Unzufriedenheit ist schon mal gar kein Krieg
 Du vertauschst "Frieden = Nichtkrieg" und "Frieden = Harmonie" miteinander und das ist nicht einfach fahrlĂ€ssig, das ist „hinterhĂ€ltiges Verbiegen der Sprache zum Zwecke von Verdummungs-Propaganda" (Es liegt in der GrĂ¶ĂŸenordnung von: "Weil diese Terroristen fĂŒr ihr Bild vom Islam kĂ€mpfen, mĂŒssen wir alle Nichtchristen vorsorglich einsperren!")



Fazit: Und wofĂŒr das alles? Weil irgend so ein armes Ding sich höchst unwohl in seiner Haut fĂŒhlt und dafĂŒr "die Welt" verantworlich macht und die "bösen, kaltherzigen Menschen" rundrum.

„Bei dieser Frage fĂŒhle ich mich klein, gerade zu winzig, unbedeutend, unerfahren.
Wahrscheinlich bin ich das auch.
Doch ich möchte, dass meine Stimme einmal in den Wind geworfen, ein Echo entwickelt, welches aus allen Himmelsrichtungen dieser Erde auf euch niederprasselt."
* Besser kann man die „Befindlichkeit Pupertierender" kaum ausdrĂŒcken – ging mir auch so (, naja, der GrĂ¶ĂŸenwahn war bei mir nicht ganz so groß). Dummerweise ist die Autorin (nach eigenen Angaben) bereits 18.

„Hast du nichts besseres zu tun, als dich ĂŒber die Probleme anderer Menschen zu mokieren?"
* Liebe Twinanni! Das, was du da ausbreitest, ist NICHT das Problem anderer – es ist deins. Es ist ein Wahrnehmungsproblem, dein Wahrnehmungsproblem.


Schade eigentlich, dass so ein lyrisches Potential fĂŒr so einen Unsinn verschwendet wird

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Twinanni
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Hallo Jon!
Erst einmal Danke fĂŒr deine Antwort ... .
Es ist witzig, naja oder wie man es nimmt auch traurig, dass gerade solche BeitrÀge, wie deiner mich zum Schreiben meines Essays bewegt haben.
Mir kam die Idee, als ich beim Herumstöbern in der Leselupe ein wahres ‚Gefecht‘ zwischen Autor und Kritikern fand.
Ich persönlich sehe die Sache nĂ€mlich so: Alle, die einen Beitrag hier hereinstellen, drĂŒcken dabei bestimmte GefĂŒhle aus, eigene GefĂŒhle, Ängste, TrĂ€ume, WĂŒnsche, geben Orientierungshilfen oder suchen danach.
Damit öffnen sie sich den Lesern/ Kritikern, geben ihr Innerstes frei.
Wer nun einen Angriff auf diese verletzlichen Stellen startet, macht dem Autor meiner Meinung nach schon eine KriegserklĂ€rug, besondes dann, wenn sich der Kritiker noch nicht einmal die MĂŒhe gibt, die 'Bombe', die er platzen lĂ€sst positiv erscheinen zu lassen. Daher auch mein Schlusssatz, ‚Krieg des vergessenen Miteinanders‘, man versucht kein Miteinander mehr anzustreben sondern arbeitet dagegen.
Damit möchte ich nicht einen falschen Eindruck erwecken und einen Aufruf starten, dass ab jetzt nur noch ‚nette‘ Kommentare geschrieben werden dĂŒrfen. Ich sage einfach nur, wie es ist, ohne es Ă€ndern zu wollen oder zu können. Genauso wie ich einfach meine Hypothese aufstelle, ohne etwas dagegen oder dafĂŒr tun zu könen:
Es gibt keinen Frieden.
Hier wĂŒrdest du sicher wieder einhaken, bezĂŒglich meines Krieg - Friede VerstĂ€ndnisses.

Auch wenn ich auf dich einen unreifen, pubertierenden Eindruck mache, heißt es aber dennoch nicht, dass ich so naiv bin Krieg mit klassischen Kampfhandlungen gleichzusetzen oder mir bei dem Wort Frieden Utopia in seiner ganzen Pracht vorzustellen.
Vielmehr sehe ich Frieden gerade darin, dass man sich keine Gedanken mehr um ihn machen muss, weil man weiß, er ist da, irgendwo, wenigstens tief in einem drin.
Soviel zum Thema kuscheln, Tee trinken usw., wie sieht es dabei in deiner Seele aus?
Bist du dort wirklich 100 % friedlich?
Das möchte ich bezweifeln, aber das ist meine Meinung und das sei deswegen einfach dahingestellt!

Um in meine ErklÀrung fortzufahren:
Krieg ist demnach auch nicht der Krieg an sich fĂŒr mich, sondern einfach das Gegeneinander, dass ich teilweise als recht brutal empfinde, wenn auch sicher auf eine andere Art und Weise als das klassische ‚Er bringt ihn zum Bluten mit seinem SĂ€bel‘.
Ich wollte mit dem Begriff ‚Krieg‘ eine tatsache darstellen, die beim besten Willen nicht neu, wie ich finde aber doch bedenklich ist: Egoismus.
Besonders im Allein-tehen des Einzelnen liegt fĂŒr mich der ‚Krieg des vergessenen Miteinanders‘.
Vielleicht trifft es ‚kalter Krieg des vergessenen Miteinanders‘ besser ... .

Ein Argument, dass dir bei meiner AusfĂŒhrung sicher noch im Kopf herum schwirrt ist mein ‚unzulĂ€ssiges Überspitzen‘.
Das ich ein simples Beispiel auf das gesamte Weltgeschehen ausgeweitet habe ist ĂŒbertrieben und zugespitzt, da stimme ich dir vollkommen zu, es soll allerdings auch Wirkung des Essays sein, zu provozieren.

Inspiriert durch die Kommentar’schlacht‘ wollte ich natĂŒrlich eine Reaktion auf meine Schreiberei erzielen, testen, ob tatsĂ€chlich eben das eintrifft, was ich erwartet habe – so war es dann auch.
Damit möchte ich deinen Kommentar keineswegs versuchen schlecht zu machen, es ist nur Beweis fĂŒr meine Theorie.

Es gibt natĂŒrlich auch andere GrĂŒnde fĂŒr dieses Essay und seine Botschaft, zu denen gehört, dass ich tatsĂ€chlich auf gewisse Art nicht mit der ‚Welt‘ klar komme.
Genau aus diesem Grund habe ich den bereits zitierten Anfang gewĂ€hlt und damit gesagt ja, ich bin unbedeutend, ja ich bin unerfahren – die Eigenschaften, die man aus dem Alter 18 herauslesen kann.
Allerdings nur, solange man nicht davon ausgeht, mit seiner VolljÀhrigkeit erlebt man sofort eine Tranformation hin zu Reife und Sicherheit.

Wie du vielleicht aus diesen Zeilen herauslesen kannst, bin ich nicht grĂ¶ĂŸenwahnsinnig, denn ich will die Welt nicht verĂ€ndern, auch den von mir beschriebenen Krieg nicht – und zwar ganz einfach deshalb, weil ich mir folgender Tasache vollkommen bewusst bin: Ich kann es nicht.

Abschließnd möchte ich sagen, dass dieses Essay sehr wohl meine Probleme wiederspiegelt, dass steht außer Frage, aber ich finde doch, dass sie es wert sind, darĂŒber nach zu denken und sie nicht einfach abzutun, gerade WEIL sie so typisch sind, wie du sagst.

Gruss, Twinanni

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jon
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Was du mit deinem Text sagen wolltest, ist schon klar, nur hast du es eben nicht gesagt, sondern in die altbekannte, ausgeleierte "Seid doch bitte bitte nett zueinander!"-Kerbe geschlagen, ja mehr noch, durch die Wortwahl zur existenziellen Menschheitsfrage hochstilisiert, was "nur" ein zwischenmenschliches Problem ist. Das ist schlecht am Text – und genau darum geht es hier. Um den Text. Es ist nicht so, dass wer am lautesten schreit und am schrillsten malt die meisten Leute ĂŒberzeugt. Es ist eher so, dass solche "Extrem-Texte" zwar Jubel bei ohnehin Gleichgesinnten auslösen, Wankende angesichts des Fanatismus aber zurĂŒckgestoßen werden und "Gegner" sogar Gegenargumente (besonders das der "Weltfremdheit"!) frei Haus geliefert bekommen

„
es soll allerdings auch Wirkung des Essays sein, zu provozieren."
Das Problem an dem Text ist, dass die Provokation nicht dort stattfindet, wo du's gern hĂ€ttest: Der Text klingt eben nicht nach "erinnert euch des Miteinanders" sondern er klingt nach "halt die FĂŒĂŸe still, lĂ€chle jedem Trottel zu und sei gefĂ€lligst zufrieden mit dir und der Welt".



Die Diskussion ĂŒber das was Kritik darf – insbesondere was die Reaktion auf das "Innerste" angeht bzw das von dir angemahnte Miteinander – will ich hier nicht noch mal aufrĂŒhren, das war schon oft genug Thema in der Leselupe. Meine Meinung dazu: Wer seine verletzliche Stelle preisgibt, muss damit rechnen verletzt zu werden. Zumal wenn es er nicht schafft, dem Kritiker zu vermitteln, DASS hier oder dort eine besonders empfindliche Stelle ist. Indem er was auch immer in einem veröffentlichten Text thematisiert, stellt er es zur Diskussion. Er bietet sich – um mal in deinem Argumentationsschema zu bleiben – als Sparringpartner fĂŒr den Leser an.
Zu einem aber doch noch:
"
wenn sich der Kritiker noch nicht einmal die MĂŒhe gibt, die 'Bombe', die er platzen lĂ€sst positiv erscheinen zu lassen." Nicht dein Ernst! Man soll dem Autor (oder wem auch immer) sagen: "Wie wunderbar, dass du einen ungenießbaren Text (Kuchen, GeschĂ€ftsplan) gemacht hast - er trĂ€gt deine Handschrift, das ist ein wertvoller Beitrag zum Thema."

„
heißt es aber dennoch nicht, dass ich so naiv bin Krieg mit klassischen Kampfhandlungen gleichzusetzen“

das habe ich dir auch nicht vorgeworfen. Aber "Krieg" – ob mit Gewehr, Wort oder Intrige – ist einfach mal von anderer Dimension als "Unruhe", "(mit sich) im Unreinen sein", „den andern nicht herzen" etc. Und "Krieg" und "Egoismus" mögen zwar miteinander zu tun haben, sind aber nicht mal annĂ€hernd Ă€hnliche Kategorien, dass man einfach das eine durch das andere "ersetzen" (als Metapher benutzen) könnte.



„Bist du dort wirklich 100 % friedlich?"

wer das (in dem von dir benutzten Sinn) ist, hat kein "Herz". Denn das heißt (in deiner Argumentation), dass es nichts gibt, was zu verteidigen ihm wert ist. Außerdem vermengst du wiedermal munter die Kategorien bzw Ebenen: Ob man "tief in einem drin" im Frieden mit sich und der Welt ist und ob man andere angreift (aus welchem Grund auch immer) sind zwei Dinge, die zwar manchmal miteinander zu tun haben aber nicht das gleiche sind. Selbst ob man "seinen Seelenfrieden gefunden hat" und ob man "mit der Welt im Frieden ist" ist nicht wirklich gleich, spielt nur oft ineinander




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Twinanni
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Du sagst, worum es mir geht, sei dir klar, benutzt aber trotzdem Worte wie:
‚Wer am lautesten schreit‘, & ‚Seid doch bitte, bitte nett zueinander‘ um meine ‚AusfĂŒhrungen‘ zu beschreiben.

Seid doch bitte bitte nett zueinander ist definitv nicht meine Aussage und genauer gesagt finden sich in meinem Text gar keine Appelle.
Mein Essay ist ein VERSUCH, die Frage, die ich ganz am Anfang stelle zu erlÀutern, denn du wirst einsehen, dass sie einfach in den Raum gestellt wahrscheinlich noch mehr MissverstÀndnisse auslösen könnte.
Warum gibt es keinen Frieden ist zu weit gefasst, als das ich darauf DIE Antwort erwarten könnte, die ich brauche.

Eigentlich habe ich also nur die Frage gestellt und meinen Beweggrund, diese ĂŒberhaupt zu stellen erlĂ€utert.
Diese ErlĂ€uterung wiederum ist kein Schreien, ganz im Gegenteil, denn am Anfang stelle ich ja dar (einmal in den Wind geworfen, Echo ...), dass ,meine Stimme oder Macht‘ nicht ausreiche wĂŒrde, um irgendjemanden zu erreichen und ich mir deshalb Wind und Echo zu Nutze mache.

‚LĂ€chle jedem Trottel zu und halt die FĂŒĂŸe still‘? Es tut mir leid, aber ich verstehe nicht, wo du so etwas herauslesen kannst.
Schließlich ziehe ich in ErwĂ€gung, dass es auch positive Kriege gibt: (Vielleicht ist der Krieg der Worte der einzig positive.) Und den ‚Krieg‘ den ich damit meine, ist eben jene Unruhe, die uns weitertreibt, denn diese steckt meiner Meinung nach vollstĂ€ndig im geschriebenem Wort.

Weltfremd, extrem, fanatisch?! Nicht gerade Eigenschaften, die ich mit mir in Verbindung bringen wĂŒrde.
Wie gesagt ich habe nur eine Frage gestellt, eine Antwort bis jetzt aber noch nicht bekommen.
Auch nicht von dir und das finde ich schade:

Was hÀtte ich denn besser machen können?
Wie wĂŒrde ich ĂŒberzeugen?
Auf welche Weise wÀre meine Botschaft, die du ja zu kennen glaubst, eindeutig gewesen?
Und abschließend: Wenn man seinen Seelenfrieden gefunden hat, wie kann man dann nicht im Frieden mit der Welt sein?

Dieser Herausforderung hast du dich gar nicht erst gestellt.

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Zinndorfer
???
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Hallo Twinanni, ich habe es mal direkt im Text mit einer Kritik und LeseeindrĂŒcken versucht, weil mir das konkreter erschien. Mein Fazit: Du hast nicht allzu viel auf der Gabel.
Gruß Zinndorfer


Überschrift fehlt

Warum gibt es keinen Frieden? Nein, das ist KEINE Überschrift

Bei dieser Frage fĂŒhle ich mich klein, gerade zu winzig, unbedeutend, unerfahren.
Wahrscheinlich bin ich das auch. Das erinnert mich an diesen Spruch "Alle mĂŒssen sterben, ich wahrscheinlich auch ..."
Doch ich möchte, dass meine Stimme einmal in den Wind geworfen, ein Echo entwickelt, welches veraltet, das aus allen Himmelsrichtungen dieser Erde auf euch niederprasselt. Das nach einem zu GROSSEN Vorhaben ...
Eine Echo, so laut, dass die Frage auf ewig in euren Köpfen nachhallt, oder zumindest so lange, bis ich eine Antwort habe. An Selbstbewusstsein mangelt es dir nicht ...

Warum gibt es keinen Frieden? Gut, die Wiederholung

Lange habe ich selbst ĂŒber diese Frage nachgedacht und jeden Beweis der Friedlichkeit gesammelt, als wĂ€re er ein Souvenir aus einer lĂ€ngst vergangenen Zeit. Welche Beweise?
Mittlerweile weiß ich auch den Grund dafĂŒr:
Es gibt keinen Frieden, in keiner einzigen Handlung! Doch keine Beweise? Abgesehen davon wirdÂŽs jetzt sehr unklar, der Geist verwirrt sich ...
Noch nicht einmal dieser Text beinhaltet Frieden, denn er ist aus einem inneren Krieg heraus entstanden.

So wie alle eure Texte?! Völlig zusammenhangslose Überleitung, jetzt nimmt man SPÄTESTENS den Text nicht mehr ernst ...
Treibt nicht eine innere Unruhe euch dazu an zu schreiben, eine Unruhe, die sogar fast schmerzlich werden kann, wenn man ihr nicht nachgibt?
Ja und?

Vielleicht ist der Krieg der Worte der einzig positive.
Er ist und bleibt aber doch ein Krieg.
Ich kann hier keine Ausnahme machen, nur weil ich mittendrin stecke.
In einem Krieg.
Seht es ein, wir leben in keiner Zeit des Friedens.
Ich denke, du meinst das nicht ernst, dann wĂ€re allerdings das Ding aber in der Plauderecke gut aufgehoben, wo laufend solche Fragestellungen in dieser diffusen und vagen Art diskutiert werden - mit einem Essay hat das nichts zu tun, selbst ein Manifest mĂŒsste deutlich besser und prĂ€gnanter geschrieben werden

Um mich herum schaue ich in unzufriedene Gesichter, die neidisch die ZĂ€hne blecken, wenn irgend jemand mehr hat als sie selbst. Wieder eine völlig zusammenhangslose Überleitung auf die Neid-Debatte

Überall treffe ich auf Diskussionen, die keinen Sinn ergeben und trotzdem auf Leben und Tod ausgefochten werden. Geht®s ein bisschen genauer?

Ich fĂŒhle mich unwohl, denn niemand lĂ€chelt mehr und unverbindliche Fragen lösen tödliche Abwehrmechanismen aus... Das kann auch am eigenen Karma liegen ...

Keine Frage: Es ist dunkel und kalt hier geworden, ich spĂŒre es ganz deutlich und bin dankbar fĂŒr die Wenigen, die mit freundlichen Blicken meinen Tag erhellen -
Diejenigen, die nur einmal zu einem Thema mit den Achseln zucken... . Das wird noch dunkler in den nĂ€chsten Monaten; und rein stilistisch sind PĂŒnktchen vor dem Punkt ganz schlecht.

Schon spĂŒre ich Gedanken, die sich in meinen
Hinterkopf
bohren:unklarer Szeneausdruck

Hast du nichts besseres zu tun, als dich ĂŒber die Probleme anderer Menschen zu mokieren?
Ja.

Sollte es euch nicht zu denken geben, dass ich diese Aufgabe anderen voranstelle?
Heißt es nicht, die Lage ist bedenklich?
Aaaaargh.

Ja, dass ist sie auch, schließlich leben wir im Krieg, einem grausamen Krieg des vergessenen Miteinanders. Jajaja ...

Ab in die Plauderecke ... du bist einfach nur im falschen Forum, da kriegst du das richtige Feedback, versprochen ...

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