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Leselupe.de > Gereimtes
Warum ich so stark bin?
Eingestellt am 25. 03. 2001 20:21


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Feder
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Hinterfragst du meine Stärke
Dann sei einem dir bewuĂźt:
Für mich gab es nie ein „Könnte“
Für mich gab es stets „du mußt!“

Selbstachtung trotz vieler Narben
bleibt erhalten auf dem Weg.
Alle Werte, Bilder, Farben,
wenn man zu sich selber steht.

Liebe, Demut, Sehnsucht, Nähe,
ist, was ich nicht steuern kann.
Denn sie prägen meine Seele
schon vom ersten Tage an.

Alle Kraft entspringt dem Geiste
der mich einst hierher gebracht.
Dass ich daraus Vieles leiste,
ist mir wohl vorhergesagt.

Dass ich noch aus Liebe spreche
zeigt doch letztlich eines nur:
Der, der liebt, trägt auch die Zeche,
fĂĽr das Moll wie fĂĽr das Dur.

__________________
copyright by Feder______________________Die Dinge sind nie so, wie sie sind.Sie sind immer das,was man aus ihnen macht.*Jean Anouilh*http://www.feder-online.de

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Brigitte
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Stärke

Morgen Feder,
gefällt mir gut, es ist immer gut, und auch wichtig, wenn man Stärke besitzt, sei es auch nur ein wenig. Vielleicht hat man dann mehr Selbstvertrauen und auch Kraft, Fehlschläge und Enttäuschungen leichter in den Griff zu bekommen.
Für mich gab es selten ein "Könnte", da hieß es auch "Du mußt", dagegen hab ich mich zuerst gestreubt, aber heute sehe ich das anders.

Eine schöne Woche
deine Brigitte
__________________
Brigitte

Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist fĂĽr das Auge unsichtbar.

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Feder
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Hallo, liebe Brigitte,
ich hatte "auĂźer meinen Freunden" nie jemand, der je fĂĽr mich eingestanden hat in wirklich notwendigen Momenten. Dies Gedicht hier entstand, weil noch mehr am Boden liegt - das Wichtigste und ich wurde gefragt, wie ich noch gefĂĽhlvoll reagieren kann, nicht noch mehr zerbreche.

Es ist eine Frage der Dimension, wie weit man am Boden liegt, wenn man selbst zu Tränen nicht mehr imstande ist, weil der Schock zu tief sitzt, wenn man nicht nur sein Herz, sondern seine Seele verloren hat. Außerdem weine ich meine Tränen lieber allein.

Ich wage den Vergleich hinsichtlich Stärke mit einem Ertrinkenden, der alle Kräfte mobilisiert, um nur "über Wasser" zu bleiben. Das kann übermenschlich sein, aber ich bin sicher, wenn die erste Ruhephase eintrifft, wann immer diese auch kommt, wird man zusammenklappen, dann kommt alles nach, was jetzt nicht ausgelebt werden kann, weil die Kraft her muß.

Danke fĂĽr deine lieben Worte!
Deine Feder

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Brigitte
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Morgen, liebe Feder,
von Geburt an ist ja kein Mensch "stark" oder "schwach", das Leben "macht" uns dazu, entweder stark oder schwach. Und es ist immer gut, wenn man in Zeiten innerer Zerrissenheit nicht alleine ist.
Und wenn Du Dich, wie Du schreibst, selbst verloren hast, wenn Du vor lauter Wasser kein Land sahst und versuchst, Dich über Wasser zu halten, so ist das nicht übermenschlich, sondern Deine Stärke, die Dich dazu trieb, wieder nach "oben" zu kommen. Auch wenn Freunde da sind, die hilfreich die Hände ausstrecken, den "größten" Schritt muß man bestimmt alleine tun.
Wir durchlaufen in unserem "kurzen" Leben viele Dimensionen und sie sind gottseidank nicht alle traurigen Ursprungs, sondern auch schön und lebenswert.
Und das wĂĽnsch ich Dir.

Liebe GrĂĽsse
deine Brigitte
__________________
Brigitte

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Feder
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Danke für deine lieben Wünsche Brigitte. Sie tun gut und geben zusätzliche Kraft. Sei dir sicher, was ich mir vornehme, schaffe ich auch – das war Gott sei Dank schon immer so und soll auch so bleiben (mit dem notwendigen Quäntchen Glück neben dem eigenen Antrieb wird es auch weiterhin gelingen).

Man wächst an seinen Aufgaben, man wächst an seinen Fehlern, man wächst an seinen Möglichkeiten und nicht zuletzt wächst man an dem Mut, den man beim ersten entscheidenden Schritt, den man irgendwann im Leben einmal gemacht hat über sich selbst heraus durch die Erkenntnis – es geht. Es geht irgendwie alles, wenn man nur will. Es geht und bringt etwas – uns zu uns selbst zurück und das ist die Plattform, auf die wir eingangs gestellt wurden: ins Leben!

Meine Freunde kennen meine Lebenseinstellung, wissen auch, dass ich mich sehr zurücknehmen kann – beispielsweise für die Freundschaft, beispielsweise für die Liebe, beides schließt Dominanz aus. Versucht irgendein Gegenüber allerdings mit meine eigene Substanz zu nehmen, dann wehre ich mich mit der gleichen Kraft nach vorn, wie ich in der Lage bin, mich zurückzunehmen. Dies – denke ich – ist legitim.

Lieben GruĂź,
deine Feder

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Brigitte
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Du hast ja Recht, Feder, und es bringt nichts, wenn man sich hängen lässt, und man hilft mit der eigenen Stärke bestimmt auch Anderen, Kraft zu schöpfen.

Liebe GrĂĽsse
deine Brigitte
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Brigitte

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