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Leselupe.de > Ungereimtes
Was Menschen hinterlassen
Eingestellt am 16. 02. 2010 00:40


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Nachtigall
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Was Menschen hinterlassen

Manches bleibt liegen
Wie die leeren Hallen
Dort schrie man
Schlagt sie tot
Ein Seidenkleid mintgr├╝n
Unter Ger├Âll vergraben

Die Nacht ist Nagellack
Kuss und Tanz
Mord und Tod

Matroschkas sch├Âne Augen
Tragen ein gemaltes K├Ânigreich
In ihren purpurroten Tr├Ąnen
Liegt Lug und Trug
Zanken sich Jung und Alt

Ein Nachahmungstier
Begraben und vergessen
Im Sandkleid der Zeit

Manches bleibt liegen
F├╝llt wieder Hallen
Mit wei├čen Augen
Kehren Zeit und Mensch zur├╝ck

__________________
Die Sch├Ânheit erkl├Ąrt man nicht, man empfindet sie (Peter Rosegger).



Version vom 16. 02. 2010 00:40

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Heidrun D.
Guest
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Das ist wirklich ein sprachstarkes und tiefsinniges Gedicht!

An einer Stelle w├╝rde ich die "korrekte" Form bevorzugen; sie klingt gottlob auch besser:

quote:
Matroschkas sch├Âne Augen
Tragen ein gemaltes K├Ânigreich
In ihren purpurroten Tr├Ąnen
Liegt Lug und Trug
Zankt sich Alt und Jung
zanken sich Alt und Jung

Was meinst du?

Liebe Gr├╝├če
Heidrun

(Bei Lug & Trug kann es m. E. ruhig so bleiben, weil es sich um einen feststehenden Begriff handelt.)

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Rhea_Gift
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Ich stolper ├╝ber die gleiche Zeile, schlage aber

Zankt Jung und Alt sich

vor...

sonst echt starke Bilder!

LG, Rhea
__________________
...Seele, bist du nun erwacht?...Und sie zittert, und sie lacht allen Himmelssternen zu... (Hesse)

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Nachtigall
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Textverbesserung

@Heidrund und Rhea_Gift

Danke f├╝r Eure konstruktiven Vorschl├Ąge. Dieses "zanken" werde ich noch ein paar mal lesen m├╝ssen, denke aber doch es ist klanglich besser. Das "sich" am Satzende f├╝hlt sich f├╝r mich klanglich nicht so gut an. Mag vielleicht auch Einbildung sein.

Liebe Gr├╝├če
Alma Marie
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Die Sch├Ânheit erkl├Ąrt man nicht, man empfindet sie (Peter Rosegger).

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Rhea_Gift
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Meinet auch eher

zanken Jung und Alt sich

so m├╝sste es gehen - wohl freudscher Heidrunn mit gelsesen Verschreiber

LG, Rhea
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...Seele, bist du nun erwacht?...Und sie zittert, und sie lacht allen Himmelssternen zu... (Hesse)

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