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Leselupe.de > Kindergeschichten
Was Rotschwanz weiter erlebte
Eingestellt am 02. 01. 2002 13:55


Autor
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Christina Telker
Hobbydichter
Registriert: Jan 2002

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Als Rotschwanz am anderen Morgen erwachte, erfreute er sich zwar immer noch an seiner sch├Ânen Wohnung, aber sehr einsam fand er es trotzdem. So nahm er sich vor, sich bei seinem Morgenspaziergang erst einmal in seiner n├Ąheren Umgebung umzusehen. "Rotschwanz hast du gut geschlafen? Wie gef├Ąllt es dir in deiner neuen Wohnung?"lachte vom Baum herab ein Eichh├Ârnchen. "Danke, ich bin ganz zufrieden. Nur etwas einsam ist mir zumute. Bis jetzt waren wir eine Gro├čfamilie." meinte Rotschwanz etwas betr├╝bt. Einen sch├Ânen guten Morgen w├╝nschte auch eine Raupe, die in einem Butterpilz neben dem Fuchsbau ihre Wohnung hatte. "Ebenfalls einen sch├Ânen gutenTag" gr├╝├čte F├╝chschen zur├╝ck. Der Weg f├╝hrte ihn weiter an den Beeren und Fr├╝chten des Waldes vorbei, von denen Rotschwanz hier und da naschte um dem Magen etwas fressbares anzubieten. Pl├Âtzlich h├Ârte er ein leises Wimmern, das aus einem tiefen Dickicht drang. Neugierig geworden n├Ąherte er sich diesem Ger├Ąusch und sah vor sich einen jungen Fuchs. "Warum bist du denn so traurig?" fragte Rotschwanz sein gegen├╝ber. "Meine Mutter hat der J├Ąger geschossen und meine Geschwister sind vor Schreck in alle Winde fortgelaufen." kam sch├╝chtern die Antwort. "Wenn du m├Âchtest, kannst du bei mir wohnen" schlug Rotschwanz vor "ich habe seit gestern eine eigene Wohnung und alleine hatte es mir sowieso nicht gefallen." "Gerne komme ich mit zu dir!" anwortete der kleine Fuchs. "Wie hei├čt du eigentlich?" frug nun Rotschwanz und stellte sich vor. "Ich bin Wuschel, so nannte mich meine Mutter immer." "Gut Wuschel, dann komm erst einmal mit, damit ich dir unser Heim zeigen kann" Nun trabten zwei davon und hatten sich viel zu erz├Ąhlen. Erst nach einer Weilemerkte Rotschwanz, das Wuschel ein M├Ądchen war, was ihn dann besonders freute. "Willst du als meine Frau bei mir leben?" frug er sogleich. "Aber gerne, dann k├Ânnen wir ja f├╝r immer zusammen bleiben." Wuschel strahlte aus ganzem Herzen. Schnell sprach sich diese gute Nachricht im walde herum, das Eichh├Ârnchen kam auch als erstes zum gratulieren und brachte sogar etwas von seinem Wintervorrat mit. Unsere beiden F├╝chse lebten in guter Nachbarschaft mit den anderen Waldtieren. Sie ern├Ąhrten sich vorwiegend von K├Ąfern. Manchmal ging Rotschwanz auch Fische fangen. Als ein jahr vergangen war, war aus zwei F├╝chsen wieder eine kleine familie geworden.
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Witbuh

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