Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, mĂŒssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5438
Themen:   92209
Momentan online:
482 Gäste und 12 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Tagebuch - Diary
Was bedeutet es zu sterben?
Eingestellt am 05. 01. 2002 16:24


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Magic Magor
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Oct 2001

Werke: 5
Kommentare: 69
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Magic Magor eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
Tod

Was bedeutet es zu sterben?

Die Frage nach dem Tod, und dessen Bedeutung ist eng verknĂŒpft mit der Frage nach dem Leben? Was ist das Leben, dessen Ende der Tod ist?
Im biologischen Sinne ist das Leben das Funktionieren meiner körperlichen Funktionen und der Tod der Zeitpunkt wenn selbige aufhören zu funktionieren. Wie eine Maschine bei der man den Stecker zieht.
Aber was ist das Leben und der Tod fĂŒr mich, den Menschen?
Manche Menschen sagen das Leben ist eine PrĂŒfung, manche sagen es ist eine Qual. Andere wieder sagen das Leben ist ein Spiel und voller Überraschung. Aber eines ist allen Menschen gemeinsam. Wir hĂ€ngen am Leben. Wir lieben es und wollen es nicht verlieren. Jeder Mensch ist einzigartig und so ist auch jedes Leben einzigartig. Stellen wir uns das Leben als ein TheaterstĂŒck vor. Die Kindheit nach der Geburt ist der erste Akt. Es folgt die PubertĂ€t und die Phase als Erwachsener. Und am Ende? Kurz bevor der Vorhang fĂ€llt kommt es zum Höhepunkt. Der Höhepunkt im Leben muß nicht wie beim Theater am Ende kommen aber meistens kommt die Erkenntnis was der Höhepunkt im Leben ist erst am Ende. Und wenn wir aus dem Theater gehen sagen wir ob wir das StĂŒck gut fanden oder nicht. Ein jeder Mensch hat die Möglichkeit sein eigenes StĂŒck zu schreiben so wie er es gerne möchte. Es liegt an uns wie gut es wird.
Und der Tod? Die Angst vor dem Tod ist menschlich. Doch er ist unausweichlich und kommt. Auch wenn wir versuchen ihn so lange wie möglich heraus zu zögern wissen wir doch das wir ihm nicht entkommen können. Aber ein StĂŒck wird nicht unbedingt besser nur weil es lĂ€nger ist als andere.
Zu sterben bedeutet fĂŒr mich einen Schlußstrich unter mein Leben zu setzen und das StĂŒck, das mein Leben war zu beenden und der Kritik der Zuschauer auszusetzen.

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Magic Magor
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Oct 2001

Werke: 5
Kommentare: 69
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Magic Magor eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
Zuhause

Was ist zuhause?
Wo bin ich zuhause?

Zuhause bin ich dort wo ich, ich bin.
Wo ich frei bin, von allen ZwÀngen.
Wo ich alleine sein kann.
Wo mir niemand sagt wie ich mich zu verhalten habe.
Wo ich das sagen kann was ich denke, was ich fĂŒhle.
Wo ich mich nicht mehr selber in eine Richtung drÀnge.
Wo ich mich selber besiegt habe.
Dort wo ich Mensch sein kann bin ich zuhause.
Und wenn ich zuhause bin, bin ich Mensch geworden.

Aber wo ist dieser Ort?
Ich bin immer noch auf der Suche danach.

Bearbeiten/Löschen    


Magic Magor
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Oct 2001

Werke: 5
Kommentare: 69
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Magic Magor eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
Politik

Politiker

Geschaffen von der Gesellschaft, um zu ĂŒberleben.
Um zu nehmen und gerecht wieder zu geben.
Nun sitzt er hoch oben auf dem Thron der Macht.
Und blickt hinab, voll Angst, in den dunklen Schacht.

Angst hat er, vor dem tiefen Fall hinab.
Er krallt sich fest, gibt nichts mehr ab,
von seiner großen Macht,
die er errungen in tiefster Nacht.

Endlos ist der Schacht, ohne Boden.
Er muß bleiben, dort droben.
Einsam ist es auf dem Gipfel,
vom Volk erblickt er keinen Zipfel.

Geehrt und gehaßt wird er,
und verlangt nach immer mehr.
Wir haben verlernt selber gehen,
unser FĂŒhrer ist er, ohne zu sehen.

Bearbeiten/Löschen    


Magic Magor
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Oct 2001

Werke: 5
Kommentare: 69
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Magic Magor eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
AuslÀnder

AuslÀnder

Menschen vergessen ab und an,
Ein AuslÀnder ist auch ein Mann.
Als Mensch, wie wir es alle sind,
hat auch sein Leben einen Sinn.

NationalitÀt ist nicht wichtig,
erkennt man es erst richtig.
Ist er auch nicht so wie wir,
hilft er doch auch dir.

Allein unter Fremden ist es nicht einfach,
zu finden was dein Herz entfacht.
Möglich ist es allemal,
trotz endloser Qual.

Der Mensch wird als Mensch geliebt,
und nicht nach Rasse ausgesiebt.
Denn welche Sinn macht die Rasse,
wir alle haben eine gewisse Klasse.

Bearbeiten/Löschen    


Gegge
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Magic Magor,

Der erste Teil deines Textes ist etwas ausschweifend und könnte meiner Meinung nach etwas gekĂŒrzt werden.

quote:
... Und wenn wir aus dem Theater gehen sagen wir ob wir das StĂŒck gut fanden oder nicht.

Hier fehlte ein "wir"
quote:

Ein jeder Mensch hat die Möglichkeit sein eigenes StĂŒck zu schreiben so wie er es gerne möchte. Es liegt an uns wie gut es wird.

Hat wirklich jeder diese Möglichkeit? Liegt es wirklich an uns?
quote:

Aber ein StĂŒck wird nicht unbedingt besser nur weil es lĂ€nger ist als andere.

Der Vergleich gefÀllt mir sehr.
quote:
Zu sterben bedeutet fĂŒr mich einen Schlußstrich unter mein Leben zu setzen und das StĂŒck, das mein Leben war zu beenden und der Kritik der ĂŒbrigen Menschen auszusetzen.

Zu sterben bedeutet fĂŒr mich den Roman, der mein Leben war, zu beenden und der Kritik des Lesers auszusetzen. (fĂ€nde ich noch besser)

Gruß gegge

Bearbeiten/Löschen    


Magic Magor
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Oct 2001

Werke: 5
Kommentare: 69
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Magic Magor eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Danke Gegge fĂŒr die Antwort.

Hm... schon möglich das man ihn kĂŒrzen kann. Nur wo?

Nun zu deinen Zitaten:

1. Danke, passiert mir schon mal, ist behoben.

2. Ja meiner Meinung liegt es primĂ€r an uns was wir aus unserem Leben machen. Wir werden nie das perfekte StĂŒck schreiben können, aber solange wir uns darum bemĂŒhen ist es in Ordnung.

3. Finde ich schön das er dir gefÀllt, mir nÀmlich auch *g*

4. Man kann das Leben auch als Roman ansehen, nur habe ich vorher den Vergleich mit einem TheaterstĂŒck gezogen daher wĂ€re es unsinning jetzt das Leben einen Roman zu nennen. Aber im Grunde sagen beide Stellen das gleiche aus.

Bearbeiten/Löschen    


ZurĂŒck zu:  Tagebuch - Diary Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!