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Leselupe.de > Gereimtes
Was bleibt
Eingestellt am 28. 03. 2005 21:28


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Tulpe
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Was bleibt…

entflog berauschend
aus deinen Poren,
legte sich als ein
Hauch auf meinen Körper
als der heimlich die Sehnsucht
erhaschte, die zuvor
auf deiner Haut
nach ihrem Ziel suchte.
Und so nehme ich dich
verborgen mit in den Schlaf,
und genieĂźe mit meinen Sinnen
den Duft unserer Zeit,
bis du verflogen bist…


Was bleibt… ( Original)

entflog berauschend
aus deinen Poren,
legte sich als eine
Gänsehaut auf meinen
Körper, der bebte,
als er heimlich die Sehsucht
erhaschte, die zuvor
auf deiner Haut
nach seinem Ziel suchte.
Und so nehme ich dich
versteckt mit in den Schlaf,
und genieĂźe mit meinen Sinn
deine duftende Anwesenheit,
bis du verflogen bist…





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San Martin
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Liebe Tulpe,

hier ein paar Gedanken:

Bei "legte sich als eine Gänsehaut auf meinen Körper, der bebte" finde ich diesen Nach/Einschub "der bebte" rhythmusstörend. Das Bild der Gänsehaut selbst reißt mich aus der poetischen Atmosphäre... ich fände eine Umschreibung der Gänsehaut passender. "Verborgen" fände ich besser "versteckt", weil ersteres lyrischer ist. "Versteckt" hat so einen abrupten Klang. "und genieße mit meinen Sinn" - mit deinen SinnEN? "Anwesenheit" ist ein Wort, das an Beamtendeutsch erinnert... wenn du möglichst poetisch bleiben möchtest, dann probier vielleicht mal ein anderes Wort... "bis du verflogen bist" gefällt mir sehr gut.

Martin.
__________________
"I still can remember the way that you smiled on the fifth day of May in the drizzling rain."

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Tulpe
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Hallo San Martin

Vielen Dank für deine Hilfe. Habe soweit deine Ratschläge angenommen, doch bei dem Wort Anwesehheit muss ich noch etwas nachdenken.In diesem Gedicht spreche ich halt speziell nur den Duft an. Werde es aber noch bearbeiten und danke dir sehr.
Tulpe

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San Martin
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"Hauch" gefällt mir.

Du hast 2 kleine Tippfehler: "legte sich als einen Hauch" und "SehNsucht"
__________________
"I still can remember the way that you smiled on the fifth day of May in the drizzling rain."

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Stern
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Liebe Tulpe,

wie wäre "Gegenwart" statt "Anwesenheit"? Könnte natürlich einer kommen und sagen, es klänge grammatikalisch... Ich fände es vom Klang her schöner.

Wenn ich noch ein bisschen mitmischen darf: das "ein" vor Hauch wĂĽrde ich streichen und aus "als er heimlich" "der heimlich" machen. Beides, weil es den Satz schlichter und damit, wie Martin schreibt, "poetischer" macht - fĂĽr meinen Geschmack.

Bei "seinem Ziel" stocke ich immer wieder und frage mich, ob es nicht "ihrem"(bezogen auf Sehnsucht) heissen müßte. Da verwischt sich etwas, eben weil der Satz so lang wird - kann auch sein, dass du dich auf "Körper" beziehst und "seinem" stimmt(?).

Trotzdem: ein leichter Hauch von Sinnlichkeit, der mich beim Lesen streift. Schön.

Liebe GrĂĽĂźe,

Stern *

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Tulpe
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Hallo lieber Stern

Auch dir vielen Dank für die großartige hilfe. Bin auch deinen Ratschlägen gefolgt, doch bei der Anwesenheit stocke ich immer noch. Denn, auch mir ist aufgefallen, nach San Martins antwort, dass Gegenwart nicht passt, auch vom Klang her. Aber auch vom Sinn her nicht so recht passt. Denn anwesend ist ja niemand außer ein duft. Also passt" Anwesenheit" sowie das Wort " Gegenwart" nicht.
Hm, also ich bin mir ziemlich unsicher, aber ich denke das mir noch etwas einfällt.

Danke dir und grĂĽĂźe dich
Tulpe

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