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Leselupe.de > Ungereimtes
Was bleibt
Eingestellt am 21. 02. 2010 17:59


Autor
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preussenprinz
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Was bleibt

Ich lebe mit dem Tod
Deinem Tod
Ein Tod auf Raten
Geboren um zu sterben
Fr√ľh zu sterben

Ich gab dieses Leben
Du bist mein Kind
Bin ich Schuld
An deiner Last
Die wir verdrängen

Ich sehe den Kampf
Leben auf dem R√ľckzug
Keine Hoffnung
Nur Niederlagen
Doch du bist stark

Du genießt was bleibt
Du kämpfst
Du lachst
Und ich begreife
Du lebst dein Leben

Es ist k√ľrzer
Braucht keine Medizin
Sondern Liebe
Denn wir haben wenig Zeit
Aber die bleibt uns

Wir nutzen sie
Und gehen diesen Weg
Wir entdecken
Die Schönheit des Moments
In gemeinsamer Zeit

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Beba
Guest
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Hallo pp,

vielleicht solltest du zu deinen Texten den Zusatz "Kritik nicht erw√ľnscht" hinzuf√ľgen. Du gehst nicht auf sie ein, sondern wehrst sie lediglich ab. Wenn mehrere Leser zu √§hnlicher Meinung √ľber deinen Text kommen, dann k√∂nnte immerhin etwas dran sein. Und dann solltest du das nicht wie eine beleidigte Diva nehmen, sondern dankbar daf√ľr sein, dass man sich mit deinem Text befasst hat. Das n√§mlich ist, soweit ich es verstehe, der Sinn dieses Forums. Aber vielleicht m√∂chtest du dich ja nur feiern lassen, was immerhin dein Text/Beitragsverh√§ltnis von 7/26 erkl√§ren w√ľrde. Aber um gefeiert zu werden, muss man auch etwas vorweisen. Und das hast du mit diesem Text in meinen Augen eben nicht getan.

quote:
beba
zu lyrik siehe oben, zu bildsprache siehe unten.
das geht auch ganz anders, √ľber begrifflichkeit.

Merkw√ľrdige Art, mit Kritik umzugehen und mit dem Leser, der Kritik angebracht hat, zu kommunizieren.

Ich werde mir das in Zukunft ersparen!

Ciao,
Bernd

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preussenprinz
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hallo beba

wo ist das problem

quote:
danke f√ľr eure meinung. kurz meine dazu.

was ist daran komisch?

ich freue mich, wenn jemand sich mit meinen buchstaben auseinandersetzt. sollte mein danke doch auch ausdr√ľcken.
feiern ist nicht mein thema. da gibt es andere foren.
kenne ich, hatte ich.
konkrete verbesserungshinweise sind besonders gerne gesehen.
dass der kritiker aushalten muss, dass ich auch gegenhalt, ist teil des ganzen. das was du mir vorwirfst, praktizierst du gerade.

also, du kannst gerne meine sätze auseinadernehmen. weniger interesse habe ich an allgemeinen einweisungen, was was zu sein hat.
hier bin nicht ich f√ľr den kritiker mit meinem werk wichtig, sondern mittl zum zweck eigener darstellung
sei ihm unbenommen, meine meinung dazu auch.
bei dir war sie kurz, weil sich die antwort bei den anderen auflöste und dort besser aufgehoben war. wenn du walther beiplichtest, reicht es ja walther zu antworten.
vg
pp

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Rhea_Gift
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Hi Ralf,

ich steh hier zwischen den Parteien - mir ist dein Gedicht auch zu sehr Prosa, es hat was von Tagebucheintrag mit Umbr√ľchen - und das sage ich, obwohl ich was Formales angeht, mit Walther nicht immer konform gehe
Dein Text ber√ľhrt inhaltlich sehr - aber es ist wirklich bis auf Satzverk√ľrzung und Umbruch frei von jeglicher lyrischer Form.
Dagegen habe ich mit deinen Wortbedeutungen keine Probleme - z.B. l√§uft das langsame Sterben t√§glich einfach durch, nicht in abgesetzten Raten. Die Vorstellung des Todes dagegen kommt angesichts des mal mehr mal weniger beschleunigten Sterbens "auf Raten" und diese Vorstellung des Todes eines geliebten Menschen ist verk√ľrzt auf das Bild "Tod auf Raten" - denn am Ende steht das Ergebnis der Raten - der bef√ľrchtete tats√§chliche Tod. Daher hab ich kein Problem damit.

Wenn ich eine Waschmaschine auf sagen wir Spar-Raten kaufe und sie erst am Ende kriege (statt wie sonst √ľblich direkt), kauf ich trotzdem mit jeder Rate nicht die Vorstellung der Waschmaschine oder eine werdende Waschmaschine, sondern die tats√§chliche Waschmaschine am Ende. Entschuldige das profane Beispiel... Die Vorstellung von... etwas in der Zukunft wird ja nun wirklich oft auf das tats√§chliche Ergebnis verk√ľrzt im Sprachgebrauch (philosophisch zwar ungenau, aber so genau ist Sprache im Gebrauch eben nicht)

Ich habe deinen Text zuerst weder bewertet, noch kommentiert, da ich nicht wusste, wie ich es bewerten soll - da er au√üerhalb der Lyrik steht, wie ich finde - also kann ich ihn auch nicht lyrisch bewerten. Also habe ich gar nicht gewertet und erst mal den Inhalt wirken lassen... ich hatte schon √ľber ne Mail an dich nachgedacht... da ich nun hier das alles lese, kann ichs auch hier sagen... nicht √ľbel nehmen, aber ich denke, Prosalyrik ist das wirklich auch nicht mehr.
Aber ein sehr sch√∂ner, ber√ľhrender Text!

LG, Rhea
__________________
...Seele, bist du nun erwacht?...Und sie zittert, und sie lacht allen Himmelssternen zu... (Hesse)

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Rhea_Gift
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Uaaah, sprry pp, nat√ľrlich - da ich euch beide knapp hintereinander gelesen habe, diese Verwechslung - verzeih!

quote:
Die Vorstellung des Todes dagegen kommt angesichts des mal mehr mal weniger beschleunigten Sterbens "auf Raten" und diese Vorstellung des Todes eines geliebten Menschen ist verk√ľrzt auf das Bild "Tod auf Raten" - denn am Ende steht das Ergebnis der Raten - der bef√ľrchtete tats√§chliche Tod. Daher hab ich kein Problem damit.

>>damit meinte ich genau, was du sagtest - nämlich die ständige Konfrontation mit drohendem Tod, sobald das Sterben sich zu beschleunigen scheint - da erwiesenermaßen Vorstellungen vom nahenden/drohenden Tod eines geliebten Menschen ähnliches auslösen wie der tatsächliche, sehe ich kein Problem im Tod auf Raten Bild.
Die Waschmaschine wohl nicht sooo passend gewählt als Beispiel, naja...

Und ja, durch die Wiederholung der Vorstellung tritt Verarbeitung ein, bevor der Tod tatsächlich eintritt - ähnlich verarbeiten Liebende ihre Trennung manchmal vor der Trennung - in dem sie sich gedanklich lange damit auseinandersetzen, was Trennung bedeutet, sich langsam entlieben.

Trotzalledem - wenn die Tatsache eintritt und realisiert wird mit der Zeit, dass es eben nicht mehr nur die Vorstellung ist - dann kommen die Emotionen trotzdem stark (es sei denn, das Entlieben hat tatsächlich ganz geklappt) - vielleicht auch stärker als gedacht... wenn es wirklich um geliebte Menschen geht, fehlt zwar der akute Schock vielleicht durch die Vorarbeit - aber er wird kommen - zeitverzögert. Garantiert!
Denn √§hnlich ist nicht gleich - und diese Unterschied wird extrem auff√§llig zu bemerken sein... daher wird, so lang der Tod nicht eintritt, dein Gedicht so enden k√∂nnen - doch dann m√ľsste ein neues folgen - n√§mlich eins √ľber das "danach" - das wird nicht unbedingt so friedlich enden...
Erst nach wiederum Jahren danach vielleicht...

LG, Rhea
__________________
...Seele, bist du nun erwacht?...Und sie zittert, und sie lacht allen Himmelssternen zu... (Hesse)

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Zeder
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Hallo preussenprinz,

nur ein verk√ľrzter Vorschlag:

Was bleibt

Ich lebe mit deinem Tod
Ein Tod auf Raten
Geboren um zu sterben

Ich gab dieses Leben
Du bist mein Kind
Bin ich Schuld

Ich sehe deinen Kampf
Du bist stark
Du genießt was bleibt
Du lebst dein Leben

Brauchst keine Medizin
Sondern Liebe

Wir entdecken
Die Schönheit des Moments
In gemeinsamer Zeit

Gr√ľ√üe von Zeder

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