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Leselupe.de > Gereimtes
Was ist passiert?
Eingestellt am 15. 02. 2004 22:19


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kleines Licht
???
Registriert: Dec 2003

Werke: 30
Kommentare: 26
Die besten Werke
 
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GewohnheitsmĂ€ĂŸiges Treiben
lÀuft und lÀuft
bis die Zeit unsere
TrĂ€ume verflĂŒssigt
und unsere Liebe nur noch
gefrorene Photographie
widerspiegelt
Hohe Mauern umgeben die
selbstgesetzten Grenzen
die niemand zu ĂŒberschreiten wagt
Der Alltag erstickt
am möbiliertem Leben
wo alles seinen Platz und
Bestimmung hat
Zwischen deinen und
meinen Worten liegen
hunderte von schalldichten
Stockwerken
Keiner hört das
Echo des anderen
Wo bist du

bist


du?




__________________
Jahrzehnte eines Lebens sind ein verschwindender Moment im Strom der Zeit, und dennoch Wirklichkeit. Deswegen werfe ich mein ganzes Leben in jeden vorbeifliegenden Augenblick.

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bonanza
Guest
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kleines licht

Du beschreibst in einer einfachen Form eine alltÀgliche
Wirklichkeit.
In einer Gesellschaft, in welcher fast jede zweite Ehe geschieden wird -

Dein Gedicht ist eine treffende Zustandsbeschreibung.

Schlicht und zutreffend.

Und der Titel paßt famos!


bonanza

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Venus
HĂ€ufig gelesener Autor
Registriert: Oct 2003

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Also, du (!) wenn nicht bald deinen nick Ànderst!!

Das ist wieder eine ordentliche Leuchte, wirklich!! Ich gratulier dir!

In diesem Werk arbeitest du erneut mit sehr eindringlichen Metaphern (das hat mich schon mal zu dir gezogen).

Bitte, großes Licht, darf ich dir meine Meinung erzĂ€hlen?

FĂŒr mich genĂŒgen Metaphern und Reduziertheit. Das Arbeiten mit diesen erĂŒbrigt eigentlich die rein feststellende Sprache. Mehr noch, das eine versucht dann eher das andere aufzuheben. Also, du arbeitest mit etwas, das mein Unterbewußtsein anregt, weil ich ja fast gezwungen bin, mich darauf einzulassen, um deinen Worten ĂŒberhaupt nahe genug zu kommen. Und dann schubst du mich ein bisschen aus „meinem“ entstanden Bild, weil du soviel dazu erklĂ€rst.

Ein gutes Beispiel wÀre dein Satz:
Unsere Liebe beschrÀnkt
sich in der Gefrorenheit
der Photographie

Der Gedanke ist (verzeih!) geil!
Doch du gibst ihm (fĂŒr mich) „zu viel BlĂŒmchen mit auf den Weg“.

Bitte, darf ich dir mal, anhand deines (wundervollen!) Werkes erklÀren, was und wie ich das meine.
Ich hoffe, ich hab mich nicht missverstĂ€ndlich ausgedrĂŒckt und du bist mir nicht böse.

gewohnheitsmĂ€ĂŸiges treiben
lÀuft sich selbst davon
die zeit verflĂŒssigt unsere trĂ€ume
niemand wagt gesetztes
zu ĂŒberschreiten
unsere liebe beschrÀnkt sich
in gefrorener photographie
der alltag nur noch möbiliert
zwischen deinen und meinen
worten liegen stockwerke
und keiner hört
das echo


Ganz herzliche GrĂŒĂŸe,
Venus
__________________
den wind im rĂŒcken, sterb ich mich ein
in den großpassat -
und lebe erst recht

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kleines Licht
???
Registriert: Dec 2003

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Böseeeee ;-)

Ach quatsch, bin dir nicht böse. Im Gegenteil, es ist ein guter Denkanstoss. Man hat mir schonmal gesagt, das ich bei den Liebesgedichten ganz gut bin, aber dafĂŒr solche dann, wie du auch so schön sagtest, zu blumig sind. Also werd ich mir deinen Ratschlag zu Herzen nehmen und es die Tage nochmal ĂŒberarbeiten und ein wenig mehr "Unkraut" einarbeiten

Lieben Gruß zurĂŒck an euch beide

das etwas grĂ¶ĂŸere Licht
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Venus
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Danke!

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Venus
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Registriert: Oct 2003

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Liebes großes Licht,
ich hab ganz vergessen und möchte es bitte nochmal betonen!
Dies ist natĂŒrlich nur meine ganz persönliche Vorliebe, Gedichte zu lesen. Das muss auch gar nichts heißen!
Du verstehst mich, hm?

Herzliche GrĂŒĂŸe,
Venus
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