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Leselupe.de > Gereimtes
Was war es nur?
Eingestellt am 16. 12. 2000 23:15


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Brigitte
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Registriert: Dec 2000

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Ab Abend gehst du zu Bett, doch der Schlaf der bleibt aus.
Es ist ruhig im Zimmer, nur der Wind pfeift ums Haus.
Die Zeiger der Uhr gehen auf Mitternacht zu,
aber die Gedanken die dich quÀlen lassen dir keine Ruh.

Heute Morgen, da war noch so schön der Tag
und du wußtest noch nicht, was er dir bringen mag.
Heute Morgen da warst du noch lustig und froh
und dachtest es blieb bis zum Abend so.

Doch was war es, was dich ganz plötzlich traurig macht,
was dich nicht schlafen lĂ€ĂŸt heut Nacht?
War es die Erkenntnis, du hast heut versagt
und jeder hat sich spĂ€ter ĂŒber dich beklagt?

Vielleicht war es die Arbeit, die dir heute mißlang
und du mußtest wieder fangen von Vorne an?
Du wurdest nervös, hast sogar geweint
und keiner war da, der es gut mit dir meint?

War es ein Streit, der in Gedanken dich versetzte,
weil deine beste Freundin dich mit Worten verletzte,
du suchst nach dem Grund, was euch entzweit haben kann
und findest die Schuld bei dir schließlich dann.

Oder war es ein Brief, der nach so langer Zeit
dich endlich erreichte aus der Ferne gar weit?
Du last seinen Inhalt wohl einmal und mehr
und die Worte liegen nun auf dem Herzen dir schwer?

Es könnte auch sein dass dich traurig macht,
was du getrÀumt hast vergangene Nacht.
Du trÀumtest von lÀngst vergangenen Tagen
und nun tust du dich mit der Erinnerung plagen.

Was immer es auch ist, was dich traurig macht,
was dich nicht schlafen lĂ€ĂŸt heut Nacht,
damit mußt du wohl selber fertig werden,
denn jeder hat seine Sorgen auf Erden.


__________________
Brigitte

Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist fĂŒr das Auge unsichtbar.

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Feder
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Hallo Brigitte,
seelisches Tief ist es wohl, was du hier beschreibst. Wenn du selbst die Antwort nicht kennst, beschreibt es doch, dass du Ziele aus den Augen verloren hast oder aber ein ganz bestimmtes sich in Luft auflöste. Wir haben alle einmal solche Tage unbestimmter Traurigkeit. Meist aber bergen sie einen ganz bestimmten wunden Punkt. Den zu finden ist manchmal nicht leicht, weil man vielleicht sich selbst etwas eingestehen muss. Dieses EingestÀndnis ist aber wichtig, damit man schnell wieder die Sonne sieht.

Der Inhalt des Gedichtes regt zum Nachdenken an und damit hast du viel erreicht; du hörst, dass es auch anderen manchmal so gehen kann. Dies zeigt eins: man ist nicht allein. Das ist doch ein Anfang fĂŒr ein LĂ€cheln, oder?

Lb. Gruß,
Feder

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Brigitte
AutorenanwÀrter
Registriert: Dec 2000

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Hallo Feder,
Hallo Jutta,
es freut mich, dass Ihr auf mein Gedicht geantwortet habt.
Als ich es vor knapp 28 Jahren schrieb, hatte ich so eine traurige Zeit, und natĂŒrlich spielte dabei ein Mann eine Rolle, in den ich sehr verliebt war, aber fĂŒr ihn war ich eben nur seine SchĂŒlerin. Beruflich hatte ich auch so meine Anlaufschwierigkeiten und meine beste Freundin hatte sich damals auch nicht korrekt verhalten, alles Dinge, die einen manchmal nicht schlafen lassen. Und dann kommen die Erinnerungen.
Mit meinen Eltern konnte ich damals nicht darĂŒber reden, dass ich mich in einen Lehrer verliebt hatte. Ich habe zwar einige Freundinnen, aber wir wohnten zu weit auseinander, um uns oft zu sehen. Du hast ja Recht Jutta, man sollte auch wenn man traurig ist an etwas schönes denken.
Aber damals habe ich lange gebraucht, um ein bestimmtes Bild zu verdrÀngen.
Jetzt bin ich schon seit Jahren glĂŒcklich verheiratet, aber ich erinnere mich noch oft an frĂŒher, nur tut es heute nicht mehr weh.

Viele GrĂŒsse Brigitte
__________________
Brigitte

Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist fĂŒr das Auge unsichtbar.

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