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Leselupe.de > Ungereimtes
Weh
Eingestellt am 18. 05. 2005 12:33


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Vera-Lena
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Weh

(f├╝r lara)


Noch trug ich ihn im Haar,
den Abglanz deiner Glieder
dies eine Linienbild,
gemalt aus Tau und Traum,
Netzwerke wei├čen Lichts.

Und trug ihn noch mit mir,
als jenes bittre Tuch
dich zur Spirale bog,
und scheppernd kristallin
dein Blut in jeder Windung schrie,
dein Mund die roten W├╝rfel
zu jener H├Âhe bog,
von der du nichts erhoffst.

Zersprang ich nicht
in graue Tetraeder?
Und male fort und fort
dein einstig Bild
auf dunkelrote T├╝cher?


(1966)




__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

Version vom 18. 05. 2005 12:33
Version vom 13. 05. 2012 17:43

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nikita
Guest
Registriert: Not Yet

wow !!!!!!!!!!!!

"gemalt aus Tau und Traum, Netzwerke s├╝├čen Lichts."

das ist echt obergeil !

ich liebe diese "art" (ja - kunst ist das allemal)
von worten ... wie bilder ...
netzwerke s├╝├čen lichts .... das kribbelt rauf und runter

sch├Ânsch├Ânsch├Ân
so das ich
es klauen
k├Ânnte ...

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Vera-Lena
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Liebe lara,

insgesamt kann man es leider nicht einfach so aufnehmen, aber einzelne Worte, wie "Netzwerke s├╝├čen Lichts", wenn das eimal in Deinen Kontext passen sollte....
Bis dahin hast Du n├Ąmlich vergessen, dass Du das mal irgendwo gelesen hast und dann kommt es als Dein eigener Gedanke zu Dir. Ich h├Ątte nichts dagegen. Einzelne W├Ârter sind immer f├╝r alle da. Erst ab f├╝nf Worten im Zusammenhang spricht man von Plagiat.

Na, ich wei├č ja, dass du das nicht wortw├Ârtlich so meinst mit dem Klauen.

Ein Text vor vielen Jahren aus Schmerzen geboren, wie freut es mich, dass er Dich so "kribbelnd" erreichen kann.

Danke f├╝r Deine erfrischende Antwort!

Dir eine gute Zeit!

Liebe Gr├╝├če von Vera-Lena


__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Inge Anna
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Weh

Liebe Vera-Lena,
ob man Schmerz - oder zumindest ein Teil davon - nachempfinden, mittragen kann? Ich denke, ja. Tiefgehend - Zeilen, die mich stark ber├╝hren.
Liebe Gr├╝├če zu Dir von
Inge Anna
__________________
Die ├╝ber Nacht sich umgestellt, zu jedem Staate sich bekennen, das sind die Praktiker der Welt; man kann sie auch Halunken nennen.
(Heinrich Heine)

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Vera-Lena
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Liebe Inge Anna,

oh doch, Schmerzen kann ein Mensch mitempfinden, durchaus, denke ich auch. Ich h├Ątte den Text auch nicht gepostet, wenn er nicht schon so weit zur├╝ckl├Ąge, so dass ich diese Schmerzen eher als eine Erinnerung erlebe und nicht mehr so sehr mit der damaligen Wucht.

Danke f├╝r Deine liebe Antwort!

Dir alles Gute!
Vera-Lena
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