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Leselupe.de > Gereimtes
Wehn.acht.Lei.den
Eingestellt am 23. 05. 2009 17:48


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HerbertH
???
Registriert: May 2007

Werke: 860
Kommentare: 6461
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W arum hast Du mir nichts gesagt?
E gal, ich hab es doch erfahren,
H erbeigerufen von den Laren.
N un hab ich mich hierher gewagt.

A ch h├Ątt' ich eher Dich gefragt.
C him├Ąren, die wie Schatten waren,
H eut kauern sie an Euren Bahren,
T ribut zu fordern, der mich plagt.

L aszive R├Ąume durft' ich teilen,
E h Du verbotest nur zu tr├Ąumen,
I n Deinen Armen zu verweilen.

D u wolltest nie etwas vers├Ąumen,
E in Kind konnt' Deinen Schmerz nicht heilen.
N un ruht Ihr bei Kastanienb├Ąumen.

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label
Guest
Registriert: Not Yet

Alle Achtung lieber Herbert H.

ich habe zwar ein bisschen gebraucht bis ich Titel und Inhalt zusammenf├╝gen konnte, jetzt wei├č ich meine Hochachtung vor deiner Leistung gar nicht angemessen auszudr├╝cken.

Ich lese
die Frau und das Kind ist bei der Geburt verstorben.
Sie hatte schon einmal ein Kind verloren und wusste dass eine weitere Schwangerschaft f├╝r sie gef├Ąhrlich sei.

Sie hat dem Lyri nichts gesagt, er nichts gefragt, obwohl er eine Ahnung hatte (Chim├Ąren)

Mit den Laren meinst du r├Âmische Schutzgeister, oder im ├╝bertragenem Sinn medizinische Hilfe?

Meisterlich, die Anfangsbuchstaben, die das Gedicht ultraverk├╝rzt beschreibt.

hier liese sich Wehennacht Leiden oder Wehen acht Leiden lesen


gro├čartige Leistung

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HerbertH
???
Registriert: May 2007

Werke: 860
Kommentare: 6461
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Hallo Label,

Deine Lesart trifft fast genau, was ich mit dem Gedicht ausdr├╝cken wollte . Die Laren sind die r├Âmischen Schutzgeister von Familien und speziellen Pl├Ątzen, u.a. Wegkreuzungen. Es gibt ├╝brigens noch eine Deutung "Weh-Nacht (er)leiden", die die Situation des Lyri am Grab mit ins Spiel bringt. Ich habe das Ganze bewu├čt etwas offen gelassen, weil es die Imagination der oder des Lesenden anregen mag, was mir bei Dir scheinbar gut gelungen ist .

Vielen Dank f├╝r die lobenden Worte und den ausf├╝hrlichen Kommentar, ich wei├č das zu sch├Ątzen.

Liebe Gr├╝├če

Herbert

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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

Lieber Herbert,

das ist wirklich sehr gelungen. - Ein Sonett, in Kombination mit einem Akrostichon, ist sicherlich schwierig, zumal es ├╝berhaupt nicht reimgezwungen auf mich wirkt, sondern eher leichtf├╝├čig daherkommt.

Am besten gef├Ąllt mir:

quote:
C him├Ąren, die wie Schatten waren,

denn ich habe eine ausgepr├Ągte (lyrische) Liebe f├╝r beide.

Herzliche Gr├╝├če
Heidrun

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