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Leselupe.de > Anonymus
Weißt du welcher Tag heute ist?
Eingestellt am 26. 06. 2005 23:19


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Anonymous
Unbekannter Verfasser
Registriert: irgendwann

Das Leben ist kurz. Zu kurz. Bitter nur, dass es mir manchmal noch zu lang
erscheint..
Ja. Ich weiß, welcher Tag heute ist. Vom Anfang zum Ende und umgekehrt. Ist
alles nichts und nichts ist alles. Nur Erinnerung. Egal, macht keinen
Unterschied. Kein Krieg und kein Frieden mehr. Denn ..
Wie auch immer ich es betrachte, von allen Seiten ist es trostlos gleich.
Selbst der vernünftigste Blickwinkel ändert nichts an den Tatsachen. Und, sind
es nicht Tatsachen, die das Leben schreiben? Also ..
Stelle ich mich. Treffe die Wirklichkeit und erkenne erneut mit aller
Klarheit das endgültige Ende.
All mein Fühlen fühlt sich schlecht an heute. Schwarz ist der Tag, Schwärzer
noch bin ich. Voller Trauer denke ich an Dich zurück und.
leide unter den Tatsachen
Verlust. Ist ein sehr eigensinniger Vertreter der Gemeinheiten, die das
Leben mit sich bringt. Und
er ist erst der Anfang.
Verlust bedeutet Schmerz. Schmerz. macht einen Schnitt in mein Leben, macht
einen Schnitt in mein Sein. Es ist wie eine Amputation bei vollem
Bewusstsein. nur ist es schlimmer.
So falsch für mich, so richtig für Dich
Umarmt von meiner Traurigkeit sitze ich still. Sehe das Leben an mir vorüber
ziehen. Überdenke den Sinn meines Daseins und denke an Dich.
Erinnere mich, an das was war. Ja, ich erinnere mich. An Dich, an mich, an
uns. Erinnere mich an
Deinen Stolz, Deinen Humor und Deine Ideen. An alles, was Du warst für mich.
Mit Dir war das Licht heller und die Dunkelheit sicherer. Mit Dir war das
Gute wirklich gut und das Schlechte wirklich schlecht.
Erinnere mich an die glücklichen Momente, die ich mit Dir hatte. Und an die
unglücklichen Momente, die wir hatten.
Du hast nie gewusst, wie sehr Du mir bedeutest. Ich auch nicht.
Baute meine Welt um Dich herum, betrachte nun die Scherben.
Nichts kann die Leere ausfüllen, die Du hinterlassen hast, nichts kann Dich
ersetzen. Und, nichts kann an den Tatsachen etwas ändern.
Habe Dich verloren, mich noch dazu. Bin nun eine Fremde in einem fremden
Leben. Bedaure das. Bedaure meine Fehler. Alles.
Nicht wegen mir. Nein, wegen Dir.
Gehe diesen Weg weiter. Es ist nicht leicht, so zu leben. Nein, es ist
schwer. Weil ich um die Hoffnungslosigkeit weiß. Trotzdem
ich kann‘s nicht besser machen, kann nicht gewinnen. Und so
reißt der Lauf der Dinge alles mit sich, schert sich nicht um Verluste.
Bedauern, Trauer, Wut, Verzweiflung. Säumen diesen Weg, fordern ihre Opfer.
Werden zufällig oder absichtlich in das Leben jedes Einzelnen sanft getragen oder
brutal hineingetreten. Es trifft jeden. Und es hilft
nichts. Nur,
kann nicht fassen, dass in nur einem Augenblick alles zerstört sein soll.
Kann das nicht verstehen
und kann das nicht akzeptieren.
Will ja nicht glauben, dass alles schlecht ist. Will ja nicht. Nur kann ich
es nicht mehr anders sehen.
Du warst mein Leben und bist es noch. Denn ich bin ein Teil von Dir.
Ich danke dir für dieses Leben. Auch wenn ich keinen Sinn mehr darin sehe so
sehe ich doch Dich. Und,
solange ich da bin wird jemand wissen, welcher Tag heute ist.
Werde jetzt gehen. Egal, wie lange noch. Gehe meinen Weg und hoffe, an
seinem Ende finde ich Dich...

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