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Leselupe.de > Gereimtes
Welche Früchte?
Eingestellt am 23. 08. 2003 12:32


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Vera-Lena
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Welche Früchte?

Mein Kind sucht seinen Kinderschlaf.
Der Mond steht hinterm Wolkenschaf.
Die Nacht pocht ihren Rhythmus bang.
Der Frieden flieht den Fluss entlang.

Die Türen gibt es nur zum Schein,
ein Sprengsatz kann auch hier herein,
zerreißt den Mann, zerreißt mein Kind.
Mit Gleichmut weht der Wüstenwind.

Der Zufall trägt sein Todeskleid,
bestimmt beliebig eine Zeit.
Der Tag verwischt das Sterbeblut,
es trocknet in der Sonnenglut.

Die Angst lebt nah verwandt dem Schmerz.
Die Hoffnung ist mein Zwillingsherz.
Der Vogel schützt die junge Brut?
Aus welchen Früchten wächst der Mut?



__________________
Der Mensch ist sich selbst das größte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

Version vom 23. 08. 2003 12:32
Version vom 22. 08. 2008 18:39
Version vom 23. 08. 2008 12:38

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lapismont
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Hallo Vera-Lena,

eigentlich gefällt mir das Gedicht, mich stört nur der Rhythmus. Er lenkt irgendwie vom Text ab.

cu
lap
__________________
Kunst passiert.

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Vera-Lena
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Herzklopfen

Lieber lapsi,

Die Nacht pocht ihren Rhythmus bang=
pa pam pa pam pa pam pa pam

so klopft ein ängstliches Herz. Und es will nicht aufhören, so zu klopfen.

Danke für Deine Antwort!
Liebe Grüsse Vera-Lena
__________________
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lapismont
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Ja, Vera-Lena,

das Pochen ist deutlich, überdeutlich zu hören.
Aber pocht Es bis zum Schluss bang?

cu
lap
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Vera-Lena
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Siedepunkt

Lieber lapsi,

ich denke bei:"Der Vogel schützt die junge Brut" ist sie so weit gekommen, dass sie sich überlegt, dass sie sich , wenn es denn möglich wäre, für Mann und Kind opfern möchte, nicht dass sie schon diesen Entschluss gefasst hätte, sonderm sie ringt noch um diesen Entschluss.

Jedenfalls kann ich auch in der letzten Strophe noch keine Beruhigung entdecken. Ihr gehen ja nur Gedankensplitter durch den Kopf, zum Beispiel, dass sie versucht, eine Hoffnung aufrecht zu erhalten, aber das nimmt ihr nicht die Angst.

Liebe Grüsse Vera-Lena
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george
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Ein ganz, ganz schwieriges Thema, dem Du da mit Reimen beizukommen versuchst, liebe Vera-Lena. Am Anfang ist das richtig gut, Claudius-mässig. Bedrückend wie der Inhalt dann immer ernster wird. Ich weiss einfach nicht, ob man diesem Thema und der Anlage der "story" überhaupt mit durchgehenden Reimen "gerecht" werden kann. Ich weiss es wirklich nicht und würde mich selbst an das Thema nicht heranwagen. Wie könnte ich Pathos vermeiden???

Ich anerkenne den Mut und den Versuch, diesem schwierigen Stoff der sinnlosen Grausamkeit und des Kontrastes zu unserer so heilen Welt gerecht zu werden.

Herzliche Grüsse.
__________________
© Jürgen Locke

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