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Leselupe.de > Horror und Psycho
Wen die Toten rufen
Eingestellt am 24. 11. 2003 02:45


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SnuggelMA
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Nov 2003

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„Dad, sag mal, wie lange müssen wir noch fahren? "
Tanja war schon von der langen Autofahrt ganz genervt und konnte es kaum noch abwarten, bis sie endlich in Österreich ankommen würden.
Sie waren jetzt schon seit drei Stunden auf der Straße, und es war der erste Urlaub, den sich Susan und Bob mit ihrer Tochter Tanja seit sechs Jahren wieder einmal leisten konnten.
„Tanja, wir sind doch erst drei Stunden unterwegs und haben mit Pausen noch mindestens vier Stunden vor uns“, meinte Bob zu seiner Tochter.
„Warum eigentlich Österreich?“ fragte Tanja.
„Du weißt doch, das wir lange dazu sparen mußten und wir uns keinen so teueren Urlaub wie Mallorca oder so leisten können“, erwiderte Susan.
„Ja, tut mir leid, , Mom“ entschuldigte sich Tanja mit einem reuevollen Blick in ihren Augen. „Ich schlage vor, daß wir bei der nächsten Raststätte 'raus fahren und dort eine Pause einlegen, um einen Kaffee zu trinken oder so, auf jeden Fall werden sich dann unsere Gemüter beruhigen“, meinte Bob zu den beiden.
„Du hast recht, Dad, etwas die Füße vertreten ist auch nicht schlecht.“
Die Fahrt dauerte nur noch zehn Minuten, als auch schon ein Schild mit der Aufschrift Rastplatz mit Restaurant in 500 m erschien.
Tanjas Augen strahlten, denn wenn es eines gab, was sie auf dieser Welt haßte, dann waren es ewig dauernde Autofahrten.
Sie war auch die erste, die aus dem VW Passat heraus sprang und mit vollem Genuß die frische Morgenluft tief in sich hineinsog. Die Sonne erweckte mit ihren ersten Strahlen den noch jungen Morgen. Und die Vögel stimmten mit ihrem Gezwitscher den neuen Tag an.
Über den Wiesen hinter dem Rasthaus zog sich noch schwer der Morgennebel hin.
Es war jetzt fast 6:00 Uhr morgens, und die drei waren schon in der letzten Nacht losgefahren, damit sie nicht in einem Stau kommen würden, außerdem war es Bob lieber, von der Nacht in den Tag zu fahren. Denn, wie er meinte, überfällt einen die Müdigkeit dann nicht so.
Nachdem Bob ein paar Lockerungsübungen gemacht hatte, gingen die drei in das Rasthaus, um dort zu frühstücken. So verging eine gute halbe Stunde, bevor sie sich wieder ins Auto begaben, um ihre Reise fortzusetzen.
Tanja dachte sich – Es wird das beste sein, wenn ich noch etwas schlafen werde, um so die restliche Zeit zu überbrücken, bis wir endlich ankommen.
Was sie somit gleich in die Tat umsetzte. Sie schlief ein und versank in die Traumwelt.

Tanja ........ Tanja ....... Tanja, aus weiter Ferne rief eine vertraute Stimme nach ihr. Und Tanja öffnete die Augen und fand sich liegend auf einer Wiese wieder. Und wieder rief diese vertraute Stimme nach ihr, doch sie wußte, es war weder Mom noch Dad, die da nach ihr riefen. Bloß: Wenn es nicht Mom oder Dad waren, wer war es dann? Tanja ließ diese Frage nicht los, und sie setzte sich auf, um zu sehen, wer da nach ihr rief.
Ca. 50 m von ihr entfernt machte sie eine ältere Frau aus, die nun nach ihr zu winken begann.
Obwohl Tanja nicht wußte, wer diese Frau war, verspürte sie keine Angst, nein, Angst hatte sie wirklich nicht, eine gewisse Wärme durchfloß ihren Körper. Sie fühlte sich einfach geborgen wie in Mutters Schoß.
Langsam näherte sich Tanja dieser Frau, die ihr immer noch freundlich und einladend zuwinkte.
„Hallo Kleines“, empfing die nette alte Dame Tanja.
„Hallo! Wer sind Sie und wieso rufen Sie mich?“ erwiderte sie.
Die alte Frau lächelte nur, nahm Tanjas Hand und begann langsam mit ihr über die Wiese zu schreiten. Tanja folgte ihr bereitwillig und musterte dabei die Person, die sie da über die Wiese führte von Kopf bis Fuß. Und dabei fiel ihr auf, daß sich am Handgelenk der Frau ein Armkettchen aus perlmuttglänzenden Perlen befand. Tanja hatte noch nie so schöne glänzende Perlen gesehen, und was sie auch faszinierte, war die unterschiedliche Größe der Perlen, eine kleine gefolgt von einer großen, dann wieder eine kleine, bis sich der Kreis der Kette schloß. Obwohl Tanja wußte, daß sie eigentlich nicht mit Fremden mitgehen durfte, wußte sie, daß von der alten Dame keine Gefahr ausgehen würde. Im Gegenteil, sie verspürte eine gleißende Wärme in ihrem Körper aufsteigen. Die Wärme ging von der Hand der alten Dame aus, Tanja konnte die fließende warme Kraft genau in der Hand spüren, mit der sie die Hand der Frau festhielt.
„Bitte sagen Sie mir, wer Sie sind und wohin Sie mich bringen“, Tanja schaute die alte Frau an.
„Laß mich Dein guter Geist sein in Deiner Traumwelt“, erwiderte die Frau sanft lächelnd.
„Ich hatte schon verrückte Träume, aber so einen noch nicht; was soll's, wo gehen wir jetzt hin?“ fragte sie weiter.
„Laß uns einfach spazieren gehen“, antwortete freundlich die alte Dame.
Tanja nickte und dachte sich „Nun, irgendwie ein schöner Traum".
Sie liefen über die Wiese, auf der verschiedene Blumen blühten. Der warme Wind strich über die Haare von Tanja, und es roch überall nach frischen Kräutern. Der Himmel war strahlend blau, und es war keine Wolke zu sehen. So gingen sie im knöchelhohen Gras dem Horizont entgegen.
„Ihr Armkettchen ist sehr schön“, bemerkte Tanja.
„Oh ja, das ist es, ich habe es von meinem Mann bekommen, er ist ein sehr guter Mann.".
„Das glaube ich Ihnen gerne."
Plötzlich blieben sie stehen, die Frau drehte sich zu Tanja um und sagte: „Hier ist unser Weg zu Ende, ab hier mußt Du wieder alleine weiter gehen, ich konnte dich nur dieses Stück deines Weges begleiten. Ich möchte dir aber etwas mitgeben." Die Dame lächelte Tanja an.
Sie öffnete den Verschluß am Armkettchen und schloß ihn wieder um Tanjas Handgelenk.
„Das wäre aber nicht nötig gewesen“, flüsterte Tanja mit überraschtem Blick in ihren Augen.
„Ich möchte es aber so, tu' mir bitte den Gefallen und trage es immer bei dir."
„Ja, o.k., ich verspreche es Ihnen, Ehrenwort."
„Schön, dann kann ich jetzt beruhigt gehen“, mit diesen Worten drehte sich die Frau um und ließ Tanja alleine dort auf der Wiese stehen.

„Mein Gott, schnell, hierher, Sanitäter, hier liegt noch ein junges Mädchen im Gras.“
Sofort kamen zwei Männer mit ihrem Koffer zu der Stelle gerannt, wo der Polizist Tanja gefunden hatte.
„Sie muß aus dem Wagen geschleudert worden sein, ein Wunder, daß sie noch lebt“, meinte der eine Sanitäter und begann dabei, Tanja zu untersuchen.
„Daß aus dem Autowrack noch jemand lebend 'rauskam ist wirklich ein Wunder, das muß die Tochter von den beiden dort im Wagen sein“, sprach der Polizist mit einem Blick zu dem total verbeulten, zerquetschten Passat.
„Sie hat keine einzige Schramme die Kleine, man könnte meinen, sie liegt nur da und schläft“, bemerkte der Sanitäter, als er mit der Untersuchung fertig war.
„Wir lassen sie zur Beobachtung ins Krankenhaus bringen, dort sollte sie eine Weile bleiben, bis klar ist, daß sie keine innere Verletzungen davongetragen hat. Die haben dort auch geschultes Personal, die ihr dann auch erklären können, daß sie die einzige Überlebende dieses schrecklichen Unfalles war.“ „Du hast recht, die arme Kleine weiß noch gar nicht, daß ihre Eltern tot sind“, sagte mit traurigem Blick der Polizist zu den Sanitätern.
Die Sonne stand hoch am Himmel, der Wind strich durch die Wiesenblumen und die Luft roch nach frischen Kräutern, als Tanja, die immer noch schlief, in das nächstgelegene Krankenhaus gebracht wurde. Erst am nächsten Morgen wachte Tanja auf.
Sie öffnete vorsichtig ihre Augen und sah sich verstört um.
„Wo bin ich??? Wo sind Mom und Dad??? Opa, Oma, was macht Ihr hier?“
„Eins nach dem anderen, Kleines“, schaute Tanjas Großvater sie beruhigend an.
„Du bist im Krankenhaus“, meinte ihre Großmutter zu ihr.
„Wieso im Krankenhaus, was ist passiert?“ schaute Tanja sich fragend um.
Die Großeltern blickten sich nervös an, als sich der Mann ein Herz faßte und seiner Enkelin die schreckliche Geschichte von dem Unfall erzählte. Er teilte ihr alles mit, soweit er es wußte, und endete mit dem Satz:
„Jetzt, Kleines, hast du nur noch uns.“
Tanja schlug ihre Hände vors Gesicht und begann zu weinen, dabei rutschte das Armkettchen, das sie von der alten Frau bekommen hatte, an ihrem Handgelenk nach unten. Erschrocken riß sie die Hände vom Gesicht weg und schaute auf die Perlen, die im Licht glänzten.
„Dann war das kein Traum“, zitterte ihre Stimme.
„Was meinst Du?“ erwiderte Tanjas Großvater.
Und Tanja begann nun ihren Teil zu erzählen von da an, als sie noch im Auto saß und einschlief. Sie beschrieb die Frau, die Wiese sowie auch den guten Duft mit Kräutern, der in der Luft gelegen hatte.
„Darf ich mir mal das Armkettchen anschauen?“ fragte der alte Mann seine Enkelin.
Tanja streckte ihm den Arm hin, so daß er die Kette betrachten konnte. Zart berührte er die Perlen und runzelte die Stirn. Nach einer Weile meinte er:
„Diese Kette erinnert mich an meine erste Frau.“
„Du warst schon mal verheiratet?" schaute Tanja fragend ihren Opa an.
„Ja, aber recht kurz, sie war schwanger und starb bei der Geburt, genau wie auch das Mädchen, das sie gebar. Ich müßte noch irgendwo ein altes Foto von ihr haben, wenn wir zu Hause sind, schauen wir einmal danach“, setzte er seinen Satz fort.
In diesem Moment wurde die Zimmertür geöffnet und die Visite kam herein, um ihre Arbeit zu tun. Nachdem die Ärzte bei Tanja fertig waren, meinte der Oberarzt zu den Großeltern:
„Wenn Sie wollen, können Sie das kleine Fräulein mitnehmen. Sie ist körperlich vollkommen gesund, sie hatte großes Glück.“
„Nein“, sagte Tanja, „ich hatte einen guten Geist, der mich beschützte“.
Als die Großeltern mit Tanja zu Hause waren, machte ihre Oma eine schöne heiße Tasse Tee. Tanja saß im Wohnzimmer und nippte an ihrer Tasse. Dabei verweilten ihre Augen in Gedanken auf dem Armkettchen, das an ihrem Handgelenk baumelte, als ihr Opa sie aus den Gedanken riß mit dem Satz:
„Ich habe das Foto gefunden.“
Tanja schaute sich das Bild an und ihr wurde ganz heiß, vor Schreck ließ sie die Tasse zu Boden fallen und mit stockendem Atem sagte sie: „ Ja, genau das war die Frau, und schau doch: sie trägt sogar das Armkettchen an der rechten Hand.“
„Du hast recht, das ist mir gar nicht aufgefallen; selbst als sie damals beerdigt wurde, da trug sie es noch.“ „Oma, schau nur!“ Tanja zeigte das Foto ihrer Großmutter, die aufgrund des Geräusches der zerbrochenen Tasse ins Wohnzimmer gekommen war.
„Ja, mein Kind, ich denke mal, Du hast jetzt einen guten Geist, der dich dein Leben lang begleiten wird.“
Es war ein sonniger Mittag, genau so einer wie der, als der Unfall geschah – die Luft war warm auf dem Friedhof, auf dem die Eltern von Tanja beerdigt wurden. Es war gerade der Zeitpunkt, als man die beiden Särge in das große Loch in der Erde versenkte, als Tanja auf einmal ihre Hand hob und zu winken begann.
„Wem winkst Du?“ fragte der alte Mann seine Enkelin.
Dicke Tränen liefen Tanja über das Gesicht, als sie antwortete.
„Meinem Dad, Mom und dem guten Geist, sie stehen da drüben und winken mir zu.“
Der alte Mann schaute in die Richtung, in die seine Enkelin winkte, aber er konnte dort niemand sehen, das einzige was er wahrnahm, war das Glänzen der Perlen, die sich in der Sonne an Tanjas Handgelenk spiegelten.

ENDE.


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mye
Manchmal gelesener Autor
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schön

gefällt mir gut dein zweiter text, auch wenn ich ihn teilweise anders schreiben würde. aber das ist ja nur eine individuelle meinung.
du hast es sogar geschafft, eine kurze gänsehaut bei mir auszulösen... also danke dafür und bis zum dritten werk :-)

lieben gruiß

mye
__________________
man findet keine freunde mit sala-at, man findet keine freunde mit sala-at... (die simpsons)

www.moviereporter.net

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Marcus Richter
Fast-Bestseller-Autor
Registriert: Jan 2003

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Kommentare: 552
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Hallo Snugggel,
wieder hast du versucht, eine geschlossene Geschichte zu entwerfen. Über die Idee will ich nichts sagen, sie funktioniert wie jede andere auch. Aber an der Umsetzung wirst du irgendwann feilen müssen. Deine Betrachtungen kommen mir noch ziemlich grobschlächtig und arg allgemein rüber.
Stell dir einfach mal vor Augen, was denn wirklich passiert und frage dich, ob Menschen(Menschen dieser deiner Fantasie natürlich) denn wirklich so reagieren würden?
Es beginnt schon am Anfang. Man liest und hat keine direkte Vorstellung davon, was das für ein Mädchen ist. Ist es ein Kind, eine Jugendliche? Seit wann "entschließt" man sich dazu, zu schlafen? Das kommt mir irgendwie altklug vor, also kann es sich nicht um ein Kind handeln, trotzdem beschreibst du das Mädchen eher geistig minderbemittelt. Da sterben die Eltern des Mädchens und alles woran sie interessiert ist, ist dieser komische Traum mit dem Kettchen. Würdest du wollen, daß ich mir die Geschichte durchlese und glaube, daß wenn meine Eltern sterben, daß ich dann sage: "Wat? Dot? Aber guck mal, was ich gerade schönes gefunden habe." Und meine Großeltern kämen an und würden sich freuen und rufen: "Ei, guck mal, was der Kleine da gefunden hat." Und eigentlich ist allen völlig egal, daß gerade zwei Menschen gestorben sind.
Nein, frage dich erstmal, wie würde das Mädchen denn wirklich reagieren. Sie würde nicht gleich losplappern und ihre Großeltern würden nicht gleich lostratschen. In deiner Geschichte hast du dir selbst eigentlich schon eine mögliche Antwort gegeben: Also, die Erstsanitäter - die auch noch sehr unglaubwürdig rüberkommen - die sagen, geschultes Personal würde dem Kind in der Klinik weiterhelfen. Du meinst damit Psychologen(das Kind hat seine Eltern verloren, wird unter Schock stehen etc.). So, das spielst du dann durch. Du läßt die Großeltern kommen, die werden in einen Raum geführt, in dem viele Leute in weißen Kitteln um das völlig apathische Kind stehen und ihre Aufzeichnungen machen. Die Ärzte sagen, sie dürften jetzt noch nicht zu ihr. Der Großvater aber sieht diese Kette und weiß, daß sie ihm irgendwie bekannt vorkommt. Sie fahren völlig aufgelöst nach Hause - der Alte kramt die alten Fotoalben durch, findet das Foto, erinnert sich - fährt los zum Friedhof, findet die Grabstelle, entweder sieht er flüchtige Schatten oder schläft ein(er ist schließlich alt) -
So jedenfalls kannst du dann anfangen, deine Geschichte aufzubauen. Das Mädchen scheint mir hier als kompletter Handlungsträger ungeeignet. Es ist doch ein Kind, das mit den Erfahrungen nicht umzugehen weiß.

Ich an deiner Stelle würde die Geschichte an der Unfallstelle beginnen lassen und dieses ganze uninteressante Zeug, daß sie in den Urlaub fahren und kein Geld haben, Raststätte etc. weglassen. Du beschreibst zwei völlig coole Sanitäter, die da am Straßenrand stehen, rauchen, das zerbeulte Wrack betrachten. Sie beobachten vielleicht einen der Ersthelfer, der bei dem Unfall anhielt und die Leichen als erster sah. Er läuft schreiend und sich die Haare raufend durch die Gegend und findet das Kind. Er winkt den Sanitätern zu. Der ein geht langsam los, der andere raucht seine Zigarette zu ende und denkt darüber nach, daß auf Deutschlands Straßen mehr als soundsoviel Menschen jährlich sterben und fragt sich kühl, wieviele Menschen er davon wohl schon in einen Leichensack stecken mußte.
Dann fängst an, wie die Großeltern ins Krankenhaus kommen, läßt den Großvater wie einen Detektiv vorgehen, bis er schließlich das mit dem Geist seiner ersten Frau herausfindet - dann blablabla - Schluss, der Großvater setzt sich in seinen großen Lehnstuhl, seine Frau fäßt seine Linke, in der Rechten hält das Foto und kurz bevor er einschläft sagt er etwas wie, "Wenn doch jeder von uns so einen Schutzengel hätte." und seine Frau drückt seine Hand ganz fest und flüstert: "Wer weiß, Hermann, wer weiß" und Hermann schläft langsam ein, das Foto gleitet aus seiner rechten Hand und plötzlich ist da diese Wiese und seine Frau. Hermann ist wieder ein Junge und schaut gegen die Sommersonne blinzelnd zu ihr auf.
"Möchtest du mit mir gehen?" fragt ihn seine erste Frau.
Und Hermann lächelt und nimmt ihre Hand.

Also Snuggel, wie gesagt, träum dich in deine Geschichten. In jeder Geschichte steckt immer noch viel mehr, als du glaubst.

Gruss, Marcus
__________________
"Ein Wort aufs Papier und wir haben das Drama."
Durs Grünbein

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bookwriter
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: May 2003

Werke: 5
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Nur ne kleine Sache

Hallo!

Eine gute Geschichte, finde ich. Aber eine Frage (die eigentlich nebensächlich ist) habe ich doch: Spielt das ganze in Deutschland bzw. Österreich oder in den USA?
Wir haben hier einen Bob und eine Susan -zwei englische Namen- und deren Tochter Tanja -ein deutscher Name (eigentlich Russischer).
Ich hoffe, due verstehst, was ich meine. Hier wurden irgendwie die ländertypischen Namen miteinander vermischt. Tanja ist ja voll in Ordnung, aber "Bob"? "Susan"?
Wenn die Tochter einen deutsche Namen hat, würde ich denken, dass die Eltern auch einen Deutschen haben.

Bevor ich überhaupt etwas schreibe, setze ich mich hin und mache den Plot. In ihm stehen als erstes alle wichtigen Sachen: Namen, Charakteristiken, Orte und dann ein einfacher Handlungsweg, schematisch dargestellt.

Trotzdem ganz gut gelungen

Viele Grüße
Jonny
__________________
"Der ist kein Schriftsteller, der den Blick des Menschen nicht ein wenig klarer gemacht hat!" (Paustowskij, russ. Schriftsteller)

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