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Leselupe.de > Gereimtes
Wende
Eingestellt am 29. 12. 2002 19:53


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Joneda
Festzeitungsschreiber
Registriert: Dec 2002

Werke: 270
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V├Âgel sind schon lang entflogen,
Wolken bringen k├╝hles Nass.
Sanfte Muse klingt vom Zimmer,
liege hier und schreibe das.

N├Ąchte werden wieder k├╝rzer,
Tage geben Lichter ein.
Leer ist diese Zeit der Wende,
k├╝hl und trist und doch so rein.

Festtagsschmaus ist fortgegangen.
Lechzen nach der Sonne Schein.
Wandre durch die Tagsgesichter,
denk an Dich und sp├╝r Dasein.


__________________
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Cassiopeia
???
Registriert: Jul 2002

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Ein sch├Ânes Gedicht und ein paar Stellen gefallen mir sehr, wie:

"Wandre durch die Taggesichter" <--- das s w├╝rde ich rausnehmen

Dennoch h├Ątte ich ein paar Dinge zu bekritteln:

"V├Âgel sind schon lang entflogen,
Wolken bringen k├╝hles Nass.
Sanfte Muse klingt vom Zimmer,
liege hier und schreibe das."

Den Teil finde ich gut.

"N├Ąchte werden wieder k├╝rzer,
Tage geben Lichter ein.
Leer ist diese Zeit der Wende,
k├╝hl und trist und doch so rein."

Hier komme ich mit dem "rein" nicht klar. F├╝r mich klingt es gew├╝nscht gereimt. Vielleicht findest du ein besseres Wort?

"Festtagsschmaus ist fortgegangen.
Lechzen nach der Sonne Schein.
Wandre durch die Tagsgesichter,
denk an Dich und sp├╝r Dasein."

Wie bereits oben erw├Ąhnt, empfinde ich die vorletzte Zeile als die st├Ąrkste im ganzen Text. Daf├╝r kippt die letzte Zeile alles. "sp├╝r Dasein" Es ist mir klar, was du sagen willst, aber es kommt nicht gut r├╝ber. "Sp├╝re Dasein" kl├Ąnge m. E. besser. Ich denke, ein Stilbruch ist zum Ende eines Gedichtes nicht verwerflich, zumal es so vielleicht auch einen Abschluss setzt. Vielleicht findest du aber auch was ganz Anderes, Besseres. Ich wollte jetzt inhaltlich nichts ├Ąndern.

Gr├╝├če
~Cassiopeia~


__________________
No Surrender

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Joneda
Festzeitungsschreiber
Registriert: Dec 2002

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Hallo Cassiopeia,

Tagsgesichter soll es hei├čen,
da ich die Gesichter ,(ob Menschen , oder Wetter),
tags├╝ber betrachte und nicht in der Nacht.
Man stolpert zwar beim Sprechen ├╝ber das s, aber der Sinn war mir wichtig.

doch so rein- war absolut nicht nur so gereimt,
ich hatte hin und her ├╝berlegt, ob ich furchtbar rein,
ziemlich rein, oder etwas anderes nehmen soll.
doch so rein- klingt zwar ein bi├čchen ├╝bertrieben,
dr├╝ckt aber genau das aus , was ich nach den vergangenen Festtagen empfinde :-), deshalb diese Wahl.

sp├╝r- finde ich besser als sp├╝re, ich empfinde einen solchen "Schlu├č" sch├Âner, so kann die Zeit weiterziehen, durch dieses Gedicht hindurch.
Das Gedicht liegt auf der Zeit.......

Vielen Dank f├╝rs Nachdenken,Schreiben und Lesen.
LG Joneda




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