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Leselupe.de > Gereimtes
Wenn Du in meine Ohren hauchst
Eingestellt am 07. 06. 2010 15:49


Autor
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Walther
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Wenn Du in meine Ohren hauchst,
Dass sich die kleinen Härchen sträuben;
Wenn Du in meine Augen tauchst,
Dann will ich, dass wir uns betäuben,

Berauschen an Gemeinsamkeit,
Umfassen uns mit beiden Armen:
Ich wär zum Sterben jetzt bereit,
Doch Du, Du hast mit mir Erbarmen.

Du zeigst Dich, als wär’s selbstverständlich,
Und öffnest Dich wie eine Schale,
Verschlingst mich heute und unendlich,
Du seufzt und lächelst all die Male,

In denen ich den Kopf verlier,
Um Herz und Körper zu gewinnen.
Denn Du bist meines Lebens Zier:
Das f√ľhle ich mit allen Sinnen.

__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

Version vom 07. 06. 2010 15:49
Version vom 25. 06. 2010 18:43

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Rhea_Gift
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Walther - nimms mir nicht √ľbel -

aber ich bin da ganz anderer Meinung - ich hab schon Sch√∂neres von dir gelesen - und Sinnigeres... Der Anfang, okay - aber - warum bet√§uben? Berauschen, okay - aber bet√§uben, f√ľhllos werden?? Und die Schale - da wirds wirr - es gibt entweder Schalen a la Sch√ľsseln, die sind per se offen (√∂ffnen sich nicht erst noch) oder Schalen, wie Bananenschalen - aber ein solches Bild meinst du sicher nicht - und die √∂ffnen sich selten von allein, sondern werden ge√∂ffnet, es gibt sicher welche, die aufspringen oder sich langsam √∂ffnen - da f√§llt mir aber keine sch√∂ne Schale ein - da w√ľrd ich eher an Knospen denken, Bl√ľten, die sich √∂ffnen - aber Schalen??? Vielleicht fehlt mir einfach auch nur die Kenntnis einer sch√∂nen sich √∂ffnenden Schale...

Unendliches Verschlingen - ist mir auch etwas zu dicke... dann wirds seltsam - dass du den Kopf verlierst, um Herz und K√∂rper zu gewinnen, f√ľr sie, deine Lebenszier?? Nur Zier??????? Und f√ľr Zierde den Kopf verlieren, um diese Zierde mit deinem Herz und K√∂rper zu gewinnen - und dar√ľber seufzt sie... hmmmmmm...

Entschuldige also, wenn ich die Begeisterung nicht ganz teilen kann...

LG, Rhea
__________________
...Seele, bist du nun erwacht?...Und sie zittert, und sie lacht allen Himmelssternen zu... (Hesse)

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Walther
Routinierter Autor
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Lb. Estrella,

danke f√ľr die lobenden Worte!

Gruß W.

Lb. Rhea_Gift,

man kann nicht alle Geschm√§cker treffen, besonders nicht bei Liebesgedichten. Ich habe mich schon gewundert, da√ü zu Anfang die Zustimmung unisono war. Nun kommen sozusagen die Kritikaster und r√ľcken das Bild wieder gerade.

Ich will nicht ins Detail einsteigen, weil Dir effektiv die verwandten Bilder so gar nicht zusagen. Das auszudiskutieren bringt in meinen Augen gar nichts. Nur eine Anmerkung sei mir gestattet. In der Tat setzt beim Geschlechtsverkehr sozusagen eine "Bet√§ubung" aller Sinne ein, die nicht direkt mit dem Geschehen zu tun haben. Die Schmerzempfindlichkeit sinkt, die F√§higkeit, Ger√§usche oder Lichtsignale wahrzunehmen, das Gef√ľhl f√ľr K√§lte oder W√§rme werden regelrecht "bet√§ubt"; f√ľr diese Erkenntnis gibt es inzwischen wissenschaftliche Belege.

Zweitens: Das Bild der Gebärmutter als Schale, die Ei und Samen aufnimmt, ist so alt wie die Welt. Daß Du dieses Bild nicht zu kennen scheinst, verwundert mich schon etwas.

Aber gut, lassen wir es dabei bewenden. Es hat keinen Sinn, sich √ľber Inhalte zu verbreiten. Hier treffen unterschiedliche Sichtweisen aufeinander, und der Autor ist ja mit seiner Sicht der Dinge nicht unbedingt alleine.

Lieben Dank und Gruß

W.

Lb. Mandelbaum,

hier gilt das, was ich oben bereits ausf√ľhrte. Gerade hat in einem andere Forum ein Leser genau das Bild, das Du kritisierst, zu einem der besten im Gedicht erhoben. In der Tat ist das, was ich schrieb, dick aufgetragen; aber wer richtig liebt, wei√ü wohl, da√ü einem solche Gedanken durchaus kommen k√∂nnen.

Damit will ich Deine Ansicht nicht in Bausch und Bogen verdammen oder f√ľr verfehlt halten; das Gegenteil ist richtig. Vielmehr will ich darauf verweisen, da√ü manche Dinge an der Kunst in der Tat Geschmacksache sind. Dazu geh√∂ren Inhalt und verwandte Metaphern. Hier kann man √ľber die Sinnigkeit trefflich streiten - und soll und darf das auch.

Danke f√ľr Deinen Eintrag.

LG W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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Bernd
Foren-Redakteur
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Registriert: Aug 2000

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Insgesamt finde ich das Gedicht gut. Besonders gut gefällt es mir, wo Du konkrete poetische Bilder verwendest.
Schwächer ist es an den abstrakten Stellen.
Du hast sichr lange gebraucht f√ľr den Reim "Seinsgewissheit" - "bereit", denn f√ľr mich ist es eine schw√§chere Stelle.
"Seinsgewissheit" ist sehr abstrakt und unsinnlich, ebenso "Zier".


__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

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Marlene M.
Guest
Registriert: Not Yet

auch ich finde das Werk sehr schön, schließe mich auch den Bildern an...
Der Schluß jedoch ist schwach... zu real, zum Rest fast - verzeih- banal.
Die Zier wertet die Frau ab, die du grade so hoch aufs Podest gehoben hast, nimmt ihr die Persönlichkeit.
Auch das "f√ľhle ich mit allen Sinnen"-
das ist eine Wiederholung, die nicht n√∂tig w√§re. Du hast es ja ausf√ľhrlich beschrieben ( und gut beschrieben), wie der Mann sich f√ľhlt.
Irgendwie bist du am Ende aus dem Flu√ü gekommen, da w√ľrde ich nochmal dran feilen.
LG von Marlene

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HerbertH
???
Registriert: May 2007

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Wie wäre es mit

quote:
Berauschen an Gemeinsamkeit,

lG

Herbert
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