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Leselupe.de > Gereimtes
Wenn Winterwinde wieder wehen
Eingestellt am 16. 01. 2009 22:48


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Walther
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Registriert: Sep 2004

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Wenn Winterwinde wieder wehen


Es wehen Schwaden, Tod ist angezeigt:
Sie wehen weiß, sie wehen schwarz, wehen;
Man kann vor Nebeln beinah nichts mehr sehen.
Ein Geiger steht und singt und friert und geigt.

Es waren manche, die jetzt nur noch flehen.
Der Halbmond, fahle Sichel, sinkt und steigt.
Man ist dem Leben nicht ganz abgeneigt
Und schneidet sich die Nägel an den Zehen.

Und "Geh nicht, bleibe, stirb nicht, lebe!" rufen
Die Klugen. Andre aber rufen: Still!
Sie kauern auf den weißen Marmorstufen

Von Häusern, wo man nichts mehr glauben will.
Der Kutscher schärft des Schlittens Eisenkufen.
Der Rest verweht im weißen Overkill.

__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

Version vom 16. 01. 2009 22:48
Version vom 17. 01. 2009 09:08

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