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Leselupe.de > Ungereimtes
Wenn Worte schweigen
Eingestellt am 17. 08. 2010 17:04


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Mäuschen
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Registriert: Aug 2010

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Wenn Worte schweigen


Die Feder schleicht ĂĽber das Papier,
Getrieben von unsichtbarer Hand,
Sie schreibt unablässig Worte in fremder Sprache,
Die wir nicht sehen, nicht verstehen.

Die Tinte, vertrocknet und leer,
Und trotzdem beständig.
Der Fluss versiegt nie.
Auch nach Jahrtausenden.

Manchmal
Stockt die Feder,
Scheint zu ĂĽberlegen,
Ob es wert ist, dies festzuhalten.

Manchmal
Fliegt die Feder,
Kommt beinahe nicht hinterher,
Völlig aufgelöst in unbändiger Freude.

Aber immer,
Zu jeder Zeit,
schreibt sie auf das Papier
gewundene, ineinander verwobene Worte.

Doch eines Tages
Steht sie plötzlich still.
Kraftlos kippt sie zur Seite
Und rote Tinte verwischt die Worte.

__________________
Wenn Augen der Spiegel zur Seele sind, zerschlage ich ihn dann mit meinen Taten und spucke mit meinen Worten die Scherben aus?

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