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Leselupe.de > Ungereimtes
Wenn die Liebe vergeht
Eingestellt am 16. 02. 2005 13:43


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lintschi
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Wenn die Liebe vergeht
Dann war es keine Liebe

Nur das Erblicken
des Spiegelbilds
deiner eigenen Verliebtheit

Gef√ľhle
können nicht vergehen
Du trägst sie in dir
als Fundament
deiner Menschlichkeit

Darum
zertr√ľmmere deinen Spiegel
und blicke in dich

Nur dort
wirst du die Liebe finden

Und sie wird
nie vergehen
__________________
nur wer liebt lebt
mein weblog: die liebe als phänomen

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bonanza
Guest
Registriert: Not Yet

mit der aussage stimme ich nicht √ľberein, lintschi.
die k√ľnstlerische umsetzung ist durchschnittlich.

du unterstellst ziemlich vielen zeitgenossen, daß sie
nicht lieben. ich w√ľnschte, es g√§be die ideale liebe.
wir erträumen sie uns. nicht jede liebe ist lebbar.
wenn eine liebe an den geistigen differenzen oder
den äußeren umständen scheitert, dann sagt das nicht
unbedingt etwas √ľber ihre aufrichtigkeit, authentizit√§t
aus. es ist zb. möglich, daß sich eine liebe aller
widerstände zum trotze einen hafen erkämpft und schließlich
am alltag scheitert.
dann gibt es lieben, die weiter bestehen, obwohl man
nicht zusammen lebt. die platonische liebe hat eine
menge gesichter.
du machst es dir in deinem gedicht zu einfach.
schwarz-weiß. hast du was gegen die verliebtheit?
die w√ľnsche ich auch alten paaren an sch√∂nen tagen.
eine liebe ohne verliebtheit ist nicht möglich.
die verliebtheit r√§umt nur etwas den platz f√ľr die
wachsende liebe. (ich rede von einer paarbeziehung.)

resumee: dein gedicht ist sprachlich durchschnitt.
der inhalt erscheint mir unreflektiert, der aussage-
charakter zu einseitig. zu simpel f√ľr ein gutes gedicht.
da hilft auch der aphorismus des spiegels nicht.

bon.

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lintschi
Festzeitungsschreiber
Registriert: Dec 2004

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lieber bon,

nicht b√∂s sein, aber mit dir √ľber die liebe zu diskutieren, erscheint mir ein unsinniges unterfangen.
allein deine aufsplittung in diese liebe oder jene, usw.,

ich habe hier zum ausdruck gebracht, wie ich das wesen der liebe sehe.
nach jahrelanger beschäftigung mit dem phänomen bin ich eben zu diesem schluss gekommen.
es gibt eine liebe oder keine. und lieben muss der mensch selbst und wenn er es nicht kann, dann gibt es eben keine liebe in seinem leben. und wenn er nicht bei sich selbst damit beginnt, dann wird ihm auch die liebe eines anderen nichts bringen.
ich habe nichts gegen verliebtheit, im gegenteil. aber sie ist nichts anderes als ein ein anreiz, der zur liebe auffordern soll. wenn es nicht gelingt, diesen anreiz, der √ľber die anziehungskraft der triebe funktioniert, in liebe umzuwandeln, wird ein suchtverhalten daraus und sonst nichts.

sprachlich bin ich eben nicht stärker, das hast du mir schon oft genug erklärt und ich nehme es gerne zur kenntnis. schließlich finde sogar ich selbst deine werke von der sprache her (und nur dort) um klassen besser als meine.

danke dass du dich mit meinen zeilen so viel beschäftigt hast.
aber wenn du nun √ľber die liebe diskutieren willst und deine ansichten dar√ľber, dann er√∂ffne bitte einen thread im forum, damit nicht wieder mein text dorthin verschoben wird.

schönen tag noch
lintschi

__________________
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bonanza
Guest
Registriert: Not Yet

mit dir √ľber die liebe diskutieren, lintschi?

im ernst, ich glaube dir, daß du zu diesem schluß gekommen
bist. er hat nur wenig mit der lebensrealität zu tun.
es ist erstaunlich, wenn man die liebe zu einem menschen
das ganze leben durchhält. ich achte menschen mit großem
durchhaltevermögen und zolle ihnen bewunderung.
du gehst nicht auf die liebe ein, lintschi. welche
liebe meinst du? du sprichst von der einen großen liebe.
die allumfassende liebe. die liebe zu gott, zur welt,
zu den menschen etc.. du schmeißt hier vieles durch-
einander. jesus zb. war die personifizierte liebe und
scheiterte doch mit seiner liebe zu maria magdalena.
trotzdem war die liebe echt!
die lieben meines lebens leben weiter. sie waren real
und tief empfunden. ihr scheitern verursachte schmerz
und trauer. das war nicht das scheitern einer bloßen
verliebtheit.
wenn ich dein gedicht interpretiere, bist du trotz
intensiver beschäftigung mit der liebe an der oberfläche
geblieben.
vielleicht fehlt dir das vermögen tiefer sprachlicher
ausdrucksfähigkeit.

bon.

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Perry
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Registriert: Aug 2004

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Hallo lintschi,
ich habe dein Gedicht und die Kommentare mit Interesse gelesen. Liebe ist aus meiner Sicht viel zu pers√∂nlich, um sie in irgendwelche Schematas zu pressen. Jeder empfindet sie eben auf seine Weise und muss damit gl√ľcklich werden oder nicht.
Auf dieser basis finde ich deine Bilder ganz in Ordnung. Vielleicht solltest Du den erhobenen Zeigefinger etwas senken und einfach das Herz des lyrischen Ichs sprechen lassen. Vorschlag:

meine Liebe ist vergangen
vielleicht war es auch keine
sondern nur ein Spiegelbild
meiner eigenen Verliebtheit

u.s.w.
LG
Manfred

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lintschi
Festzeitungsschreiber
Registriert: Dec 2004

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lieber manfred,

vielen dank f√ľr deinen kommentar, mit dem ich wieder einmal sehr viel anfangen kann.

ja wahrscheinlich hast du recht, dass es viel zu lehrmeisterlich klingt.
dabei entstanden diese sachen alle aus der erkenntnis. und ich habe sie MIR gesagt ...
ich f√ľhre viele selbstgespr√§che. man erf√§hrt so viel √ľber sich selbst dabei. ich h√§nge mir ein diktaphon um, damit ich nicht aufpassen brauch und analysiere nachher in ruhe fragen, antworten, vorw√ľrfe, erkl√§rungen usw.
ich habe damit eine schwere krankheit zum verschwinden gebracht.

aber f√ľr jemanden anderen muss es dann nat√ľrlich wie ein erhobener zeigefinger aussehen, klar.
in meinen b√ľchern kommt durch die zusammenstellung besser heraus, dass ich mich nicht hinausstelle und nur darauf zeige und es den anderen "vorwerfe", sondern dass ich drinnen stehe und meine verwunderung damit zum ausdruck bringe, wie verkehrt ich alles bis zu diesem zeiptunkt angesehen hatte.
das verändert wohl nicht das lyrische ich, aber die eigene position des autors ist klarer.
aber wenn es so allein steht ...

danke noch einmal!
alles liebe
lintschi
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