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Leselupe.de > Ungereimtes
Wenn du durch mich fühlen könntest ...
Eingestellt am 02. 06. 2007 16:15


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piro
Autorenanwärter
Registriert: Aug 2002

Werke: 27
Kommentare: 29
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Wenn du durch mich fühlen könntest …

Ich spreche ein Gebet für dich
Nehm dich an die Hand
Und führe aus dem Nichts
Zum Licht

Ich ebne deinen Weg
Halte Gewitter auf
Die Uhr schweigt auch
Nur für dich

Ich schau dir ins Gesicht
Sage, fürchte dich nicht
Zwischen Himmel und Erde
Ist nur das Licht

Ich geb dir meine Hand
Siehst du die Spuren im Sand?
Ich trug dich auf den Schultern
Du warst nie allein

Doch du fragst, wo ich bin
Verfluchst meinen Namen
hast nur Fragen, viele Fragen

… kein Vertrauen
… keine Liebe
… nur Angst

… Angst vor der Dunkelheit …

Und was tust du,
wenn ich dir sage,
dass ich dich liebe?

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Stoffel
gesperrt
One-Hit-Wonder-Autor

Registriert: Jun 2002

Werke: 468
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Hallo,

schwer sicher zu vertrauen, schwer auch das Vertrauen zu erringen...vieles hat Vorgeschichten.
Langes Thema.

Unten mal Anregungen.


Fühlend machen

Ich spreche ein Gebet für dich
Nehmedich an die Hand
Und führe dich hinaus
ins
Licht.
(das "Nichts" hat nix mit "Licht" zu tun.Wenn dann aus dem "Dunkel".

Ich ebne deinen Weg
Halte Gewitter auf
halte die Uhren an
für dich.

Sieh mich doch an
und
fürchte dich nicht
Zwischen Himmel und Erde
(Ist nur das Licht)
(Licht...Licht..Ist doch oben schon das Licht.)

Ich reichedir meine Hand
Siehst du die tiefenSpuren im Sand?
trug dich auf meinen Schultern
Du warst niemals allein

Hm. Vielleicht hab ichs nur verschlimmbessert. Also, mir klingt das so nach..Heiland, der Heilbringende Matthias, oder so. Für mich hat der Text bissl was negatives. Wenn man so einem Gegenüber begegnet würde ich eher sagen, eine Therapie ist angebracht. Jemand der so überzeugt werden muss, der so wenig vertraut, etc. Das bekommt der Helfer da nicht hin.
Langes Thema. Sorry *smile*
Ist weiter unten ein Zeitenwechsel?

lG
Sanne

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piro
Autorenanwärter
Registriert: Aug 2002

Werke: 27
Kommentare: 29
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Dankeschön!

Liebe Stoffel,
Dankeschön für Deine liebevolle Kritik. Ich freue mich, dass Du Zeit für mein „Gekritzel“ gefunden hast. Mein Gedicht bezieht sich auf die Liebe (oder Gott, Freundschaft, Liebespaar … was auch immer). Diffuse Angst um Job, Existenz, Familienmitglieder, vor Naturkatastrophen, Attentäter, also um Verluste und Schmerzen jeder Art, sind etwas Typisches für uns Menschen. So gesehen braucht jeder von uns einen Psychiater. Bloß, wo sollen dann die Letzten hin? ;-) Wenn man echte Liebe in sich spürt, dann hat man das nötige Vertrauen, Mut, Geduld und Fähigkeit, die Dinge zu sehen wie sie sind. Daraus folgt, dass man keine Angst zu haben braucht, nicht mal vor dem Tod, weil man in sich selbst ruht. Der Titel „Wenn du durch mich fühlen könntest“, könnte auch lauten „ „Wenn du mit Augen der Liebe sehen würdest“. Das Ende „ … was tust du, wenn ich dir sage, dass ich dich liebe?“ gibt den Aufschluss darüber, dass wir trotz aller Schwächen sehr liebenswert sind.
„Licht“ ist nicht immer „Licht“, kann auch etwas anderes bedeuten z. B Himmel. „Nichts“ kann „Leere“ bedeuten. „Zwischen Himmel und Erde ist nur das Licht“, kann auch heißen: „zwischen Himmel und Erde ist nur der Himmel“ usw.
„Ich reiche dir meine Hand“ klingt wundervoll, aber einfach ausgedrückt „ich geb dir meine Hand“ klingt irgendwie kumpelhafter. Liebe kann durch einfache Wörter wirken. „Ich schaue dir ins Gesicht, sehe deine Angst und sage, fürchte dich nicht“ – das sagt die Liebe, Gott, wer auch immer (der Mensch soll nicht der Liebe ins Gesicht schauen, sondern sie fühlen, mit ihr eins werden …).
„halte die Uhren für dich an“ klingt sehr poetisch und gleichzeitig sehr verbraucht (das meine ich nicht negativ - spricht nichts dagegen, das Alt-Bewerte zu benutzen). Ich musste schmunzeln, als ich das gelesen habe, weil ich es genauso schreiben wollte, habe mich aber anders entschieden.
Deinen Vorschlag „ich führe dich hinaus ins Licht“ würde ich gerne übernehmen, aber ich weiß nicht, wie ich „Nichts“ in diesen Satz einbauen kann (das Wort möchte ich auf jeden Fall beibehalten).
Tja, meine Antwort klingt irgendwie danach, als ob ich Deine Vorschläge nicht übernehmen wollte. Doch in Wahrheit habe ich mir viele Gedanken über Deine Kritik gemacht und musste feststellen, dass Einiges davon mit meiner Botschaft kollidiert. Demnach müsste ich komplett mein Gedicht überarbeiten und der Sinn wäre nicht derselbe. Aber solche Kritiken mag ich sehr. Sie sind konstruktiv und zeigen mir, dass jemand (Du) sehr darum bemüht ist, zu helfen. Dafür möchte ich Dir ganz herzlich danken und wünsche Dir eine angenehme Woche.
Liebe Grüße
Piro

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