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Leselupe.de > Ungereimtes
Wenn du leichter wärest....
Eingestellt am 19. 08. 2003 09:40


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Vera-Lena
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Wenn du leichter wärest...

Schau, hier die Waage
mit den zwei Schalen,
auf die eine
setzte ich dich,
wirfst du in die andere
deine Verzweiflung,
schon erhebst du dich.
Schon umströmten dich
all deine Glücke,
die dir längst zugedacht,
Angst und Erstarrung zerfielen,
Versatzstücke erfundener Dramen.

.....ich wünschte,
das hätt' ich vollbracht.




__________________
Der Mensch ist sich selbst das größte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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lapismont
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Hallo Vera-Lena,

der Konjunktiv macht den Text schwer lesbar.
Und auch schwer zu handhaben:
"wirf deine Verzweiflung,
schon erhebst du dich."
Besser fände ich hier:
wirfst Du dann...

Vielleicht ist es auch einfacher, ganz auf den Konjunktiv zu verzichten.

Du meinst verschiedene Momente des Glücks, da würde mir eine andere Formulierung als die Mehrzahl mehr gefallen.

Aber ist vielleicht nur mein Problem beim Lesen.

cu
lap
__________________
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Vera-Lena
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Konjunktiv

Lieber lapsi,

die Konjunktive habe ich erst reingestzt, als ich wieder etwas Abstand zum Text hatte, und ich glaube sie sind notwendig, um zu verdeutlichen, dass sich da jemand das Unmögliche für einen anderen wünscht.

Was "die Glücke" anbetrifft, so gefällt mir diese Wortschöpfung einfach zu gut.

Aber Dein Vorschlag mit dem Bedingungssatz gefällt mir. Ich hatte, aus meinem eigenen Wusch heraus, dass sich für den anderen etwas ändern müsste, die Befehlsform gewählt, aber der Bedingungssatz hat etwas Erklärendes und ist deshalb warmherziger. Ich werde den Text wohl entsprechend ändern.

Danke für deine Antwort und deine Hinweise!
Einen schönen Tag wünsche ich Dir.)))
Liebe Grüsse Vera-Lena
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george
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Die Geschmäcker sind unterschiedlich. Mir gefällt der Konjunktiv gerade.

Gestern, beim ersten Lesen, kam ich mit der Logik nicht klar. Der Angesprochene steigt ja nur auf, wenn er die Verzweiflung in die Waagschale legt, seine (in ihm inne wohnende) Verzweiflung also schwer wiegt. Heute dagegen denke ich weniger physikalisch sondern logisch / menschlich praktisch.

Ja, es ist logisch, dass jemand, der seine Verzweiflung weglegt, aufssteigt. Das ist sogar hochintelligent Vera-Lena-mässig menschlich gedacht. Und wenn das Gewicht der Verzweiflung dann sogar noch schwerer wiegt als der Mensch - umso besser.

Ich, nicht die Autorin hatte einen Denkfehler begangen: Der Mensch hat schliesslich seine Verzweiflung weg (!!!) gelegt. Deswegen kann sie (in ihm - dagegen in der Waagschale schon!) nicht mehr mehr wiegen als er selbst. Ist doch logisch oder?

Ein Klassetext!
__________________
© Jürgen Locke

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Vera-Lena
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ich selbst weiß nie

Lieber george,

ich denke nie daran, dass ein Text von mir schwierig zu interpretieren sein könnte. Ist ja klar, ich habe diesen Gedanken, und dann meine ich immer, er ist ganz einfach.
Ich wünsche mir wirklich, ganz schlicht schreiben zu können.
Ich lerne das auch noch. Je mehr man sich mit Sprache beschäftigt, umso mehr müsste man doch eigentlich zur Einfachheit vordringen können. Jedenfalls wünsche ich mir das für mich.

Ich freue mich, dass Du mich doch noch verstanden hast.
Danke für Deine Antwort!
Liebe Grüsse Vera-Lena
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Vera-Lena
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Plural

Lieber lapsi,

danke für Deinen Hinweis, dass Glück im Duden tatsächlich einschließlich Plural angegeben ist, wenn auch selten vorkommend.
So habe ich dieses Wort nicht erfunden! Ich denke, dass ich es als Kind bestimmt einmal gelesen habe in Märchen beispielsweise, vielleicht in übersetzten Märchen wie 1001 Nacht.

Liebe Grüsse Vera-Lena
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