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Leselupe.de > Kurzprosa
Wenn nicht wäre was ist
Eingestellt am 24. 04. 2006 23:41


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Nougat
One-Hit-Wonder-Autor
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Eine Vorahnung vielleicht, vielleicht auch eine sichtbar gewordene Angst, vielleicht aber auch ein heimlicher Wunsch. Ist es nicht so, dass Wünsche, sobald sie erfüllt sind, nicht mehr sind was sie sein sollten bzw. nicht sind was sie hätten sein sollen?
Was bleibt schlussendlich, wenn alles vorbei ist, trockener Mund, staubige Zunge, stumme Tage, es mag erfüllt worden sein und ist dennoch nicht erfüllend, heimliche Tränen werden noch immer die Toillette hinuntergespült. Achtlos.

Eine Vorahnung vielleicht, vielleicht auch ein bewusster Akt weiter ins Verderben, was gut tut weiss man schon lange nicht mehr, was schadet muss man täglich neu definieren.
Einsamkeit ist. Alles andere war. Zwei schlaflose Nächte höchstens, dann ist der Spuk vorbei, Neues bedeutunglos geworden. Alltag ist. Immer dasselbe Muster. Man kann nicht ausbrechen, einfach so, man kann nicht abhauen, einfach so, man kann nicht ein anderer Mensch werden, einfach so. Man hat sich schon lange aus den Augen verloren, ist nur noch ein skizzenhaftes Abbild seiner selbst oder jedenfalls von diesem Jemand der man wäre wenn nicht - ja wenn nicht was? Wenn nicht wäre was ist?

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Sonnenblume
Autorenanwärter
Registriert: Mar 2006

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Hallo Nougat !

Beim Lesen lief es mir kalt den Rücken herunter.

Der Text wirkt auf mich sehr bedrückend, ausweglos, ich habe immer ein Fünkchen Hoffnung gesucht, aber keine gefunden. In dem Text gibt es bestimmt keine, so negativ, wie die Gedanken sind. Diese Hoffnungslosigkeit hat mich nach dem ersten Lesen nicht so einfach losgelassen, Werk ist durchaus gelungen, meiner Meinung nach.

Das einzige, was mich stört sind die Wiederholungen, obwohl Du sie hier wahrscheinlich als Stilmittel für Unsicherheit und Ausweglosigkeit gewählt hast.

Es grüßt Dich,
die getroffenen Sonnenblume.

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Nougat
One-Hit-Wonder-Autor
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Liebe Sonnenblume,

mein Dank für Deine Antwort kommt spät, soll dadurch aber nicht an Grösse verlieren.
Nach einem Fünkchen Hoffnung zu suchen liegt wohl in der menschlichen Natur, Hoffnung erhält am Leben, mein Text ist hoffnungslos, ja, aber dieses Fünkchen Hoffnung trage ich dennoch in mir, manchmal sehe ich es einfach nicht, manchmal ist es schwer zu erkennen.

Es freut mich sehr hat Dich mein Text erreicht... und ich glaubte beim Lesen Deiner Wort ein bisschen Sonne zu spüren.

Herzliche Grüsse

Nougat

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