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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Wer braucht schon Party?
Eingestellt am 21. 08. 2016 12:33


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Rainua
Festzeitungsschreiber
Registriert: Aug 2016

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Der Wagen hält vor einem hell erleuchteten Haus, aus dem dumpfe Musik dringt. Meine Freundin Nora stellt den Motor ab und zieht den Schlüssel.
„Hilf mir kurz“, sage ich, „wessen Party ist das nochmal?“
„Meine Kollegin Denise feiert Geburtstag“, antwortet Nora. „Eine Arbeitskollegin und gute Freundin.“
Die Party scheint gut besucht zu sein. Noras Wagen steht in einer langen Schlange anderer Autos, die allesamt Denises Gästen gehören dürften.
„Kenne ich hier sonst irgendjemanden?“, frage ich.
Nora macht eine Geste, die irgendwo zwischen einem Kopfschütteln und einem Schulterzucken angesiedelt ist. „Du kennst mich.“
Ich verkneife mir ein Seufzen. „Also nicht.“
„Ach komm“, meint Nora, „ich kenne doch auch nur Denise.“
Ich bin noch immer nicht begeistert. Mir ist klar, dass Nora mich nur mitgenommen hat, weil sie sich nicht langweilen möchte. Als sie mich gestern angerufen und zur Party eingeladen hat, wollte ich erst absagen, doch sie war so hartnäckig, dass ich schließlich nachgegeben habe.
Wir steigen aus und gehen den kurzen Weg durch einen wunderschönen Garten bis zur Haustür. Nora verzichtet darauf zu klingeln, und wir treten ein. Das Haus scheint vor Menschen fast aus den Nähten zu platzen. Laute Musik, Stimmen und Gelächter schlagen wie eine Welle über uns zusammen, kaum dass wir die Tür hinter uns geschlossen haben.
Wir suchen und finden Denise. Nora stellt sie mir vor und ich wünsche ihr alles Gute, ehe sie wieder in der Menge verschwindet, ihre Aufmerksamkeit beansprucht von den unzähligen Gästen, die alle ihretwegen hier sind.
Nora und ich holen uns etwas zu trinken und verziehen uns in eine Ecke, von wo aus wir den Tanzenden in der Mitte des riesigen Wohnzimmers zusehen.
Ich lasse meinen Blick durch den Raum schweifen, schaue mir die anderen Gäste an – und plötzlich stockt mir der Atem.
Chris ist hier.
Chris, der mir schon seit einer halben Ewigkeit nicht aus dem Kopf geht.
Ich kenne ihn aus dem Kindergarten, in dem ich arbeite. Er holt dort öfter seine Nichte ab, und hin und wieder haben wir ein paar Worte gewechselt. Bei diesen seltenen Gelegenheiten war ich immer furchtbar nervös, denn Chris ist bei weitem kein Durchschnittstyp. Er sieht nicht nur aus wie einem Katalog für Unterwäschemodels entstiegen, hat ein umwerfendes Lächeln und Augen, in denen man am liebsten versinken würde, er ist auch noch charmant und humorvoll. Immer wieder habe ich in unseren kurzen Unterhaltungen zwischen Tür und Angel versucht herauszufinden, ob er eine Freundin hat, aber bisher hat sich keine Möglichkeit dazu ergeben.
„Kiara?“, höre ich Nora in diesem Moment sagen. Ihre Stimme dringt wie durch Watte an mein Ohr.
„Hm?“
Ich bemerke erst jetzt, dass ich mehrere Sekunden dagestanden und Chris angestarrt habe. Doch Nora scheint nichts aufgefallen zu sein.
„Ich habe gesagt, ich möchte Lisa begrüßen!“ Sie deutet zur Tür, wo gerade zwei junge Frauen hereingekommen sind. Zumindest eine davon ist wohl eine weitere von Noras Kolleginnen. Von wegen, sie kennt hier sonst niemand. „Kommst du mit?“
Ich schüttle den Kopf. „Ich werde mal die Toilette suchen.“
Nora macht sich auf den Weg. Ich mich ebenfalls, doch anstatt zur Toilette schiebe ich mich durch die Gäste in die Nähe von Chris, während ich fieberhaft überlege, wie ich mit ihm ins Gespräch kommen könnte. Er unterhält sich, steht dabei mit dem Rücken zu mir an einem großen Tisch, der für die Party zu einer Bar umfunktioniert wurde. Ich lasse mir Zeit dabei, mein Glas aufzufüllen, immer noch auf der Suche nach einem geeigneten Einstieg für eine Unterhaltung.
„Hi Kiara!“
Mein Herz macht einen erschrockenen Sprung. Ich schaue auf, direkt in Chris‘ dunkle Augen und sein bezauberndes Lächeln. Sein Gesprächspartner hat sich verabschiedet, und er hat mich neben sich bemerkt. Ich kann nicht glauben, dass er sich meinen Namen gemerkt hat!
„Hey Chris“, sage ich so gelassen wie möglich und ein wenig erstaunt, so als ob ich ihn erst jetzt gesehen hätte. „Was machst du denn hier? Kennst du Denise?“




„Länger und besser als die meisten anderen.“ Chris grinst, als er meinen verdutzten Blick bemerkt. „Sie ist meine Schwester.“
„Das wusste ich gar nicht!“, sage ich, und diesmal muss ich meine Überraschung nicht vorspielen. Innerlich verspüre ich eine große Erleichterung. Ich hatte bei seinen Worten schon mit dem Schlimmsten gerechnet.
„Das hier ist also dein Haus?“
„Mein Elternhaus. Ich wohne nicht mehr hier. Denise übrigens auch nicht, sie hat sich das Haus nur geborgt. Meine Eltern sind gerade auf Urlaub.“
„Sie wissen aber schon, was heute hier los ist, oder?“
Chris lacht. „Ja, natürlich. Solange sie das Haus so vorfinden, wie sie es verlassen haben, ist es für sie in Ordnung.“
Plötzlich rempelt mich jemand von der Seite an. Ich fahre herum und sehe zwei junge Männer, die volltrunken in ein Handgemenge geraten sind. Etliche Gäste kommen herbei, trennen die beiden und zerren sie Richtung Ausgang.
„Idioten“, brummt Chris. „Bist du okay?“
Er schaut mich besorgt an und legt seine Hand auf meine Schulter. Eine Gänsehaut überzieht meinen gesamten Körper, ausgehend von der Stelle, an der seine Finger mich berühren.
„Ja“, bringe ich hervor, „nichts passiert.“
Chris‘ Hand gleitet von meiner Schulter, greift nach meiner Hand. „Komm“, sagt er, „gehen wir wohin wo es etwas ruhiger ist.“
Er führt mich aus dem Wohnzimmer, eine Treppe nach oben, wo deutlich weniger Leute sind. In einer Ecke hängt ein knutschendes Pärchen, daneben steht eine Gruppe sich angeregt unterhaltender Leute, alle mit einer Flasche Bier in der Hand. Vor einer Tür steht eine kurze Schlange an, und ein stetes Betreten und Verlassen des Raumes an ihrem Ende zeigt mir, dass es sich dabei wohl um die Toilette handelt.
„Oh nein“, sagt Chris plötzlich, den Blick auf die Toilettentür gerichtet.
„Was ist los?“, frage ich, seinem Blick folgend. Gerade ist eine junge Frau durch die Tür gekommen. Sie sieht zu uns herüber, und ihre Miene hellt sich auf. Ein strahlendes Lächeln tritt auf ihr Gesicht, ihre Augen beginnen zu leuchten.
„Das ist Marlen.“ Mehr braucht Chris nicht zu sagen. Sein Tonfall und Marlens Blick machen mir klar, dass sie total auf ihn steht, er aber überhaupt kein Interesse an ihr hat.
„Würdest du mir einen Gefallen tun?“, fragt Chris, während Marlen näher kommt. Er steht ganz dicht bei mir, ich kann die Wärme seines Körpers und seinen Geruch wahrnehmen – er riecht einfach unglaublich.
„Äh… ja?!“
Es ist eher eine Frage als eine Antwort, aber Chris scheint es zu genügen. Er packt mich an den Schultern, drückt mich gegen die Wand, schiebt eine Hand in mein Haar und küsst mich. Mir bleibt vor Überraschung die Luft weg. Mein Körper versteift sich, ehe ich begreife, was hier passiert. Chris will Marlen so schnell wie möglich loswerden, und das ist der einfachste Weg.
Ich hätte sauer sein können, hätte ihn vielleicht von mir stoßen sollen, doch dafür ist der Kuss viel zu gut.
Langsam gewinne ich meine Fassung zurück. Mein Körper entspannt sich, und ich öffne meine Lippen. Chris schiebt seine Zunge dazwischen, sucht und findet meine, spielt damit, erst zärtlich, dann fordernd.
Aus dem Augenwinkel sehe ich, wie Marlen an uns vorbei die Treppe hinunter stürmt. Ich werde den Teufel tun, Chris darauf hinzuweisen.
Doch er scheint gar nicht mehr an Marlen zu denken. Er unterbricht den Kuss nicht, sondern intensiviert ihn im Gegensatz noch. Seine Hüften drängen gegen meine, und mein Herz stockt erneut, als ich den Beweis seiner beginnenden Erregung an meinem Unterleib spüre. Mir wird heiß, und gleichzeitig laufen tausende Schauer meinen Rücken hinunter.
Plötzlich nimmt er seine Lippen von meinen, lässt sie meine Wange entlang zu meinem Ohr wandern.
„Soll ich aufhören?“, flüstert er.
Ich atme einmal tief ein.
„Nein“, wispere ich, meine Stimme nicht mehr als ein Hauch, meine Knie weich und zittrig.
Plötzlich grinst er. „Komm mit. Ich zeige dir mein Zimmer.“ Ein teuflisches Funkeln tritt in seine Augen, als er mich hinter sich her an die Tür am Ende des Ganges zieht. Dahinter liegt ein Schlafraum, spärlich, aber geschmackvoll eingerichtet. Eine Wand wird von einem großen Bett eingenommen – das ist alles, was wir brauchen.
Kaum hat Chris die Tür hinter uns abgesperrt, packt er mich um die Hüften und küsst mich wieder, stürmisch und leidenschaftlich. Die Beule in seiner Hose ist deutlich gewachsen, ich spüre genau, was er will. Seine Hände fassen unter mein Shirt, streichen an meinem Bauch auf und ab, drücken sich in meinen Rücken. Ich tue es ihm gleich, lege meine Hände auf seine Hüften, spüre den rauen Stoff seiner Jeans unter meinen Fingern. Vorsichtig lasse ich sie weiter nach oben wandern, unter sein T-Shirt, berühre seine Haut, die sich heiß über seinen stählernen Muskeln spannt. Die Wärme seines Körpers scheint sich auf mich zu übertragen, die Hitze steigt in mir hoch und lässt tief in meinem Bauch ein wohliges, ziehendes Gefühl aufsteigen. Mein Unterleib beginnt zu schmerzen, während sich in meinem Kopf eine seltsame Leere auftut. All meine Gedanken sind wie weggewischt. Es gibt nur noch diesen Raum, mich, Chris und das Bett, auf das er mich nun legt, sanft und fordernd zugleich. Ich spüre seine warme Schwere, die mich mit tiefen Atemzügen umgibt. In der Dunkelheit des Raumes schließe ich die Augen, um auch die letzten optischen Eindrücke aus meinem Kopf zu verbannen. Ich brauche sie nicht, um das zu erleben, was gerade passiert.
Chris drückt mit seinen Hüften meine Beine auseinander und schiebt sein Becken nahe an meines. Irgendwie schafft er es, mit einer Hand seine Hose zu öffnen und meinen Rock hochzuschieben, ohne seine Lippen von den meinen zu nehmen. Ich unterbreche seinen heißen Kuss nur, um ihm das Shirt über den Kopf zu ziehen und mich von meiner Bluse zu befreien. Die Hitze von Chris‘ Körper scheint sich zu verdoppeln, sobald die dünne Stoffschicht nicht mehr zwischen uns ist.
Mit einem geschickten Handgriff öffnet Chris meinen BH, streift ihn ab und wirft ihn achtlos neben das Bett.
„Du hast das geübt, wie?“, frage ich lächelnd.
Chris sagt nichts dazu, lächelt ebenfalls und küsst mich wieder, und ich vergesse dabei alles andere. Ich fühle seine Hände an meinen Brüsten, was das Ziehen in meinem Unterleib um ein Vielfaches verstärkt. Ich atme schwerer, beginne zu keuchen. Lange halte ich das nicht mehr aus.
Ich greife mit einer Hand nach seinem Penis und beginne ihn sanft zu streicheln. Chris keucht nun ebenfalls und stöhnt leise an meinen Lippen.
„Kiara, ich…“
Er braucht es nicht auszusprechen. Mit einer schnellen Bewegung bringe ich seinen Penis an die richtige Stelle, und er schiebt sich in mich.
Es übertrifft alles, was ich je mit einem Mann erlebt habe. In meinem Unterleib scheint ein Feuerwerk zu zünden, als Chris sich mit harten Stößen in mir bewegt. Der Druck seines Körpers auf meinen verstärkt sich, seine Hände krallen sich in meinen Rücken und mein Haar. Er keucht heftig, presst sich stärker an mich, beißt in meinen Hals. Ich spüre, dass er bald so weit ist. Mit einer Hand halte ich mich krampfhaft an seiner Schulter fest, die andere lege ich auf sein Gesäß und gebe ihm zu verstehen, dass er seine Bewegungen auf keinen Fall unterbrechen soll.
Das Feuerwerk in mir steigert sich schier in die Unendlichkeit, ehe es sich in einer gewaltigen Explosion entlädt. Wie aus weiter Ferne höre ich Chris kaum verhalten schreien, als auch er so weit ist. Welle um Welle rollt durch meinen Körper, und es scheint eine Ewigkeit zu dauern, bis der Orgasmus abgeklungen ist.
Ich bin so erschöpft, als ob ich einen Marathon gelaufen, und gleichzeitig so entspannt wie nach einem Tag im Spa. Chris scheint es ähnlich zu gehen, denn er hat kaum die Kraft, um sich von mir herunter zu rollen. Ich drehe mich zur Seite und lege mich ganz nah an ihn heran. Er legt die Arme um mich und drückt einen sanften Kuss auf meine Stirn.
In diesem Moment ist mir alles egal – die Party, die anderen Gäste, meine Freundin Nora – an nichts von alledem denke ich, als ich in Chris‘ Armen einschlafe.

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Ralph Ronneberger
Foren-Redakteur
Autor mit eigener TV-Show

Registriert: Oct 2000

Werke: 65
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