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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Wer zu den Raubtieren geht ...
Eingestellt am 15. 08. 2002 11:23


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itsme
???
Registriert: Mar 2002

Werke: 18
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Zwei Gedanken waren in seinem Kopf, als er die TĂŒr geöffnet hatte und ihren ausdruckslosen Blick fand: ,Sie sieht schrecklich aus?, und: ,Ich bin heilfroh, dass sie bereit ist mit mir zu reden?.
"Sie sind Svenja?"
"Mein Name ist Kirn."
"Gut, ich bin Michael Laufer. Nennen Sie mich Micha, wenn Sie mögen."
"Wir sollten bei den Nachnamen bleiben."
Schweigen.
Svenja Kirns Blick klebte auf einem imaginĂ€ren Punkt an der kahlen Wand gegenĂŒber. Laufers entspanntes, freundliches Gesicht blieb ein klĂ€glicher Versuch. Svenja kannte seine Rolle und er wusste, er wĂŒrde keine Absolution bekommen.
"Was soll das werden, Herr Laufer?"
"Ich will verstehen."
"Ist das fĂŒr mich gut, wenn Sie verstehen?"
Die denkbar dĂŒmmste Antwort und der sichere Weg in eine Sackgasse. Er fĂŒhlte sich unbehaglich in der NĂ€he dieser Frau, an diesem Ort, in dieser Situation, und es drĂ€ngte ihn zur Flucht. Röte stieg ihm ins Gesicht.
"Entschuldigung"
Sein LĂ€cheln, aufgesetzt, die Beklemmungen zu ĂŒberdecken, verging.
"Wer hat Sie geschickt?"
"Niemand und was ich hier mache ist zumindest unĂŒblich."
"Plagen Sie SchuldgefĂŒhle oder ist es nur Angst um Ihren Job?"
Laufer hatte sich das selbst schon gefragt. Es gab noch ein weiteres mögliches Motiv, aber er strÀubte sich, es als sein wesentliches anzuerkennen.
"Ich frage mich, was falsch gelaufen ist." Und weil er merkte, wie er der Frage nach der eigenen Schuld auswich, fĂŒgte er hinzu: "Ich frage mich auch, was ich falsch gemacht habe, ich meine was Maren angeht. Helfen Sie mir?"
Schweigen.
"Können Sie das Kopfteil etwas steiler stellen bitte?"
Laufer betrachtete diese Bitte als vorlĂ€ufige Bereitschaft, seine Gegenwart weiter zu dulden. Sie hatte sichtlich MĂŒhe, sich in ihrem Bett aufzurichten.
"Maren hat im Juni in der Apotheke angefangen. Haben Sie sich gleich mit ihr angefreundet?" Laufer schien diese Frage unverfÀnglich genug, nicht erneut ihre Abwehr zu provozieren.
"Ja, schon nach wenigen Tagen. Es ist eine große Apotheke mit viel Personal. Ich bin dafĂŒr zustĂ€ndig, die Helferinnen zu beaufsichtigen und mit Arbeit zu versorgen. Die Helferinnen sind oft ziemlich dumme Puten. Da muss man stĂ€ndig hinterher sein. Maren war anders."
"Anders, wie meinen Sie das?"
Svenja Ă€nderte mĂŒhsam ihre Liegeposition. "Na ja, der brauchte ich nie etwas zwei mal erklĂ€ren. Sie arbeitete konzentriert und zĂŒgig, redete nicht viel, kam aber auch mit ihren Kolleginnen gut klar. Sie blieb immer irgendwie sachlich aber freundlich. Obwohl nicht Ă€lter als die meisten von uns, wirkte sie reifer. Bis auf den Apotheker sind alle in den Zwanzigern. Der Job unterforderte sie, glaube ich."
"Sie waren also ihre Vorgesetzte?"
"Richtig."
"Sie haben bald angefangen, auch ĂŒber persönliche Dinge zu reden?"
"Das ĂŒbliche halt zunĂ€chst. Wir redeten ĂŒber unsere Beziehungen, ĂŒber unsere Interessen, unsere Freunde. Wir verstanden uns wirklich gut. Manchmal sind wir in der Pause ins CafĂ© gegangen oder in den Park nebenan."
"Nannte sie den Namen ihres Freundes?"
"Lukas, die Namen der Freundinnen hab ich vergessen. Aber jetzt warten Sie mal Herr Laufer, ich verstehe auch so einiges nicht. Wenn Sie Antworten von mir wollen, dann will ich auch welche von Ihnen."
"Das geht nicht, Sie wissen das."
"Dann vergessen Sie es!"
Schweigen.
Svenja hatte sich abgewandt, demonstrierend: Das GesprÀch ist beendet.
"Warten Sie." LĂ€cherlich kam es ihm vor, wie er zögerte, wie er sich wand, nach Rechtfertigung suchte fĂŒr sich. Jetzt meldete es sich deutlich, dieses geleugnete Motiv. Er hatte die persönliche Distanz verloren, ein elementarer Fehler, höchst unprofessionell. Nicht berufliches Interesse ließ ihn dieses GesprĂ€ch fĂŒhren. "Ich denke, es ist in Marens Interesse, wenn wir offen reden, weitgehend offen reden. Über alles kann ich nicht sprechen, wie Sie wissen. Die Schweigepflicht." Ein jĂ€mmerlicher Versuch der Ehrenrettung. Er fĂŒhlte sich schwach und mies.
Svenjas Blick verriet aufkommendes Verstehen: "Diese Frau hat Sie um den Finger gewickelt."
"Es war eine angeratene Maßnahme, zweifellos vertretbar, wie mir schien. Sie hatte gute Fortschritte gemacht. ErzĂ€hlen Sie weiter. Wie entwickelte sich die Beziehung zwischen ihnen?"
"Es schien Ihnen so?" Sie sah ihn einen Moment lang kopfschĂŒttelnd an. "Sie labern. Da haben Sie wohl verkehrt gelegen, aber lassen wir das. Ich wollte, dass wir uns mal abends treffen oder am Wochenende, aber sie hatte nie Zeit. Immer gab es schon Verabredungen mit dem Freund oder ihren Freundinnen. Wissen Sie, eine richtige Freundin hatte ich nie und meine Beziehungen - lĂ€nger als ein paar Monate hielten die selten."
"Sie haben Maren nie privat getroffen?"
"Ich sagte doch, sie hatte nie Zeit. Nur einmal traf ich sie zufĂ€llig in einer Kneipe und das war sehr merkwĂŒrdig. Sie saß alleine an der Theke. Fast hĂ€tte ich sie in ihrem Gammel-Outfit nicht erkannt. Ich zu ihr hin, begrĂŒĂŸe sie freudig und zurĂŒck kam nur ein knappes Hallo. Den Blick hĂ€tten sie sehen sollen: starr, hohl, abweisend. Ich hab erst gar nichts gecheckt und redete weiter, bis sie meinte: Du nervst. Da habe ich es aufgegeben und bin wieder gegangen."
"Mich wundert das nicht."
"Ja finden Sie sowas denn normal?"
"Zu unserer NormalitĂ€t hat sie nur begrenzt Zugang. Ihre Welt ist anders beschaffen. FĂŒr sie gilt nur das Lustprinzip, uneingeschrĂ€nkt. Weil sie intelligent ist, hat sie die Gebrauchsanweisung fĂŒr unsere Gesellschaft auswendig gelernt und sie richtet sich danach, wenn es ihr klug erscheint, so lange jedenfalls, wie sie die Kontrolle ĂŒber sich behĂ€lt. Sie können einem Kind sehr schnell die wenigen Klicks beibringen, die es braucht, einen PC zu booten und ein Spiel zu starten. Das Kind hat keine Ahnung davon, was es da tut, aber das Spiel funktioniert - verstehen Sie?"
Svenja starrte ihn unglÀubig an. Er sah, dass sie nicht verstand, aber sie sprach weiter: "Am nÀchsten Tag hat sie sich entschuldigt. Es tat ihr furchtbar leid. Sie sei schlecht drauf gewesen wegen ihres Freundes und ich solle nicht sauer sein. Sie wirkte richtig geknickt."
"Sie war wieder höflich und sympathisch wie immer, richtig?"
"Ja genau - und es war ihr echt unangenehm."
"War es nicht!"
"War es nicht?"
"Unangenehm fĂŒr Maren ist nur, wenn sie die Kontrolle ĂŒber sich verliert und sie die Gebrauchsanweisung missachtet. Es ist kein GefĂŒhl Ihnen gegenĂŒber gewesen. FĂŒr Maren ist Kontrolle auszuĂŒben gleichbedeutend damit Macht zu haben, und das ist ihr Ziel."
Das UnverstĂ€ndnis in Svenjas Augen blieb. Sie strapazierte sichtlich ihre Hirnwindungen auf der Suche nach einem denkbaren Muster, das Laufers ErklĂ€rungen und ihrem eigenen Erleben hĂ€tte Sinn geben können. Er sah, was in Svenja ablief, und wusste, sie wĂŒrde scheitern. Auch die Ursache fĂŒr sein eigenes Versagen begann genau an dieser Stelle. Auch er zweifelte, ob oft erlebte NormalitĂ€t erstrebenswert oder auch nur akzeptabel ist, ob eine NormalitĂ€t vorstellbar ist, in der elementare Regeln menschlichen Zusammenlebens nicht gelten.
"Ich bin doch nicht bescheuert. Mein Gott, jeder rastet mal aus. Muss ich da gleich an solchen Psychokram denken? Jedenfalls brachte Maren am nÀchsten Tag Kuchen mit, wir haben viel gelacht und gut warŽs, wochenlang."
"Bis?"
"Eines Abends war ich mit meinem Freund unterwegs. Wir kamen an ihrer Wohnung vorbei und sahen, dass noch Licht brannte. Wir haben geschellt. Ich dachte, fĂŒr einen Absacker ist es nie zu spĂ€t."
"Es lief nicht, wie Sie dachten, richtig?"
"Ich war zu angeschickert und aufgedreht zu begreifen. Das kam erst am nĂ€chsten Tag. Ihr Blick an diesem Abend - ich sah in eine Totenmaske. Sie sprach nicht, kein Wort. Ich gab ihr auch keine Chance uns abzuwimmeln. Wir haben sie ĂŒberrannt mit unserer Ausgelassenheit. Es war dunkel in ihrer Wohnung, nur ein paar Kerzen brannten, kahl die WĂ€nde, kein Teppich auf dem kalten, grauen PVC Boden, aber in Mitten dieses kahlen Ein-Zimmer-Appartements stand ein riesiges Himmelbett; dunkles Holz-Bettgestell, feinstes Seiden-Bettzeug, aufwendiger TĂŒll-Himmel. Und die Musik klingt mir noch in den Ohren, ein schwerer, dumpf-rhythmischer Sound, keine Ahnung was da lief. Sie starrte durch uns durch. Sie - ich kann es nicht beschreiben. Sie hat was genommen, war auch ein Gedanke. Nein, keine Ahnung, einfach strange. Nach ein paar Minuten sind wir wieder gegangen. Sie war so weit weg, auf einem Jupiter-Mond oder so."
"Sie haben nicht an diese erste ungeplante Begegnung in der Kneipe gedacht? Ihnen kam nicht der Gedanke, dass ihr solche Überraschungen Probleme bereiten? Finden Sie sich nicht etwas gedankenlos?"
"Was soll das? Wollen Sie mir Schuld einreden, Mister Psychologe? Wir hatten uns gut verstanden in den Wochen zuvor. Wieso sollte ich an diese komische Kneipenszene denken? Wenn wir Zeit dazu fanden, redeten wir ĂŒber Gott und die Welt, ich sprach von meinen privaten Sorgen, sie ĂŒber ihre Eltern und die Differenzen mit ihrem Freund; was eben Freundinnen so reden."
"Über ihre Eltern?"
"Ja, die leben irgendwo in Norddeutschland und jammern stÀndig, dass sie so weit weg ist."
"Maren hat kein engeres soziales Umfeld. Ihr Vater ist in der Psychiatrie, seit mehr als zehn Jahren schon. Dort wird er bei seiner Lebensgeschichte voraussichtlich auch bleiben. Ihre Mutter lebt als Obdachlose irgendwo auf der Straße. Erst drei Monate nachdem die Mutter verschwand, holte man sie völlig verwahrlost aus der Wohnung, nach dreizehn Jahren Gewalt und Teilnahmslosigkeit. Das liegt jetzt zwölf Jahre zurĂŒck. Sie war apathisch, aggressiv und misstrauisch, aber sie wollte ĂŒberleben. Freundinnen oder einen Freund gab es nie."
"Was?? - Mein Gott wie schrecklich."
Svenja hatte sich mĂŒhsam weiter aufgerichtet, was ihr mit den diversen GipsverbĂ€nden nicht leicht fiel. BestĂŒrzt schaute sie in Laufers trauriges Gesicht. Das GesprĂ€ch mit ihm wĂŒhlte sie auf.
"Ist irgendwas echt an Maren?"
"Nichts von dem, was Sie erlebt haben. Sie beobachtete und adaptierte, bis sie die Figur verkörperte, die Sie sich gewĂŒnscht haben. Freund und Freundinnen waren nur RĂŒckzugsgebiete, in die sie flĂŒchten konnte, wenn sie sich abgrenzen wollte. Ich sehe es Ihnen an: Sie glauben meinen Worten, aber ihr emotionales VerstĂ€ndnis sagt: kein verwertbarer input."
"Wie ist Ihre Beziehung zu Maren, Herr Laufer? Sagen Sie nicht rein beruflich."
"Ich kenne sie seit fĂŒnf Jahren. Es gab Augenblicke, in denen sie ihre Deckung aufgab und ĂŒber eine Kleinigkeit herzhaft lachte. In diesen Momenten schien etwas von einer faszinierenden Persönlichkeit aufzublitzen, die sich nie entwickeln durfte. An die glĂ€nzenden Augen unter dem schwarzen Wuschelkopf denke ich oft - professionell ist das nicht, ich weiß."
Sie sahen sich lange an, auf der Suche nach ErklĂ€rungen, wissend, sie wĂŒrde nicht erfolgreich werden durch nĂŒchterne Beschreibungen eines Zustandes und seiner Ursachen. Sie waren emotional zu beteiligt, beide.
"Der Rest ist schnell erzĂ€hlt. Am nĂ€chsten Morgen meldete sie sich krank. Zwei Tage spĂ€ter, ich kam abends spĂ€t nach Hause, stand sie plötzlich vor mir - wie aus dem Nichts. Sie muss in der Toreinfahrt gewartet haben. Es war dunkel und niemand außer uns auf der Straße. In der Hand hielt sie einen Baseball-SchlĂ€ger. FĂŒr einen Moment stand sie regungslos vor mir und schaute mir eiskalt in die Augen. Ich war zu keinem Gedanken und zu keiner Reaktion fĂ€hig - paralysiert."
Svenja unterbrach sich. Er sah ihr an, dass sie noch immer nicht fassen konnte, was dann geschehen war, obwohl sie die Worte dafĂŒr lĂ€ngst hatte: "Und dann drosch sie auf mich ein, als wollte sie einen Zaunpfahl in den Boden rammen; prĂ€zise, geradezu rhythmisch, immer wieder, ohne ein Wort. Warum das? Warum so viel Gewalt?"
"Maren glaubte ihre Show verloren und gab Ihnen die Schuld dafĂŒr. Es muss fĂŒr sie sehr mĂŒhsam gewesen sein jahrelang alle Spielregeln zu beachten, eine Lehre zu machen und einen Lebensplan zu entwickeln, der ĂŒberzeugend genug war, sie aus der verhassten Geschlossenen zu entlassen. Ihr hellwacher Verstand mit einem IQ von hundertdreißig und ihr Wille machten das möglich. Sie fĂŒhlte sich gestört und ertappt in ihrem Rollenspiel durch Ihre spontanen Aktionen. Das konnte sie nicht verkraften, denn sie will diejenige sein, die Macht ausĂŒbt, die manipuliert und kontrolliert. Ihre AggressivitĂ€t bekam die Oberhand. Sie hat als Kind gelernt, dass es besser ist wie der brutale, rĂŒcksichtslose Vater zu sein, weil man dann nicht erleiden muss wie die schwache, willenlose Mutter. Sie verachtete die Mutter wegen ihrer SchwĂ€che. Begriffe wie gut und böse, Moral und Gewissen, sind fĂŒr sie bedeutungslos. Schon in meinem Studium las ich irgendwo: Wer sich in das Leben eines Psychopathen drĂ€ngt ist gefĂ€hrdet. Es ist, als ginge man in einen RaubtierkĂ€fig. Niemand weiß, was passieren wird."
"Wie wird es mit ihr weitergehen?"
"Ihr dĂŒrfte klar sein fĂŒr lange Zeit in der Geschlossenen Gefangene sein zu mĂŒssen. Sie wird wieder daran arbeiten völlig normal zu erscheinen und sicher ĂŒberzeugend sein in ihrer Rolle. Ihr Überlebenswille ist unbĂ€ndig. Sie schafft es wieder raus zu kommen."
"Es wird einen nÀchsten geben, der sich tÀuschen lÀsst?"
"Es ist schwer ihr zu widerstehen. Könnten Sie sich vorstellen sie mal zu besuchen?"
Svenja sah ihn lange kopfschĂŒttelnd an - eindringlich. Ihr dĂ€mmerte etwas von dem Zwiespalt, in dem er steckte. Er sah in ihrem Blick, dass sie ihn selbst fĂŒhlte. Ihr KopfschĂŒtteln bedeutete nicht schroffe Ablehnung. Nein, er sah wachsendes Verstehen in ihren Augen.
"Ja, Sie werden sich ein weiteres Mal tÀuschen lassen, Herr Laufer, ich bin mir sicher. Sie sind Ikarus, der sich in die NÀhe der Sonne begibt, und Sie glauben, mir wird es Àhnlich ergehen. Und vielleicht wird es das auch."

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Rainer
???
Registriert: Jul 2002

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hallo itsme,

beim ersten lesen, fand ich den anfang verwirrend und den folgenden rest immer besser, der gipsverband kommt an einer genial unerwarteten stelle, und die minimalistisch angedeutete, sehschwach (nicht blind) machende zuneigung des psychologen zu maren, die von svenja "entlarvt" wird, kommen als echte hÀmmer (wer kann, der kann). beim zweiten lesen entwirrte sich der anfang, und selbst solche passagen wie:
"
"Was soll das werden, Herr Laufer?"
"Ich will verstehen."
"Ist das fĂŒr mich gut, wenn Sie verstehen?"
Die denkbar dĂŒmmste Antwort und der sichere Weg in eine Sackgasse.
"
erscheinen in einem völlig anderen licht.
fazit: eine geschichte die ich (man?) zweimal lesen muss,
dann wirkt sie perfekt, und eine kurzgeschichte kann (soll) ja zweimal gelesen werden.

gruß

rainer

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itsme
???
Registriert: Mar 2002

Werke: 18
Kommentare: 289
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Rainer ... es freut mich, dass meine Geschichte bei dir so angekommen ist, wie ich es mir gewĂŒnscht habe. Danke fĂŒr deine positive Kritik


GrĂŒĂŸlinge
itsme
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