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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Wessen Entscheidung?
Eingestellt am 24. 07. 2003 04:07


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think twice
???
Registriert: Jul 2003

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Langsam fuhr der schwarze Polo an den aufreizend gekleideten M├Ądchen vorbei. Keine von ihnen war ├Ąlter als 16 oder 17, doch jede einzelne wusste genau, wie man M├Ąnner befriedigte und wie man Geld f├╝r dieses Dienste verlangte.

Rolando de Fuentez musterte die M├Ądchen, die auf sein Auto zukamen, doch er suchte nicht nach irgendeiner, er suchte nach seinem Engelchen – nach seiner Eveline, die genauso wenig Eveline hie├č wie er Rolando de Fuentez, doch das alles spielte hier keine Rolle.

Eveline war seine Favoritin, sein Liebling, sein Schatz. Sie war erst 14, doch wenn man sich mit ihr unterhielt, wirkte sie wesentlich reifer.

Rolando f├╝hlte sich auf eine seltsame Weise zu ihr hingezogen – nicht nur, weil keine es besser verstand, seine k├Ârperlichen Bed├╝rfnisse zu befriedigen – nein, sie war auch die Nahrung f├╝r seine angeknackste Seele.

Ein 14j├Ąhriges M├Ądchen – es war schon beinahe l├Ącherlich, wo er selbst doch mehr als doppelt so alt war wie sie – doch sie war der einzige Mensch, der ihn verstand, und so sa├čen sie nicht selten gemeinsam im Wagen und unterhielen sich ├╝ber das Leben, das Schicksal, Gott und die Welt.

Anfangs hatte Eveline Bedenken, denn sie musste doch Geld verdienen, und Olaf, ihrem Besch├╝tzer w├╝rde es bestimmt nicht gefallen, wenn sie ihre Zeit mit Kunden verquatschte und kein Geld einbrachte. Doch Rolando zerstreute diese Zweifel schnell indem er ihr anbot, f├╝r die ganze Nacht zu zahlen, und Eveline genoss diese N├Ąchte, denn in diesen N├Ąchten war Rolando ihr einziger Kunde und das empfand sie beinahe wie Urlaub – Urlaub von ihrem sonst so furchtbaren Leben.

Obwohl Eveline nicht wusste, wie Rolandos richtiger Name lautete, hatte sie in den wenigen Monaten, die sie sich kannten, bereits seine halbe Lebensgeschichte geh├Ârt. Sie wusste, wo er zur Schule gegangen war, dass er angefangen hatte Medizin zu studieren, aber hatte aufh├Âren m├╝ssen, weil ihm beim Sezieren von Leichen regelm├Ą├čig ├╝bel geworden war. Sie wusste, dass er jetzt als Versicherungsvertreter arbeitete, verheiratet war und zwei Kinder hatte, dass seine Ehe ein Tr├╝mmerhaufen war und dass er nun in Trennung lebte.

Auch Eveline empfand ihre Beziehung zu Rolando als etwas ganz besonderes. Nat├╝rlich war er nur ein Kunde von vielen – das zumindest versuchte sie sich einzureden – doch zugleich war er f├╝r sie auch jemand, der ganz anders war.

Er war der erste und einzige, der sich jemals f├╝r sie als Person interessiert hatte, und in gewisser Weise bedeutete ihr das sehr viel. Und so hatte auch Eveline angefangen ├╝ber sich selbst zu erz├Ąhlen.

Sie war erst 12 als sie von zuhause weggelaufen war, weil ihr Stiefvater sie vergewaltigt hatte. Ihre Mutter hatte sie gehasst und geschlagen, und als sie ihr erz├Ąhlte, wie ihr Stiefvater sie missbrauchte, hatte ihre Mutter sie eine L├╝gnerin genannt und ihr gedroht, sie in ein Heim zu stecken.

Auf der Stra├če hatte sie Olaf dann kennen gelernt. Er nahm sie bei sich auf, k├╝mmerte sich um sie, gab ihr ein Dach ├╝ber dem Kopf und Pillen, die sie ihre Schmerz und ihre Trauer leichter ertragen lie├čen. Sie begann ihn zu lieben und er zeigte ihr, wie man einen Mann liebte.

Als sie erkannte, was Olaf eigentlich von ihr wollte, war es schon zu sp├Ąt. Sie war abh├Ąngig von Olaf und abh├Ąngig von den Drogen, die er ihr gab.

Rolando empfand Mitleid f├╝r Eveline. In der Zeit, die sie sich kannten, war aus dem schlanken, h├╝bschen, blonden M├Ądchen zunehmends eine hagere, kr├Ąnkliche Gestalt geworden. Die Einstiche und Narben an ihren Armen wurden von mal zu mal mehr und er sah keine M├Âglichkeit, sie aus diesem Leben zu befreien, obwohl er sich nichts mehr w├╝nschte, als sie vor einem solchen Leben zu bewahren.



Nun f├╝hr er die dunklen Stra├čen entlang und suchte nach ihr. Endlich hatte er eine L├Âsung gefunden.

Im Schritttempo fuhr er die Stra├čen entlang, an denen die M├Ądchen immer standen und die Zeit schien ihm endlos. Er f├╝rchtete, er w├╝rde Eveline diese Nacht gar nicht mehr finden, doch dann entdeckte er sie pl├Âtzlich. Sie hatte sich in die dunkelste Ecke der Stra├če verkrochen und stand dort an eine Hausmauer gelehnt. Sie sah schlecht aus, noch sehr viel schlechter als sonst. Ihre Augen waren starr und tr├╝b, ihr Blick zu Boden gerichtet und als Rolando kurz hupte, merkte sie es nicht einmal.

Ein M├Ądchen, das neben ihr stand, tippte sie an. \"Eveline, der Kerl da will was von dir!\"
Sie blickte kurz hoch und erkannte den Wagen, in dem sie schon so oft gesessen hatte.

Schwerf├Ąllig dr├╝ckte sie sich von der Mauer ab und wankte auf das Auto zu.

Rolando erkannte, dass es ihr an diesem Tag noch schlechter ging als sonst und dass sie wohl auch noch st├Ąrker unter Drogeneinfluss stehen musste, als er es sonst von ihr gewohnt war.

Eveline ging direkt auf die Beifahrert├╝r zu, ├Âffnete sie, lie├č sich in den Beifahrersitz fallen und schlug die T├╝r zu. Viel gab es nicht zu diskutieren oder auszuverhandeln, denn Rolando wusste, was sie war und er kannte auch alle Preise. Schon vor langer Zeit war dies alles zur Routine geworden.

Zwar war die erste Lektion, die Eveline in diesem Gesch├Ąft gelernt hatte, jene, dass man das Geld vom Kunden im voraus abkassierte, doch bei Rolando machte sie ganz eigenm├Ąchtig eine Ausnahme. Es hatte deshalb auch noch nie Schwierigkeiten gegeben – im Gegenteil, meist steckte Rolando Eveline noch etwas mehr zu als sie verlangte.

\"Mein Engel, du siehst schlecht aus. Was bedr├╝ckt dich?\" fragte Rolando w├Ąhrend er langsam losfuhr.
\"Ich habe heute Geburtstag,\" antwortete Eveline mit trauriger Stimme.
Rolando nickte und fuhr wortlos weiter. Die Entscheidung, die er getroffen hatte, war die richtige, dessen war er sich jetzt sicher.

Nach einer 20-min├╝tigen Fahrt hielt er am Waldrand. Hier hatten sie schon oft gehalten. Es war ein ruhiges Pl├Ątzchen, an dem nachts niemand mehr vorbeikam.

Eveline ├Âffnete Rolandos Hose und begann ihn zu massieren. Sie wusste, dass er das mochte und sein schwerer Atem best├Ątigte sie.

Rolando kippte seine R├╝ckenlehne so weit es ging nach hinten und zog Eveline vorsichtig auf sich. Er genoss es, wie sie ihn verw├Âhnte und wusste, es w├╝rde das letzte mal sein.



Ein paar Minuten sp├Ąter kn├Âpfte Rolando seine Hose wieder zu und auch Eveline zog sich am Beifahrersitz wieder an.

Rolando z├╝ndete eine Zigarette an und reichte sie an Eveline weiter. Dann z├╝ndete er sich selbst auch eine Zigarette an und f├╝r einen Moment war der Kleinwagen von Schweigen erf├╝llt.

In Rolandos Kopf rasten Tausende von Gedanken. War es richtig, was er vorhatte?

\"Eveline,\" durchbrach seine Stimme pl├Âtzlich die Stille, \"erz├Ąhl mir, was du dir w├╝nscht.\"

Eveline sah ihn verdutzt an. Was sie sich w├╝nschte? War das nicht klar? \"Ich m├Âchte gl├╝cklich sein, keinen Schmerz mehr f├╝hlen. Ich m├Âchte frei sein,\" antwortete sie als sie merkte, dass Rolandos Frage ernst gemeint war.

\"Wenn du dir ganz sicher bist, dann kann ich dir dabei helfen. ... Ich kann dir helfen, frei und gl├╝cklich zu sein. ... Bist du dir ganz sicher, dass das dein gr├Â├čter Wunsch ist?\"
\"Ja.\" antwortete Eveline ohne zu z├Âgern. Sie wollte gl├╝cklich sein und ihre jetziges Leben konnte sie nicht gl├╝cklich machen, das f├╝hlte sie.

Ein letztes mal sah Rolando Eveline ganz tief in die Augen und all der Schmerz, den sie jemals empfunden hatte, all die Traurigkeit, die sie je gef├╝hlt hatte, griff auf ihn ├╝ber, erstickte seine Seele und vergiftete sein Herz.

\"Schlie├č die Augen!\" befahl er ihr mit kalter Stimme und sie gehorchte wie sie es von Olaf und ihren anderen Kunden gewohnt war. Dann fingerte er in seiner Hosentasche und angelte sich mit den Fingerspitzen die kleine Schmuckschachtel, die er dort deponiert hatte, bevor er losgefahren war. Langsam ├Âffnete er sie und die Gedanken in seinem Kopf rasten. – Gibt es wirklich keine andere L├Âsung? - Nein, sagte sein Verstand und so zauberte eine kleine gr├╝ne Kapsel hervor.

Eveline blinzelte.
\"Lass die Augen zu!\" befahl Rolando im gleichen kalten Tonfall wie zuvor und Eveline gehorchte. Dann schob er ihr die kleine gr├╝ne Kapsel in den Mund.

\"Noch kannst du dich entscheiden,\" h├Ârte Eveline eine leblose Stimme sagen. \"wenn du dein Leben so fortsetzen m├Âchtest, wie es jetzt ist, dann spuck die Kapsel wieder aus, aber wenn du m├Âchtest, dass deine Schmerzen und dein Leid ein Ende finden, dann bei├če sie durch.\"

Einen Moment lang betastete Eveline die Kapsel mit ihrer Zunge, dann schob sie sie zwischen ihre Z├Ąhne und biss sie entschlossen durch.

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Michael Schmidt
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jan 2002

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Hallo think twice,

erstmal willkommen auf der Lupe.

Da hast du eine Geschichte erz├Ąhlt, in die man ganz tief abtauchen kann, hat mich wirklich ger├╝hrt, die Thematik ist ja nicht neu, aber immer wieder aktuell.

Also, hat mir gut gefallen. Aber...

Du rei├čt vieles an, ohne in die Tiefe zu gehen. Ich habe mich beim Lesen oft gefragt, warum? oder ich will mehr wissen, du k├Ânntest die Geschichte locker ausbauen.

Und das Ende mit der gr├╝nen Kapsel hast du ja als ├ťberraschung geplant. Finde ich nicht so gut. Stattdessen k├Ânntest du den Zwiespalt, den beide haben, aufgreifen und darstellen.

So wie du es geschrieben hast, wird nicht klar bzw. nachvollziehbar, warum sie die Kapsel schluckt. Okay, es sind Gr├╝nde da, aber sie z├Âgert nicht, nein, sie nimmt sie schon fast "spontan".

Bis bald,
Michael

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swartzenfresser
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Jul 2003

Werke: 19
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hmmm es ist eine ernst geschichte....aber f├╝r mich ist der (Selbst)mord zu fr├╝h ersichtlich....ausserdem fehlt mir da noch die Reaktion des Mannes.... soll heissen : ein offenes Ende ist zwar gut fuer die Phantasie des lesers, dieses Ende ist mir jedoch ein wenig zu offen....

daher denk ich, das die story zwar gut ist, aber noch ein wenig arbeit braucht.



__________________
fragt euch selber, wieviel tier ihr seid....

Martin B.

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Tanja_Elskamp
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jul 2003

Werke: 5
Kommentare: 53
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Hallo, Think Twice!

Ich habe nur wenige Kritikpunkte im Augenblick, aber dazu sp├Ąter. Jetzt w├╝rde ich einfach mal gern so schreiben, was mir alles wirklich gut gefallen hat:

Das Alter der M├Ądchen finde ich sehr gut durchdacht, weil es ein mehr oder weniger "legales" Alter ist, was dieses doch sehr sensible Thema nicht noch zus├Ątzlich belastet sozusagen.
Deine Sprache finde ich sehr gelungen und fl├╝ssig, au├čerdem agierst du auf beiden Seiten - Hure und Kunde - nicht mit moralischem Zeigefinger.

Was mir nicht ganz so zusagt ist der Titel. Er hat ihre Entscheidung m├Âglicherweise zwar voran getrieben, aber entschieden hat sie sich ganz klar selbst - es sei denn, du wolltest die Tatsache, dass sie nicht bei klarem Bewusstsein ist in der Situation mit hinzuz├Ąhlen, dass es mehr seine Entscheidung sei.
Was die L├Ąnge angeht, so bin ich unentschlossen. Ich finde, dass man diese Geschichte sehr weit ausbauen kann, mehr erkl├Ąren kann, mehr Emotionen wecken kann etc., auf der anderen Seite finde ich aber auch, dass sie sehr wohl so, wie sie ist, ihr Ziel erreicht und man nat├╝rlich auch mit mehr Text usw. mehr kaputt machen k├Ânnte.

Gar nicht gefallen hat mir die Stelle "Ihre Mutter hatte sie gehasst und geschlagen" - an dieser Stelle ist es wirklich zu kurz geraten. Dass eine Mutter ihr Kind hasst ist wohl mehr Grenzsituation als alles andere in dem Text, darum w├╝rde ich es entweder rausnehmen bzw. abmildern oder aber ausf├╝hrlicher erkl├Ąren. Letzteres allerdings auch nur, wenn der gesamte Text erweitert w├╝rde (siehe oben).

Offene Fragen, die bei mir geblieben sind:
Warum wusste er nichts von ihrem Geburtstag oder suchte er gezielt diesen Tag aus?
Woher hat er diese Pille?
Was geht in ihrem Kopf vor, w├Ąhrend sie die Entscheidung trifft? (bzw. empfand ich die Beschreibung hier auch als ein wenig zu kurz)
Warum befiehlt er gleich doppelt (ein Mal anderes Wort w├Ąhlen eventuell) und warum wundert sie diese Ver├Ąnderung gar nicht?

Wie du siehst, ein bisschen Gutes, ein bisschen Schlechtes, ein bisschen Unentschlossenes - und die Fragen, die die Story nicht beantwortet bislang, ergo: Rundum eine wirklich gelungene und gut ├╝berlegte Geschichte, die wirkt!

Liebe Gr├╝├če,
Tanja

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GabiSils
???
Registriert: Mar 2002

Werke: 1
Kommentare: 1405
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Tanja, ist das dein Ernst? Wie kann sie sich selber entschieden haben, so wie die Situation geschildert ist?

Sie ist vierzehn. Drogenabh├Ąngig, zur Prostitution gezwungen; der viel ├Ąltere Mann, dem sie vertraut und der eine Art Ersatzvaterfunktion f├╝r sie hat, befiehlt; und sie soll innerhalb der wenigen Sekunden ├╝berhaupt begriffen haben, was geschieht?

Think Twice: in der Geschichte steckt mehr. Das Mitleid nehme ich Rolando nicht ab, die Situation der Kleinen kann so ausweglos nicht sein. Nicht so, da├č man sie umbringen mu├č (nicht ohne sie nochmal gefickt zu haben. Ein wahrer Menschenfreund.)

Viel eher denke ich, er will sein Schuldgef├╝hl bek├Ąmpfen, sich aus dieser Beziehung l├Âsen - er will sie loswerden. That's it.

Oder?


Gru├č,
Gabi

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Tanja_Elskamp
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jul 2003

Werke: 5
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@GabiSils:
Sicher ist das mein Ernst. Auch mit 14 kann man denken und gerade bei so einem Lebenswandel ist dieser Ausweg zu "Gl├╝ck und Freiheit" wohl der am naheliegendsten, w├╝rde ich mal sagen.
Dass sie in der Situation unter Drogen steht, f├╝hrt allerdings wom├Âglich / wahrscheinlich wirklich zu einer nicht ganz eigenen Entscheidung, aber das habe ich ja im letzten Kommentar auch geschrieben ("es sei denn, du wolltest die Tatsache, dass sie nicht bei klarem Bewusstsein ist in der Situation mit hinzuz├Ąhlen, dass es mehr seine Entscheidung sei") - und eben auch bem├Ąngelt, dass der Schluss sehr knapp gehalten ist (eine genauere Beschreibung dieser Zeit oder ihre Gedanken), der allein wohl absolute Klarheit ├╝ber ihre letztlich tats├Ąchliche Gef├╝hls-/Gedankenlage bringen k├Ânnte.
F├╝r den Lebenswandel selbst hat sie sich sicherlich nicht selbst entschieden, das ist ja wohl klar, aber gerade wegen selbigem d├╝rfte die Pille ihr gelegen kommen oder einfach egal sein.

Deinen Gedanken zu ihm kann ich mich im ├╝brigen anschlie├čen, sehe ich ├Ąhnlich.
Fand ich aber eigentlich gut geschrieben, dass man es eben nicht abkauft, sondern bestimmt (jeder) recht schnell auf dieses tats├Ąchliche Motiv kommt. - W├Ąre nat├╝rlich nur dumm, wenn es so nicht gedacht war (glaub ich aber nicht).

Gru├č,
Tanja

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